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Von Klassen und Klassifikationen

Vom Klassenkampf: Zur Wiederkehr des Historischen Materialismus # 2

Text: Alessandro Barberi | 11.03.2017
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Abb. 1: Affenhand © Creative Commons: Rod Waddington
Die Eigentümer von bloßer Arbeitskraft, die Eigentümer von Kapital und die Grundeigentümer […] bilden die drei großen Klassen der modernen, auf der kapitalistischen Produktionsweise beruhenden Gesellschaft. In England ist unstreitig die moderne Gesellschaft, in ihrer ökonomischen Gliederung, am weitesten, klassischsten entwickelt. Dennoch tritt diese Klassengliederung selbst hier nicht rein hervor.

Karl Marx, »Das Kapital. Dritter Band« (1894)

Klasse(n) als Gedankenkonkretum: Begriff und Begreifen

la21.jpgEine grundlegende Reaktion auf Marx und den Marxismus bestand diskurs- und wissensgeschichtlich immer wieder darin, die verallgemeinerte Existenz der auf Lohnarbeiter und Kapitalisten hin zugespitzten Polarität der »Klassen« (vor allem: Aristokratie, Bürgertum, Kleinbürgertum, Arbeiter- und Bauernschaft) auf den rein konstruktiven Akt der Klassifikation zurückzuführen und damit die historische und gegenwärtige Existenz von Klassenkämpfen zu negieren, indem deren empirische Existenz bestritten wurde. Dabei ist vielmehr unbestreitbar, dass Marx nicht zuletzt aus philosophischen Gründen als Kind des Hegelianismus und Kantianismus (Negt 2003) sehr genau wusste, dass das wissenschaftliche Objekt der »Klasse« nicht nur aber auch über eine kategoriale Bestimmung als »Gedankenkonkretum« und mithin durch einen »Akt« der Klassifikation hergestellt, also – aktualisierend formuliert – konstruiert wird, wenn die ökonomische Analyse darin besteht, nicht nur »vom Abstrakten zum Konkreten aufzusteigen«, sondern von eben diesem »gegebnen, konkreten, lebendigen Ganzen« einer vorhandenen Gesellschaftsformation auszugehen, wie Marx in den »Grundrissen« formuliert (Marx 1974: 22). Die gedankliche Aktivität der Kategorien – und seien es wie in diesem Zusammenhang ökonomische wie der »Besitz« oder das »Eigentum« – wird von Marx über die »Begriffe« praxeologisch auf das »Begreifen« bezogen, wodurch er aber – so wie in den Feuerbach-Thesen – auch betonte, dass die kategoriale Verarbeitung des Konkreten ihren Anteil an der »ökonomischen Klassifikation« behält:

»Für das Bewußtsein […] erscheint daher die Bewegung der Kategorien als der wirkliche Produktionsakt [sic! A. B.] – der leider nur einen Anstoß von außen erhält –, dessen Resultat die Welt ist; und […] dies ist […] soweit richtig, als die konkrete Totalität als Gedankentotalität, als ein Gedankenkonkretum [sic! A. B.], in fact ein Produkt [sic! A. B.] des Denkens, des Begreifens [sic! A. B.] ist; keineswegs aber des außer oder über der Anschauung und Vorstellung denkenden und sich selbst gebärenden Begriffs, sondern der Verarbeitung [sic! A. B.] von Anschauung und Vorstellung in Begriffe. Das Ganze, wie es im Kopfe als Gedankenganzes erscheint, ist ein Produkt [sic! A. B.] des denkenden Kopfes, der sich die Welt in der ihm einzig möglichen Weise aneignet, einer Weise, die verschieden ist von der künstlerischen, religiösen, praktisch-geistigen Aneignung [sic! A. B.] dieser Welt.« (ebd.)

