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»s/t«

article_8400_ima_150.jpg Laid Back Wüstenblues aus dem weitläufigen Siedlungsgebiet der nomadischen Tuaregs. Jenem wunderschönen Teil der Sahara, von wo viel zu selten Bilder zu uns dringen. Die Umgebung des Hoggar-Gebirges befindet sich im Süden Algeriens mit Ausläufern in den Niger im Süden und im Nordosten nach Libyen. Mythisch aufgeladen werden die bizarren Felslandschaften mit erodierten Vulkanschloten, wovon der Tahat (2908 m) die höchste Erhebung ist. Das Ahaggar ...

Postkoloniale Soundclashes – donaufestival 2016

article_8396_mbongwana_stars_001_150.jpg Das donaufestival zeichnet im letzten Jahr unter der Ägide von Tomas Zierhofer-Kin einmal mehr ein Mix aus zeitgenössischen Kunstinstallationen, Theater/Performances, Diskurs/Film und Musik/Soundart aus. skug fischt aus dem furiosen Programmdickicht nicht wenige musikalische Perlen raus und interviewt dabei den musikalischen Konsulenten Klaus Moser.

MusikerInnen als Viren - Elisabeth Schimana

article_8372_elisabeth_schimana_4c_1_m_150.jpg Der Vielseitigkeit der österreichischen Komponistin/Musikerin/Radiokünstlerin/Institutsleiterin gerecht zu werden würde den Rahmen sprengen. Deshalb beschränkt sich das Interview mit Elisabeth Schimana auf eine Kooperation mit skug und dem Porgy & Bess, das Institut für Medienarchäologie (IMA), dem sie vorsteht, und das bevorstehende Jeunesse-Fast Forward-Portrait-Konzert im RadioKulturhaus Wien am 31. März, 19:30 Uhr.

»The Miraculous«

  • Artist: Anna von Hausswolff
  • Label: City Slang, Pomperipossa Records
article_8363_low-res-cover-100815_150.jpg Weiblicher Anton Bruckner der Kirchenorgel! Erhaben thronendes Intro »Discovery« auf einer der größten schwedischen Orgeln – über 9000 Pfeifen! Doch stellt sich hier nicht wie im Soul-Genre die Frage, ob weltliche Musik »des Teufels« sei. »Übernatürlich« geht es jedoch sehr wohl zu. Treffender Titel für ihr drittes Album also. Auf »Miraculous« entgeht Anna, die Tochter des schwedischen Experimentalelektronikers/Künstlers Carl Michael Hausswolff, ...

Free Music St. Johann artacts '16, 11.–13. März

article_8358_elena-ingrid_150.jpg Skifahren ist out, also sollte ein akustischer Marathon mit 14 Konzerten nach St. Johann in Tirol locken. Dank des umtriebigen Hans Oberlechner kann sich das Line-up von artacts ´16, dem Festival für Jazz und Improvisierte Musik, sehen und hören lassen. Elektro Guzzi stößt auf drei Posaunisten, Mats Gustafsson auf The Thing, das ebenso skandinavische Trio Saka auf Pat Thomas. Ingrid Schmoliner und Elena Kakaliagou inspirieren ein Kids Workshop Or...

»she sleeps, she sleeps«

article_8351_2016-02-13-00-03-56--1754_150.png Nach den Fire! Orchestra-Eskapaden wieder runtergebrochen auf ein Trio. Fire! bricht sich erhabener denn je Bahn. Eingeläutet werden die beiden ersten von vier längeren Tracks von glockenspielartigen Klängen und Andreas Werliins mystischem Getrommel. Johan Berthling spielt dazu einen dunkel schwärenden, beinah bluesig federnden Kontrabass. Über diesem hypnotisch-langsamem Sound thronen Mats Gustafssons ausufernde Saxophonkaskaden. Nicht wild und ...

»Blackstar«

article_8335_dbbs_150.jpg Veröffentlichung am 8. Jänner, Bowie beschenkt an seinem 69. Geburtstag nicht nur sich selbst. In zahlreichen Rezensionen wird gerätselt, warum Bowie gar so frei mit seinem Songmaterial agiert und seine Lyrics gar so düster sind. Nun, nach seinem Tod am 10. Jänner 2016, machen auch die Videos Sinn. Es sind eher nicht Anspielungen an politische Apokalypsen, wie sie u. a. der Daesch – das schwarz beflaggte Kalifat der faschistischen Gotteseiferer, ...

