/sound Michael Rother, JG Thirlwell/Manorexia, Holly Herndon, Carlo Gesualdo, Sonig, Paal Nilssen-Love, early morning melody, MV&EE, Accordia, David Bowie, Pluto-Pop, Big Freedia Queen Diva, Unruhe der Form – politische Wiener Festwochen 2013 /attached Wiener Festwochen/Into The City – Musik und Politik /reviews Attwenger, CocoRosie, Scout Niblett, Arvo Pärt, Wire … /artfile Arnold Schönberg /performance Robert Steijn, »Radical Bionics« /film Hanns Eisler, »Grande Hotel«, »Die Frauenkarawane«, »Elektro Moskva«, »Austrian Pulp« /skug besides »Holzfällen und Niedermetzeln« /readable Wolfgang...
skug - Journal für Musik erscheint seit 1990 vierteljährlich in Wien, versteht sich als herausfordernde und smarte Alternative zur zeitgeistigen Berechenbarbeit der deutschsprachigen Popkulturrezeption.
Noch bis 26. Mai läuft in der BAWAG P.S.K. Contemporary in Wien 1 die wie die aktuelle Filmtrilogie betitelte Ausstellung zum aktuellen Werk des österreichischen Regisseurs, Drehbuchautors und Produzenten Ulrich Seidl. Zu sehen sind Fotodrucke signifikanter Filmkader. Ein prächtiger Rahmen für eine Konversation zwischen Seidl und der renommierten Fotografin Kubelka übers Filmen/Fotografieren: am Mittwoch, 22. Mai, 19 Uhr.
Das Ausstellungsprojekt »art is: new art« macht sich auf den Weg, um die Spuren Arnold Schönbergs als Vordenker der Moderne in der Gegenwartskunst nachzuzeichnen.
Die spinnen, die Polen. Vor allem, wenn es um Musik geht. Eine kurze Vorstellung des polnischen Labels Bôłt Records anlässlich bienenfleißiger Tätigkeit.
Kleine Dinge wie Songwriting und die rechte und die linke Hand. »... the little things in life just passed me by ...« heißt auf »Scapegoats« (1991) bei Green On Red. Kleine Dinge, wie Songwriter-Konzerte in München besuchen, darf man sich im Leben nicht ganz entgehen lassen. Mitte April schaute skug bei Larkin Poe, Ben Caplan und Chuck Prophet vorbei.
»Give Life Back to Music« is the opener, Nile Rodgers’ inimitable and tight guitars upfront, all other instruments played real (bass, drums, piano ......
Auch die Vokalwerke des estnischen Tonsetzers haben enormen Tiefgang. Der Text ist dabei essenzielle Basis, siehe das bewegende Titelstück, das zu Ehr...
Pitchfork wieder mal. Schon beim Erscheinen von »Zeroes QC«, dem Debütalbum von Suuns, wurde deren Ähnlichkeit zur Band Clinic nicht zuletzt von ebenj...
Es wird Zeit sich mal den Begriff »intelligente Popmusik« vorzuknöpfen, also so richtig. In einer dunklen Seitengasse lauern ihr eine verkiffte 1960er...
78plus haben einen unverkennbaren Sound, sie setzen digitalisierte Schellacks als Instrument ein. Dazu eine knackige Rhytmusgruppe, sodass sogar manchen in Korea der Rockzipfel um die Kniekehlen weht. Nebenbei bewegen sie sich leichtfüßig zwischen den Genrestühlen, fühlen sich wohl beim Popdiskursieren und Verfassen von Spam-Lyrik. »Wandelwelt« kommt frisch aus der Presse. Grund genug, um mit einem Teil der Viererbande über Knacksen und andere »materialtheoretische Implikationen« zu philosophieren.
Mit »Endless Summer« sorgte Christian Fennesz 2001 für eine kleine Revolution in der elektronisch-avantgardistischen Musik – allein darauf kann er aber nicht reduziert werden.