So ist es zwischen »Gedankenkonkretum« und »Praxis des Begreifens« nach wie vor bemerkenswert, dass der von Engels redigierte dritte Band von Marx’ »Kapital« am Ende genau dort abbricht, wo er »Die Klassen« näher diskutieren will und vor allem zwischen Lohnarbeitern, Kapitalisten und Grundeigentümern unterscheidet, um dabei noch weiter zu differenzieren. Marx formuliert in diesem Zusammenhang:

»Indes würden von diesem Standpunkt aus z. B. Ärzte und Beamte auch zwei Klassen [sic! A. B.] bilden, denn sie gehören zwei unterschiednen gesellschaftlichen Gruppen an, bei denen die Revenuen der Mitglieder von jeder der beiden aus derselben Quelle fließen. Dasselbe gälte für die unendliche Zersplitterung [sic! A. B.] der Interessen und Stellungen, worin die Teilung der gesellschaftlichen Arbeit die Arbeiter wie die Kapitalisten und Grundeigentümer – letztre z. B. in Weinbergsbesitzer, Äckerbesitzer, Waldbesitzer, Bergwerksbesitzer, Fischereibesitzer – spaltet [sic! A. B.]. {Hier bricht das MS. ab.}« (Marx 1975: 893)

Diese Stelle macht mithin deutlich, dass es Marx als Kind des deutschen Idealismus, den er im Sinne einer »Anatomie der Gesellschaft« buchstäblich vom idealistischen »Kopf« auf die materialistischen »Füße« stellte, klar vor Augen stand, dass Klassen klassifikatorisch auf eine logische Allgemeinheit bezogen sind, die zum Besonderen hin ausdifferenziert werden muss, um die klassenspezifischen »Zersplitterungen« und »Spaltungen« eines gegebenen Gesellschaftskörpers angemessen analysieren zu können. Da sein Gesamtwerk aber einen Torso darstellt, brach das Manuskript eben genau an jener Stelle ab, die in der Geschichte der Sozialwissenschaft(en) von großer Bedeutung werden sollte und auch heute noch von eminenter Wichtigkeit ist. Die Ablehnung der konkreten Allgemeinheit der klassenspezifischen Polarität wird heute beispielsweise von Wirtschaftskammern und Gewerkschaften geteilt, weil beide die Geschichte nicht als eine Geschichte von Klassenkämpfen begreifen wollen, aus denen die Interessenspolaritäten der Macht und der Herrschaft im sozialen (und medialen) Raum erst erwachsen.

Kampf und (relationale) Klassenlage


8 Das Turnier in Worms.jpgDeshalb ist es auch heute entscheidend, ob man die weitere Entwicklung der Sozialwissenschaften als ein Nachjustieren der Marxschen Grundbegriffe begreift oder ihre Geschichte als die ihrer Negation erfasst. So sei hier in aller Kürze daran erinnert, dass Max Webers »Wirtschaft und Gesellschaft« (Weber 1990) ohne die soziologischen Grundbegriffe des »Kampfes« (ebd.: 20–21) und der »Klassen« (ebd.: 177–180) schlicht nicht denkbar ist, da sie beide grundlegend in Webers Kategorienlehre eingelassen sind. Im vollen Bewusstsein der Marxschen Voraussetzungen definiert Weber den Kampf wie folgt:

»§ 8 Kampf soll eine soziale Beziehung insoweit heißen, als das Handeln an der Absicht der Durchsetzung des eignen Willens gegen Widerstand des oder der Partner orientiert ist.« (ebd.: 20)

Mithin begreift Weber den sozialen Raum u. a. vom Vernichtungskampf über den Ritterkampf bis hin zum Kampfspiel (Sport) und dem Konkurrenz- bzw. Existenzkampf (ebd.) als ein Feld aus Willens- und Widerstandskräften, in dem »Kampfmittel, Kampfobjekte und Kampfrichtung« (ebd.: 21) eine eminente Rolle bei der Konstitution von – u. a. charismatischer – Herrschaft spielen. Die Linien des Kampfes sind in der Folge auch als klassenspezifische gefasst, wenn Weber – durchaus in der Tradition Immanuel Kants – drei Klassenbegriffe kategorial ins Spiel bringt:

»Auf dem Boden aller drei Klassenkategorien [Besitzklasse, Erwerbsklasse und Soziale Klasse, A. B.] können Vergesellschaftungen der Klasseninteressenten (Klassenverbände) entstehen. Aber dies muß nicht der Fall sein: Klassenlage und Klasse bezeichnet [sic!] an sich nur Tatbestände gleicher (oder ähnlicher) typischer Interessenlagen, in denen der Einzelne sich ebenso wie zahlreiche andere befindet.« (ebd.: 177)