Bass Ahead

article_8264_bassahead_150.jpg Auch wenn schon Kraut über On-U-Sound gewachsen schien: Dank Reissues und Neuabmischungen ruft sich Adrian Sherwoods Label kräftig in Erinnerung.

phonoFEMME 2015

article_8249_audreypic2_150.jpg Das biennale Festival der internationalen Plattform für Klangkunst, intermediale Projekte und experimentelle Musik findet demnächst im Wiener Konzerthaus/Berio Saal statt – am 7. und 8. Oktober inklusive Workshop. Diesjähriges Thema ist die Geste als gender-sensibler Parameter der Musikszene.

Bass Ahead

article_8213_jlin_150.jpg  Alfred Pranzl lässt rezensionsmäßig die Bässe rollen. Die Beats kommen in dieser »Bass Ahead«-Review Collection von Jlin und ihrem superben Album »Dark Energy«, dem Re-Issue von The Mothmen, funky Disco von Crazy P u. a.

»The Trip. Psychedelic Music from the Hippie Trail Pt. ¼ – From Italy To Turkey«

article_8199_the_trip_front_150.jpg Auch in meinem Heimatort Losenstein/Oberösterreich gab es Aussteiger, die den Weg per Autostop nach Indien nahmen. Als Afghanistan noch ein weltoffenes Land war. Holger Lund startet mit dieser »Hippie Trail«-Serie eine notwendige historische Dokumentation auf 12̋-Vinyl. Denn Westzentrismus lässt in der Regel leider unberücksichtigt, welch tolle hybride Musik in den 1960er/1970er-Jahren entlang der Routen nach Asien gemacht wurde. Klarerweise lief...

»Deaf Safari«

article_8153_felixlaband_150.jpg Der südafrikanische Musiker Felix Laband, der als Teenager in Pietermaritzburg Punk-Bands vorstand, liefert mit seinem vierten Album, dem zweiten (nach zehn Jahren!) für das Münchner Compost-Label, den Soundtrack für diesen Sommer. Zum einen beindrucken wunderschöne Gitarrenpassagen, denen sachte Electronics voller Leichtigkeit beigemengt werden und belegen, dass Laband Fieldrecordings von Alan Lomax schätzt. Unterschwellig klingt American Roots ...

»From Kinshasa«

article_8141_mbongwana_150.jpg »From Kinshasa To The Moon«: Die ehemaligen Staff Benda Bilili-Vokalisten Coco Yakala Ngambali und Theo Nzonza Nsutuvuidi starten mit diesem sphärischen Track und fünfköpfiger Begleitcombo gleich ordentlich durch. Ein Astronaut aus der Demokratischen Republik Kongo schmückt gar das Cover und unterstreicht damit wie einzigartig der Sound ist. Dieser abgehobene, Nicht-von-dieser-Welt-Klang ist auch auf »Malukayi (feat. Konono No. 1)« – Track 6–, de...

Bass ahead - SBTRKT, Cooly G und Hyperdub-Werkschauen

article_7996_dj-rashad_150.jpg Neben den vier Compilation-Alben anlässlich zehn Jahre Hyberdub weisen die DJ-Rashad-Würdigung »Hyperdub And Teklife Present Nextlife« ebenso in die Bass Music-Zukunft wie aktuelle Werke von Cooly G und SBTRKT. 

Polska skug A radikal

article_7844_whats_inside_a_girl_by__h_150.jpg Zwei miteinander historisch verwickelte, sich großteils musikalisch überlappende Schwerpunkte kennzeichnen das in Kooperation mit dem Polnischen Institut Wien stattfindende skug #100-Festival im Wiener Fluc: Subkulturelle Sounds aus Polen sowie Konzerte von MusikerInnen der zweiten bzw. dritten Generation nach der Shoah.