/sound Michael Rother, JG Thirlwell/Manorexia, Holly Herndon, Carlo Gesualdo, Sonig, Paal Nilssen-Love, early morning melody, MV&EE, Accordia, David Bowie, Pluto-Pop, Big Freedia Queen Diva, Unruhe der Form – politische Wiener Festwochen 2013 /attached Wiener Festwochen/Into The City – Musik und Politik /reviews Attwenger, CocoRosie, Scout Niblett, Arvo Pärt, Wire … /artfile Arnold Schönberg /performance Robert Steijn, »Radical Bionics« /film Hanns Eisler, »Grande Hotel«, »Die Frauenkarawane«, »Elektro Moskva«, »Austrian Pulp« /skug besides »Holzfällen und Niedermetzeln« /readable Wolfgang Müllers »Subkultur Westberlin 1979–1989. Freizeit«, »Kino der Blinden. Figurationen des Nichtwissens bei David Lynch«, Anna Kim, Marvano & Haldemann, Jörg Magenau, Ulrich van Loyen u. a.
Kevin Blechdom, ESP, BulBul, Viele Bunte Autos, The Kills, monochrom, Bo Diddley ??, Shitmat/Solar Plexus, rhiz, ONra, 78plus, Bernhard Schnur, »Punk. No One Is Innocent«, Eternias, Queer Opera, Šaban Bajramovic ??, Rambo Amadeus, YU-Beat #1, Get Started Romania #2, Wikipedia, Charles Burnett, Jochen Bonz über klassische und postmoderne Popkulturen, Architektur: »Eastmodern« - verkanntes Erbe, Bücher von Miranda July, Hans Platzgumer
skug #76 10-12/2008
Sparks, Grace Jones, The Bug, Peter Grudzien, Kamerakino, Zauberhafte Klangmaschinen, Francisco López, Tanz Baby!, Günther Schifter ??, Banlieues Bleues, Scott Tuma, YU-Beat #2, Operetten Over The Rainbow, Wam Kat, Amos Poe, Motovun, Diedrich Diederichsen macht sich selbst, Genre Plattenbesprechungen, »Re-Inventing Radio«, Bios über Serge Gainsbourg Johanny Cash, Romy Schneider, Arfile: Manifesta #7
skug #53
Pop-Politics-Roundtable, Derek Bailey, Steffen Junghans, Coil, Daniel Johnston, Bill Drummond, Tony Allen, Litauen, Giya Kancheli, Lacan Teil 2
skug #07
Hole, Negu Gorriak, Nirvana, Green On Red, Fred Frith, Band Of Susans, Bad Alchemy
skug #27
Foetus, Coldcut, Wordsound, Butthole Surfers, Come, Loudon Wainright III, King Kong, Saikho
skug #42
Chicks On Speed, Alex Is My Bro, Rune Grammofon, Howie B, Cheap Records, Guz, Deph Charge, Recoil, Underground Resistance, Dakar & Grinser, Moby, Primal Scream, Sabotage, Wire, Michael Mantler, Marina Rosenfeld, Artfile, Widerstand! - Der blau-schwarze Aufbruch, Freeze, Nigger, Erkrankung durch Musik
skug #74 4-6/2008
Hercules and Love Affair, F.S.K., Glen Meadmore, Vampire Weekend, Hot Chip, Gowns, Ernst Molden, Kitty Hermann, Willi Landl, »Hot Topic« von Sonja Eismann, Ghost in the Machine: »okkulte Stimmen - mediale Musik«, Jazzgalerie Nickelsdorf, Felix Kubin, Rettung linker Archive, Bücher zur Punk-Historie, Wittgenstein; Thinkable: Kulturarbeit in Theorie und Praxis, Artfile: Whitney Biennale
skug #38
phonoTAKTIK '99, Max Brand, Kaffe Metthews, Staalplaat, Luke Vibert, Ganymed-Mixes, Blond, Chicks on Speed/Elektro Music Dpt., Element Of Crime, PIL, Franz Koglmann, Tom Waits, Wipe Out, Underworld, Sleater-Kinney
Den Chromatics Italo-Disco zu unterstellen ist ungefähr so piätetsvoll wie zu behaupten Slayer wären die schlechteren Bon Jovi. Klar, die Band aus Portland veröffentlich auf einem Label mit dem klingenden Namen »Italians Do It Better«, dessen Gründer zuvor aber klingende Namen wie Black Dice oder Zola Jesus veröffentlicht, jedoch soll man sich von eventuellen Länderbezeichnungen in Firmennamen nicht irritieren lassen.