So sind Besitzklassen im Kapitalismus – und dies ist durchaus marxistisch interpretierbar – für Weber vor allem durch »Monopolisierung« (ebd.) gekennzeichnet. Darauf hatte Rudolf Hilferding schon 1910 in seiner Analyse des »Finanzkapitals« hingewiesen (Hilferding 2000), worauf Wladimir Iljitsch Lenin 1916 mit »Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus« direkt antwortete (Lenin 1987). So lässt sich auch mit der bei Weber vorgestellten Ausdifferenzierung der drei Klassenkategorien Marx in diesem Sinne hervorragend nachjustieren, ohne seine »Grundrisse« einzureißen. Ein Umstand, der auch für Pierre Bourdieu von geraumer Bedeutung war, der 1984 – auch als Schüler der Historischen Epistemologie von Gaston Bachelard und Georges Canguilhem (Rheinberger 2013) – in »Sozialer Raum und »Klassen«« (Bourdieu 1991) genau dieses Verhältnis von Klassen und (ihrer) Klassifikation erörterte:

»Ausgehend von den Stellungen im Raum, lassen sich Klassen im Sinne der Logik herauspräparieren, das heißt Ensembles von Akteuren mit ähnlichen Stellungen, und die, da ähnlichen Konditionen und ähnlichen Konditionierungen unterworfen, aller Voraussicht nach ähnliche Dispositionen und Interessen aufweisen, folglich auch ähnliche Praktiken und politisch-ideologische Positionen. Diese Klasse auf dem Papier ist von theoretischer Natur, existiert als Theorie: Produkt einer explikativen Klassifikation ganz analog zu der der Zoologen oder Botaniker [sic! A. B.], ermöglicht sie die Erklärung und Prognose der Praktiken und Eigenschaften der klassifizierten Dinge – und unter anderem auch der auf Gruppenzusammenschluß basierenden Verhaltensweisen. Sie bildet keine reale, effektive Klasse im Sinne einer kampfbereiten Gruppe; sie ist, strenggenommen, lediglich eine wahrscheinliche Klasse, das heißt eine Gesamtheit von Akteuren, deren Mobilisierung im Verhältnis zu jeder anderen nur weniger objektive Schwierigkeiten bereitet.« (ebd.: 12)

Es ist anzunehmen, dass Bourdieu bei diesen Sätzen auch Michel Foucaults »Les Mots et les Choses/Die Ordnung der Dinge« (1966) vor Augen stand, ein Buch, das die Geschichte der ökonomischen, biologischen, philologischen und philosophischen »Klassifikationsordnungen« Europas seit dem 16. Jahrhundert untersucht hatte (Foucault 1974). Interessant sind dabei auch aktuelle Kritiken an Bourdieu, die in seiner Fluchtlinie weiterarbeiten, aber aus marxistischer Sicht betonen, dass (symbolisches) Kapital nur akkumuliert werden kann, wenn einzelne andere für sich arbeiten lassen (Streckeisen 2014). Die (neoliberale) Schnittmenge der Theorie des »symbolischen Kapitals« mit der Rede vom Humankapital war Bourdieu gemeinsam mit Jean-Claude Passeron vor seinem Tod noch selbst aufgefallen. Es ist indes immer noch möglich, in aller Kürze hinsichtlich des Klassenkampfs einen Bogen von Marx über Weber zu Bourdieu und Foucault zu schlagen, wie jüngst mit einem (vollkommen zu Recht) vielbeachteten Buch erneut vor Augen stand:

»Unter« dem Geschlecht die Klasse: Rückkehr nach Reims

la21.jpgDenn Didier Eribon, der sowohl mit Bourdieu als auch Foucault zusammengearbeitet und u. a. einschlägig zur Konservativen Revolution publiziert hatte (Eribon 2007), legte 2009 in Frankreich mit »Retour à Reims/Rückkehr nach Reims« (Eribon 2016a) eine hochgradig reflexive Analyse der Klassenspezifika seines eigenen Bildungswegs vor, nachdem er selbst sich auf seinem mühsamen Aufstiegsweg intellektuell vor allem um die kulturellen Fragen der Sexualität gekümmert hatte (ebd.: 22). Es ist bemerkenswert, wie Eribon – der heute nach einem schwierigen Weg voller Ablenkungen Professor für Soziologie in Amiens [sic! A. B.] geworden ist – in der Auseinandersetzung mit seiner Familie selbst hinsichtlich seiner eigenen Homosexualität vermerkt, dass – gleichsam unterhalb von ihr und vor allem angesichts des hochgradig selektiven Konkurrenzkampfes im Bildungssystem – nach wie vor die permanente Brutalität des Klassenkampfes als Krieg tobt, der sich – direkt im Anschluss an Bourdieu – vor allem im Bildungssystem aufzeigen lässt. Insofern ist es bezeichnend, dass Eribon – wackelnd aber doch – »unterhalb« der kulturellen Phänomene seiner eigenen Homosexualität, seines »Geschlechts« betont, er könne