»Assi«

  • Artist: Salah Ammo & Peter Gabis
  • Label: Be Now Records
  • skug : 100
article_7832_cover_hi-300x300_150.jpg Diese sinnlichen Klänge der Bouzouk (syrische Langhalslaute), die sachte von Peter Gabis' variantenreicher Percussion und teils Obertongesang begleitet werden, wurzeln im syrischen Kurdistan und man merkt ihnen das Leiden am tragödischen Schmerz an. Salah Ammo verfügt über eine Stimme mit begnadet klagendem Schmelz und muss im österreichischen Exil, das er sich nicht ausgesucht hat, ohnmächtig zusehen, dass nicht die Rebellen, sondern die kulturl...

Ägyptischer Electro, polnischer Suspense ...

article_7645_ec1_150.jpg Herausragendes Kino, gewählt aus dem prallen Eröffnungswochenendeangebot. Im Fokus: Kairos Musikunderground, polnische Menschenkörper im urbanen Tarnów, in Athen gestrandete Asylsuchende aus dem Iran, Menschen am Pariser Bahnhof Gare du Nord, der Musikschwerpunkt mit »Traversing The Balkans« und abseits des Filmfestivals die genialen Videoarbeiten von Fernando Sánchez Castillo im OK, wo sich das Festivalzentrum von Crossing Europe befindet....

»Honky Tonkin'«

article_7627_landler_150.jpg Honky Tonk ist eine verschärft raue Gangart von Country und »Honky Tonkin'« bedeutet übersetzt ins Bayrische »ins Wirtshaus gehen, wo eine Kapelle aufspielt, sich betrinken, tanzen«. G. Rag und Relle Büst (Parasyte Woman) singen megafonverstärkt den gleichnamigen Song von Hank Williams im Duett und verleihen zu seinem 90er auch »Kaw Liga« transatlantischen Glanz und Gloria. Mit deftiger Blasmusik, rostiger Gitarre und Banjo fährt die Musik höllis...

»Double Cup«

article_7616_rashad_150.jpg Während bei Dubstep-Artists eher Stillstand herrscht oder in andere Stile abgebogen wird (zuletzt Disco), so kommen die für mich spannendsten Tanzboden-Sounds nach wie vor aus Chicago. Rashad Harden aka DJ Rashad überrascht zunächst mit dem entspannenden »Feelin'«, das - obwohl synthgeladen G-Funk-angehaucht, was ankündigt, dass sich der Nachfolgestil von Ghetto-House in vielerlei Dancefloor-Universen öffnen lässt - die Essenz von Juke birgt. Kna...

»Prisoners - OST«

  • Artist: Jóhann Jóhannsson
  • Label: Ntov
article_7607_prisoners_150.jpg Denis Villeneuves Thriller »Prisoners« (2013) handelt von Kindesentführung und Missbrauch in einer Kleinstadt, wo Rachlust und Selbstjustiz die Trostlosigkeit steigern. Den nachhaltig in Erinnerung bleibenden Score dazu schrieb der Isländer Jóhann Jóhannsson. Er ist Komponist/Produzent/Elektronikmusiker in Personalunion und schafft es, elektronische und akustische Sounds reibungslos und doch mit Thrill aufgeladen ineinander fließen zu lassen. Zu ...

»OPEN«

  • Artist: The Necks
  • Label: Rer Megacorp
article_7509_open-_cover_image_-_hi_re_150.jpg Jeder grünlich-gelbe Großbuchstabe des Albumtitels dominiert in graziler Größe auf elegant-grauer Papieroberfläche die vier Pappsleeves des aufklappbaren CD-Covers. Könnte auch »NOPE« gelesen werden, ist aber ein Opus Magnum geistiger, musikalischer Offenheit. »OPEN« verheißt unaufdringliches und doch prägnantes Gleiten durch 68 Minuten Raum und Zeit. Dezent und doch bestimmt erfolgen Richtungsänderungen, etwa ab Minute 34 das ca. fünf Minuten da...

»Maggie Nicols. John Russell. Mia Zabelka«

article_7439_blurb_200_150.jpg Last Exit Extraplatte. Das letzte im Wiener Verlag mit dem Kreissägeblatt-Logo erschienene Album fungiert als Vermächtnis wofür das Wiener Label stand: Nichteinmischung in künstlerische Belange. Selbst im Rahmen der Konkursabwicklung gibt Harald Quendler den Musikern noch die Chance, ihre Tonträger abzuholen, damit nicht alles den Bach runtergeht. Lieber schiebe ich die Gründe für die Bitternis beiseite und betätige ein letztes Mal meine Rezensio...