Einer breiteren Masse wurden die Chromatics durch die Beisteuerung des Titels »Tick of the Clock« zum Soundtrack des in Kreisen der Popkulturellen Bourgeoisie doch hochgeschätzten Filmes »Drive«. Nun ist das nicht der Punkt der jetzt unaufhaltbare Begeisterungsstürme dieser Band gegenüber auslösen soll, sondern vielmehr der Fakt dass die Chromatics es geschafft haben den Stil Dream Pop authentisch in die heutige Zeit zu transferieren. Das letztjährige Album »Kill for Love« enthält zudem die wohl schönste Coverversion von Neil Youngs »Hey Hey, My My«. Noch nie zuvor wurde die Zeile »The king is gone but he's not forgotten, this is the story of a Johnny Rotten« so wunderschön und intensiv ins Mikrophon gehaucht.
Der gemeinsame Auftritt mit den ebenfalls Jubelstürme auslösenden »Glass Candy« muss auf Grund einer Knieverletzung der Sängerin Ida No abgesagt werden. Trotzdem hat der Auftritt der Chromatics in der Arena Wien das Potenzial das Konzert des Jahres zu werden! (david visnjic)
skug verlost aus diesem Grund für den Abend am 22. Mai 2013 in der Arena Wien 2x2 Tickets! Ein Mail mit Namen an win@skug.at, Betreff »Chromatics« bis 21.Mai 23h ist der Weg zum Glück. Die GewinnerInnen werden Mail verständigt.
Die Konzertreihe Grenzwerte wird seit 2010 jährlich veranstaltet und befasst sich mit Grenzbereichen von improvisierter und komponierter Musik. Heuer ist folgendes Gedicht der Ausgangspunkt, um über den Blick von außen auf das eigene musikalische Schaffen, aber auch über das sich fremd fühlen im Schaffen der anderen zu reflektiere
ICH KRIECHE MÜHSAM HIERHER,
SETZE MICH GERÄUSCHVOLL HIN,
STRECKE MEINE GEFÜHLE VON MIR,
NEHME VIEL PLATZ EIN –
UND WERDE NICHT BENÖTIGT Said – Brief eines Emigranten
15. Mai 2013 Beginn 20:00 Uhr Grenzwert 1.0 : ScheitERN
mit Kompositionen von:
Stefan Fraunberger (Konzeption), Gloria Damijan : Nebelbomben
für Hackbrett, Elektronik und Toy-Piano(s)
Martin Gut : Breifträge´s Freud und Leid für Monochord, Santur und Klavier
(Gut/Fraunberger/Damijan)
sowie konzeptuelle und freie Improvisationen von :
Trio : Margaret Unknown (Polychord, Gitarre) Ι Rosi Rehformen (Cello) Ι Agnes Hvizdalek (Stimme)
Quartett : Gloria Damijan (Klavier/Toy Piano) Ι Margaret Unknown (Polychord)
Stefan Fraunberger (Hackbrett/Elektronik) Ι Martin Gut (Monochord): Improvisation
22. Mai 2013 Beginn 20:00 Uhr Grenzwert 2.0 : WeltBUMMeln
mit Kompositionen von:
Ilker Ülsezer: unlived life (Cordula Boesze, Flöte, Gloria Damijan, Klavier)
Vinzenz Schwab Ι Gloria Damijan : Quartett für Gruben und Sträucher
Tamara Friebel (Elektronik/Komposition) Ι Gobi Drab (Blockflöten, Nähmaschine)
sowie konzeptuelle und freie Improvisationen des snim-Kollektivs
7. Juni 2013 Beginn 20:00 Uhr Grenzwert 3.0 : VogelPERspektive Slobodan Kajkut : Quartett für E-Bass, Flöte, Klavier/Toy-Piano, Paetzold-Flöte
Georg Hajdu : Tsunami für Blockflöte und Toy-Piano
sowie konzeptuelle und freie Improvisationen von :
fesch : Dyre Magnus Korssjoen (Schlagzeug) Ι Gloria Damijan (Klavier/Toy-Piano)
rosa rauschn : Gloria Damijan (Klavier/Toy-Piano) Ι Gabi Teufner (Flöte)
black biuti : Katrin Hauk (E-Bass) Ι Steffi Neuhuber (Paetzold)
Thu 23.05.201320:00: transformer nightshift: frank (just frank) | transporter | Wien
Transformer Nightshift
live: Frank (Just Frank) (F)
Transformer DJs
Österreich-Premiere des Gitarren-Wave-Projekts aus Paris, das es 2010 in die Top 40 von Stereogum schaffte. Klingt für manche, als wären die jungen The Cure bei Serge Gainsbourg zum Fünfuhrtee geladen ...