»[…] nicht anders, als im Schulsystem, wie es vor unser aller Augen funktioniert, eine Höllenmaschine [sic! A. B.] zu sehen, die, wenn auch vielleicht nicht ausdrücklich mit diesem Ziel programmiert [sic! A. B.], faktisch dafür sorgt, dass Kinder aus armen Schichten abgewertet werden [sic! A. B.], dass ungleiche Berufschancen und beschränkte soziale Zugangsmöglichkeiten fortbestehen, dass eine bestimmte Form der Klassenherrschaft [sic! A. B.] intakt bleibt und weiterhin als legitim gilt. Ein Krieg [sic! A. B.] ist im Gange gegen die Beherrschten, und die Schule ist einer ihrer Schauplätze. Die Lehrer tun gewiss ihr Bestes. Aber der Macht der sozialen Ordnung, die ihre Wirkung auf verborgene und zugleich offensichtliche Weise entfaltet und die sich gegen alles und jeden durchzusetzen vermag, haben sie nichts, oder nur sehr wenig, entgegenzusetzen.« (ebd.: 113)


Dabei ist offensichtlich, dass Eribon als Franzose das Foucaultsche Kriegs- und Kampfparadigma – auch ob seiner persönlichen Nähe zu Foucault und der Tatsache, dass er einer seiner Biografen ist (Eribon 2016b) – besser verstanden hat als das Gros der Rezeption dans le monde germanophone (Foucault 1986). Dieses »handlungstheoretische(n) Paradigma des ›Kampfes‹« (Honneth 1989: 8) ist auch bei Foucault primär mit dem Klassenkampf (Foucault 1995: 153) – und wohl nicht mit dem nationalsozialistischen Rassenkampf – verbunden (ebd.). In diesem Sinne lässt sich mit Eribon auch die Tragödie der heutigen Arbeiterklasse als Ablenkung von den eigensten Interessen – im Sinne der Marxschen »Klasse für sich« und der Weberschen »Klassenlage« – erklären, die paradoxerweise nur mehr auf sich aufmerksam machen konnte, indem sie für den Front National, die AfD oder den Brexit optierte, weil die Linke es en gros verabsäumt hatte, den Proletarier*innen politische Repräsentation und Anerkennung zu verschaffen (Eribon 2016c). Eribon nennt das den Verrat der Linken an der Arbeiterklasse (Eribon 2016d). Marxistisch nachgesetzt geht es dabei eben um reaktionären Klassenverrat, an dem sich auch die Sozialdemokratie hochgradig beteiligt hat, indem ihre Oligarchen und Patriarchen einzig und allein ihr Scherflein dazu beigetragen haben, ihre Schäflein ins Trockene zu bringen. Es ist erneut – mit Walter Benjamin gesprochen – die Sozialdemokratie, die den Proletarier*innen die Sehne ihrer besten Kraft durchschnitten hat.