»Behold, A Pale Horse«

article_7428_ebony-bones_150.jpg Was versteckt sich hinter dem Glam, den Ebony Thomas 2009 bereits auf ihrem Debüt-Album »Bone Of My Bones« überzeugend darbrachte? Exzentrik wirft tolle Bilder ab, doch 2013 verglüht der euphorische Eindruck von damals zunächst etwas. Großartig hebt der Zweitling mit einem bulgarischen Frauenchor-Sample an und schon wird die Grundrichtung des Albums zementiert. Sinister dräuende Streicherwolken, glorios eingespielt vom Mumbai Symphony Orchestra, ...

»The Redeemer«

article_7278_index_150.jpg Betende Hände am Cover. Ehrfurcht vor dem inbrünstigen, ersten offiziellen Solowerk des Hype Williams-Maschinisten (HW). Das Wahnsinnskonzert vom Donaufestival 2013 mit einer Free Form aus Dub und Bass Music hallt immer noch nach, und dann das.

HipHop statt »Politricks«: DJ Big Hass

  • Artist: Hassane Dinnaoui aka DJ Big Hass
  • skug : 95
  • Texttyp: Interview
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Der saudische Radio-DJ Big Hass erklärte skug im E-Mail-Interview, warum HipHop der Soundtrack zum Arabischen Frühling ist.

(Langfassung des Interviews, das gekürzt in skug #95 abgedruckt wurde.)

Donaukanal Wien: Masterplan zur weiteren Entwicklung?

article_7070_bawagpskcontemporary_cana_150.jpg Eine illuster besetzte Diskussion verschafft darüber Aufklärung. Am Dienstag, 4. Juni 2013, 17 Uhr, BAWAG P.S.K. Contemporary. Elke Krasny, Kuratorin und Stadtforscherin, hat eingeladen und moderiert. Eintritt frei!


Foto: An Observation, JP 2013
Regie: Yoshiki Nishimura
© Yoshiki Nishimura

»Adam's Lament«

article_7052_arvo_paert_150.jpg Auch die Vokalwerke des estnischen Tonsetzers haben enormen Tiefgang. Der Text ist dabei essenzielle Basis, siehe das bewegende Titelstück, das zu Ehren von Staretz Silouan (1866-1938) entstand. Der heilig gesprochene Mönch vom Berg Athos hatte die Tragik des biblischen Urvaters Adam verinnerlicht. Also schluchzen in »Adam's Lament« die Violinen der Sinfonietta Riga und kratzen alsbald an der Himmelstür. Für diese von den Kulturhauptstädten Istan...

»Spiderwebbed«

  • Artist: Stumbleine
  • Label: Cargo, Monotreme
  • skug : 93
article_6862_spider_150.jpg Wunderschön, zumindest phasenweise, ist das Album »Spiderwebbed«, worauf Stumbleine gleich mit gepitchter Autotune-Stimme anhebt, die trotzdem soulful gen Himmel strebt. Frappanterweise schimmert dazu eine housig-gospelige Grundstimmung durch. Orgeln tragen dazu bei, doch wirkt der Bristoler Produzent dank bassfundierter Beats moderner als How To Dress Well. Leider verirren sich die neblig-verrschleierten Gitarren/Synth-Wolken manchmal zu sehr in...

»Total Loss«

article_6861_totalloss_150.jpg Chill Wave war ja einer der letzten Schreie am Pophimmel. Es gibt, entfernter davon, mit How To Dress Well einen Artist, der 2012 ein beeindruckendes Werk geschaffen hat. Zunächst denk man an eine Liaison von Dream-Pop mit Sounds aus den Untiefen der Bassmusic und Vocals, die eher an House bzw. R&B und Gospel andocken. Soulful housigere, fast schon Gospel-like Tracks wie »& It Was You« sorgen auf How To Dress Wells zweitem Album für Ergri...