Klänge zu (er)finden und zu formen bedeutet für die polnische, in Graz lebende Komponistin Joanna Wozny vor allem, sich auf künstlerische und musikalische Grenzgänge einzulassen. Zwischen Konkretisierung und Abstraktion changieren ihre teils fragilen, teils auch intensiv verdichteten Klangwelten, die in steter Verwandlung unbekanntes Terrain erforschen. „In dialektischer Gegenbewegung zu seinem Titel ließe sich […] auch das delikate Kammermusikstück Vom Verschwinden einer Landschaft II interpretieren“, schreibt Daniel Ender über Joanna Wozny. „Man könnte nämlich durchaus ebenso vom Entstehen einer landschaftlichen Silhouette sprechen, wenn hier die Konturen allmählich aus dem gemeinsamen Flirren der Instrumente herauswachsen.“
Im Rahmen des Jeunesse-Zyklus »Fast Forward. 20:21« sind beim Porträtkonzert im RadioKulturhaus Wien neben Vom Verschwinden einer Landschaft II und Surfacing auch zwei neue Werke zu hören, die – wie viele Werke Joanna Woznys – vom Aspekt der Bewegung und der ständigen Variation und Transformation durchdrungen sind. Die Komponistin hierzu: „Während sich in meinen früheren Stücken die Transformation auf einer formalen Ebene ereignet oder als Form bildendes Element fungiert hat, findet sie in den zwei neuen Stücken sozusagen in Echtzeit statt. Nicht die Transformation ist die Musik, sondern das Erklingende ist die bereits transformierte Musik, in der die frühere Gestalt reliktweise, in Form von Vernarbungen und Andeutungen ins Erklingende integriert ist.“ Eine spannende musikalische Entdeckungsreise ist somit vorprogrammiert.
Trio Amos
Sylvie Lacroix ~ Flöte
Michael Moser ~ Violoncello
Krassimir Sterev ~ Akkordeon
Ivana Pristasova ~ Violine
Dimitrios Polisoidis ~ Viola
Mathilde Hoursiangou ~ Klavier
Joanna Wozny: Surfacing für Violine, Viola und Violoncello
Joanna Wozny: Vom Verschwinden einer Landschaft II für Violine, Viola, Violoncello und Klavier
Sivan Cohen-Elias: The Frozen Bakery Oven / Studienstück für Flöte, Akkordeon und Violoncello
Joanna Wozny: suspended für Flöte, Akkordeon und Violocello (UA)
Joanna Wozny: stairs für Flöte, Akkordeon, Klavier, Violine, Viola und Violoncello (UA)
(Kompositionsauftrag von Jeunesse und ORF)
Rainer Elstner im Gespräch mit Joanna Wozny
Der Rolling Stone bezeichnete GARY LUCAS als einen der "besten und kreativsten Gitarristen Amerikas", das New Yorker Magazine als "Gitarrenhelden des denkenden Mannes"; die New York Times nannte ihn den "Gitarristen mit einem globalen Beat" und der Guardian (UK) einen "legendären, unkonventionellen Gitarristen". Darüber hinaus ist Gary Lucas auch ein Grammy-nominierter Songwriter - er war Co-Autor von Jeff Buckleys Hits "Grace" und "Mojo Pin" - sowie Komponist für Film und Fernsehen.
In Wien tritt Gary Lucas in seiner Lieblings-Besetzung auf: solo-elektrisch und akustisch spielt er zwei eklektische 45-Minuten-Sets, die die ganze Bandbreite seines umfangreichen Repertoires abdecken. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die Songs selbst als auch Garys instrumentales Feuerwerk.
Als Special Guest hat sich Gary für diesen Abend die aufstrebende junge österreichische Musikerin Mika Vember eingeladen; sie wird den Gesangspart in Garys Tribut für seinen verstorbenen musikalischen Partner Jeff Buckley übernehmen.