Conclusio: Rückkehr nach Bad Tatzmannsdorf

la21.jpgZusammenfassend lässt sich mithin betonen, dass durch alle Klassifikationsgeschichte(n) hindurch nach dem derzeitigen Stand der Debatte im Grunde kein Zweifel mehr daran bestehen kann, dass es nach wie vor Proletarier*innen als (desorganisierte und desillusionierte) Klasse gibt, gerade weil sie sich oft dem »Lumpenproletariat« annähert, wenn ihr (falsches) Klassenbewusstsein zwischen »Klasse an sich« und »Klasse für sich« so desorientiert ist, dass sie jene Parteien wählen, die vieles tun mögen, aber sicher nicht die Interessen der Proletarier*innen vertreten. Wenn uns aber Marx lehrte, die Klassenordnung unserer Gesellschaften ausdifferenziert unter die Lupe zu nehmen, müssen wir angesichts unserer Wissens- und Informationsgesellschaft den Begriff der Arbeiterklasse auch auf jene ausdehnen, die keine blue collar worker mehr sind, obwohl auch sie noch nicht gänzlich von der Bühne der Weltgeschichte verschwunden sind, wovon der teilweise im Burgenland aufgewachsene Autor sich während seiner »Rückkehr nach Bad Tatzmannsdorf« – im Rahmen einer dreiwöchigen Kur – überzeugen konnte. Dort bewies ihm sein Tischgenosse Shani, ein staatenloser albanischer Maurer aus Villach, dass das Proletariat samt seinen Familien sehr wohl existiert, aber nicht repräsentiert wird, wobei der kluge Maurer sich im Idealfall selbst repräsentieren sollte, ohne auf Repräsentanten angewiesen zu sein. Das aktuelle Proletariat in den westlichen Gesellschaften rekrutiert sich darüber hinaus auch aus dem Kognitariat bzw. Prekariat und wird durch diese sozialempirisch vollkommen gerechtfertigte klassifikatorische Ausweitung ziemlich groß an der Zahl …

Literatur


Bourdieu, Pierre (1991): Sozialer Raum und »Klassen«, Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Eribon, Didier (2007): D’une révolution conservatrice et de ses effets sur la gauche française, Variations, Vol. 5, Paris: Scheer.
Eribon, Didier (2016a): Rückkehr nach Reims, Berlin: Suhrkamp.
Eribon, Didier (2016b): Michel Foucault: Eine Biographie, Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Eribon, Didier (2016c): Ihr könnt nicht glauben, ihr wärt das Volk (Interview mit Didier Eribon), online unter: http://www.zeit.de/kultur/2016-07/didier-eribon-linke-angela-merkel-brexit-frankreich-front-national-afd-interview (letzter Zugriff: 04.02.2017).
Eribon, Didier (2016d): Die Linke hat die Arbeiterklasse verraten (Interview mit Didier Eribon), online unter: http://www.berliner-zeitung.de/25198024 (letzter Zugriff: 04.02.2017).
Foucault, Michel (1974): Die Ordnung der Dinge, Vol. 96, Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Foucault, Michel (1986): Vom Licht des Krieges zur Geburt der Geschichte: Vorlesungen vom 21. und 28.01.1976 am Collège de France, Berlin: Merve.
Foucault, Michel (1995): Sexualität und Wahrheit 1. Der Wille zum Wissen, Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Hilferding, Rudolf (2000): Das Finanzkapital: Eine Studie über die jüngste Entwicklung des Kapitalismus, Düsseldorf: Verl. Wirtschaft und Finanzen.
Honneth, Axel (1989): Kritik der Macht: Reflexionsstufen einer kritischen Gesellschaftstheorie, Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Lenin, Wladimir Iljitsch (1987): Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus: Gemeinverständlicher Abriss, Bücherei des Marxismus-Leninismus, Berlin: Dietz.
Marx, Karl (1974): Grundrisse der Kritik der politischen Ökonomie, Berlin: Dietz.
Marx, Karl (1975): Das Kapital. Kritik der politischen Ökonomie: Band III, Berlin: Dietz.
Negt, Oskar (2003): Kant und Marx: Ein Epochengespräch, Göttingen: Steidl.
Rheinberger, Hans-Jörg (2013): Historische Epistemologie zur Einführung, Hamburg: Junius.
Streckeisen, Peter (2014): Soziologische Kapitaltheorie: Marx, Bourdieu und der ökonomische Imperialismus, Bielefeld: transcript.
Weber, Max (1990): Wirtschaft und Gesellschaft: Grundriß der verstehenden Soziologie, Tübingen: Mohr.

Bildlegende:

Abb. 1 Affenhand © Creative Commons: Rod Waddington
Abb. 2: Marx-Portrait © Creative Commons: User unknown
Abb. 3: Das Turnier in Worms © Creative Commons: Zentralbibliothek Solothurn
Abb. 4: Kathedrale in Reims © Creative Commons: bodoklecksel
Abb. 5: Brunnen/Kurhotel Bad Tatzmannsdorf © Creative Commons: Adolf Riess


Text: Alessandro Barberi | 11.03.2017

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