»Weekend«

article_6504_goldsoundz_150.jpg Schon die Postsendung mit dem aufgemalten jungen Mann ist derart liebevoll und charmant aufgemacht, dass man nicht umhin kann, wieder mal Vinyl aufzulegen, um in ein Zeitloch zu fallen. »Weekend/Structure« kommt sehr euphorisch daher und lässt an C86-Bands denken, aber auch an Kombos wie die Glasgower The Pastels. Der Kurzschnurz-Song »Jeans Is The Best« erinnert an Sonic Youth, aber umso mehr auch an die scheinbar kindliche Naivität eines Jad Fa...

»The Cherry Thing«

article_6482_tct_150.jpg Mats Gustafssons Sax schnurrt, der Bass strollt ahead, die Drums marschieren in behäbigem Tempo und schlussendlich fährt die Coverversion in den Himmel auf. Es röhrt und die Ekstase ist nah, auch wenn sie nicht eintritt. Suicides »Dream Baby Dream« ist einer der ergreifendsten Songs aller Zeiten und in der Version von The Thing mit Neneh Cherry erhält er höchste Free-Jazz-Weihen. »Dirt« von den Stooges verblüfft erst final als Bluesrock- Umformat...

»The Politics Of Envy«

article_6480_stewart_150.jpg Politische Musik, mit Dringlichkeit und ausgefeiltem Vorschlaghammer dargebracht, ist nach wie vor eine Stärke des ehemaligen Pop Group- und Maffia- Frontmannes. Nur funktioniert diese nur mehr bedingt. Etwa im grandiosen Opener »Vanity Kills« (mit Kenneth Anger am Theremin, Richard Hell im Vokalduett, Keith Levene an Schneidbrennergitarre und Youth bzw. Kahn an Bass und Synths) oder in »Gang War« mit Gast Lee Scratch Perry. Zu oft versackt das A...

»No. 1 Remixes/No. 1 DVD«

  • Artist: Christina Vantzou
  • Label: The Numbered Series
  • skug : 90
article_6348_vantzou_150.jpg Seit 2003 lebt die US-Videokünstlerin/Musikerin in Brüssel, hat bereits für Sparklehorse oder Interpol gearbeitet und 2004 mit Adam Wiltzie (Stars Of The Lid, A Winged Victory For The Sullen) als The Dead Texan ein selbstbetiteltes Audio/Videowerk veröffentlicht. Nun liegt erneut eine CD/DVD vor. Eigentümlich und letztlich doch schlüssig funktioniert ihr Einblenden von geometrischen Formen wie Quadrat oder Kreisauge in Landschaften, ihr verschrob...

Crossing Europe 2012 - »Das Herz europaschwer«

  • Regie: Anka Sasnal, Ágnes Hranitzky, Béla Tarr, Dariusz Kowalski, Erich Hackl, Jaan Tootsen, Konstantin Bojanov, Libertad Hackl, Wilhelm Sasnal
article_6330_ce0_150.jpg Oder: Aus der Entfernung schaut vieles hübscher aus. Inspiriert vom Preisträger des diesjährigen Linzer Filmfestivals und dem via Local Artists gewürdigtem jüdischen Emigranten Fritz Kalmar führen die Kinoreisen von ruralen über verkehrsreiche in industrielle, urbane Regionen und enden schließlich in Uruguay.  Von Wilhelm Sasnal wurde vor einigen Jahren ein Gemälde in einer skug-Printausgabe abgebildet. Der Artikel über die junge ...

»Lucen«

article_6265_afarone_150.jpg Wäre ich Dokumentarfilmer, würde ich sofort auf dieses düstere Scheinen (im doppelten Wortsinn) zurückgreifen. Was der spanische Komponist/Pianist Stefano Ruggeri aka afarOne hier schafft, klingt wie ein Soundtrack aus dem wahren Leben, und lässt sich nicht nur als Melodram auf die sinnlosen, leerstehenden Mega-Bauten aus der Ära des korrupten, iberischen Finanzblasentums »lesen«. Noch dazu hat die Meute der Konservativen Spaniens besten Ric...

»Ship Chop«

article_6230_shipchop_150.jpg Entlegene Musiken collagiert und rearrangiert das auch Film- und Theatermusik schaffende Mitglied von Volcano The Bear und The One Ensemble zu einem wiederum disloziert klingendem Werk. Besonders berührend klingen die repetierten Cut-ups von verstreuten Volksmusiken, wo musikalische Geister wieder fröhliche Urständ feiern dürfen. Schade, dass hier keine Quellen genannt werden und alles ein Geheimnis bleiben muss. Jedenfalls schafft es Daniel Padd...

»Ways«

article_6224_ways_150.jpg Julian Coope aka Slowtion muss hier wohl erst vorgestellt werden. Der Brite ist für tiefschürfende Basslines wie präparierte Gitarren zuständig, während Maciej Szymczuk mit abgründigen Glitch & Clicks'n'Cuts präsent ist. Sein Faible für Klassiksamples hat der Pole auf dieser Kollaboration wohl abgelegt, nicht aber seine Vorliebe für Repetitiv-Minimalistisches. Zudem vertraut er auf Sängerin Joanna, die manchmal mysteriös wirkende Vokalisen be...

»s/t«

article_6221_orcas_150.png Leise Alben, die aufhorchen lassen, freuen immer wieder. Das selbstbetitelte Orcas-Debüt ist so eines und die Nebel lichten sich, wenngleich es sich der Hörer im trüb-verschleierten Sound-Ambiente wohlig einrichtet. Soll heißen: Hierauf verströmen Benoît Pioulard und Rafael Anton Irisarri Ambient-Pop-Grandezza. Dank Pioulards Haze-Pop-Hintergrund lauscht man neun verwaschen klingenden Songjuwelen, die allerdings der mit allen Wassern des Pos...

»Afterglow«

  • Artist: Bob Holroyd
  • Label: www.bobholroyd.com
  • skug : 89
article_6045_bobh_150.jpg Ein Musiker mit Referenzen. Seine Soundscapes untermalten schon »The Sopranos« oder »The Dark Knight« bzw. wurden von Coldcut, Nitin Sawhney oder Fourtet remixt. »Afterglow« ist Bob Holroyds siebtes Studioalbum und birgt Stimmungsmusik mit wohl bewusst gewähltem Releasedatum: 1. 11. 2011. Dem entsprechend handelt es sich um eine nebelverhangene Klangreise, nie kitschig, sondern besonnen die Tiefe der Melancholie auslotend. »Half light« ist gleich...

»M«

article_6059_mia_zabelka_m_150.jpg Ähnlich dem »automatic writing« der Schriftstellerin Friederike Mayröcker stellt die österreichische Avantgarde-Violinistin mit ihrem »automatic playing« eine Verbindung von ihrem Menschenkörper mit Maschinen und Musik her. Deshalb der Albumtitel »M«. Geige, teilweise Stimme und elektronische Gerätschaften können live zu einem sonischen Gesamtkunstwerk verschmelzen. Wie aber schafft Mia Zabelka diese Transformation auf CD? Die De- und Rekons...

»Racing With The Sun«

article_6025_r-2850360-1303904806_150.jpeg Ähnlich dem Kanadier Socalled, dem HipHop gleichfalls Basis ist, operiert die französische Turntable Crew mit exquisiten Samples, schräg liegenden Loops und mysteriösen Kindfrauenstimmen. Hier nicht im jiddischen Kontext, sondern nur verkappt chinesisch, mit Samples aus aller Welt. Die vermeintliche Zen-Affinität entpuppt sich in fast allen Tracks als pfiffige Fröhlichkeit, die viel aus dem Rub-A-Dub-Fundus schöpft. Immerhin zwei Tracks bezi...

»The Peregrin«

article_5945_lawrence_150.jpg Ein Wanderfalke, montiert in die Mitte eines leeres Notenblatts. Nun, Lawrence Englishs Hommage an diesen Vogel enthält nicht zu viele Noten, sondern wie es sich für einen Medienkünstler und Sound Artist gehört, Klangschichtungen. Diese muten an »wie die Nacht, die sich wie schwarzes Wasser ausbreitet«. Entlehnt ist dieser Vergleich J. A. Bakers Buch »The Peregrin« und dieser irgendwie verwandt dem Werk Karl Mays, der ja nie im Orient war und tro...

Sounddiving mit DJ Laurel aus Belarus.

  • Artist: DJ Laurel
article_5950_b_150.jpg Lavr Berzhanin aka DJ Laurel, Rare-Groove-Meister aus Weißrussland, weilt auf Einladung von KulturKontakt Austria in Wien.

»Imperial Wax Solvent«

article_5845_imperialwax_150.jpg Wow! The Fall in der Form ihres Lebens und Mark E. Smith mault: »I'm aaa fifty yeaaar oooold maaaan«. Das Älterwerden hat eben auch seine Vorzüge, was in diesem Wahnsinn von einem Freakout gleich auf über 11 Minuten gewalzt wird, feat. ein waghalsiges Banjo-Intermezzo und nicht aus dem Ruder laufende Tempi- und Stilwechsel. In »Wolf Kid Adult Man« treffen gar Fall'scher Rumpelbeat und ein Stooges-Riff aufeinander und der Opener verhieß ...

»ZART una cantata moebius«

  • Artist: Hofstetter Kurt
  • Label: Triton
  • skug : 88
article_5775_zart2_150.jpg Konzepte der Endlosigkeit und Barrierefreiheit haben Friedrich Kieslers Lebenswerk bestimmt. Die Kiesler Stiftung in Wien, die sein Wirken erforscht, agiert im Sinne des US-österreichischen bildenden Künstlers, Bühnenbildners, Designers und Architekten, wenn sie Disziplinen übergreifende Meilensteine präsentiert. Die »Moebius-Kantate« des Künstlers und Mathematikers Hofstetter Kurt ist ein solcher. Er kommt mit wenigen Soundpartikeln aus, die in ...

»Gecekondu«

  • Artist: Babazula
  • Label: Essay Recordings, Universal
  • skug : 88
article_5744_babazula_150.jpg Natürlich kam Babazula, mit türkischen Filmmusikpreisen ausgezeichnet, in Fateh Akins Istanbul-Sound-Doku »Crossing The Bridge« (2005) eine wesentliche Rolle zu. Die im Kern aus Murat Ertel (Voc, Saz sowie meist elektrisch verstärkte Saiteninstrumente, Oszillator, Theremin) und Levent Akmann (Perc, Holzlöffel, Machines und Toys) bestehende Psychedelic Rockband ist in einer Position, wo sie auch als kritischer Zeitgeist wahrgenommen wird. So widme...

»Love Cry«/»The Last Album«

article_5739_albert_ayler_150.jpg Der aus Ohio stammende Saxophonist/Sänger/Komponist sagte, John Coltrane sei der Vater des spirituellen freien Jazz, Pharoah Sanders der Sohn und er selbst der Heilige Geist. Da ist viel dran. Gemeinsam hat diese Dreifaltigkeit das Innehalten als musikalische Meditation über universelle Gedanken und das ?ben auf dem Saxophon auf steter Suche nach neuen Soundterritorien. Das Mundstück war  näher als politisches Engagement, ging es doch haupts...

»In G« | »Zug«

article_5693_zug_150.jpg Ein glorioser Vorbote elektronischen Krautrocks. »Zug« entwickelt im Lauf von zwanzig Minuten einen gewaltigen Sog, bedächtig musikalisch inszeniert und von anschiebenden Synthischwaden flankiert. Conrad Schnitzlers »Zug« kam etwa zur Zeit von Kraftwerks zeitlosem Album »Autobahn« auf der sagenumwobenen »The Red Cassette« raus und tönt mindestens ebenso zeitlos. Der Tangerine-Dream-Musiker und Kluster-Mitbegründer hat damit einen majestätisch-fut...

»O.M.G.!«

  • Artist: Rusko
  • Label: Downtown Music, Mad Descent, Universal, V2
  • skug : 84
article_5688_rusko_150.jpg Dubstep sucht neue Wege und goes Pop, endlich. Christopher Mercer aka Rusko bricht aus darken Gefilden aus und fährt relativ populäre Geschütze auf. Das nur auf Vinyl veröffentlichte Doppelalbum kickt enorm und funktioniert in vielerlei Hinsicht: Der Opener »Woo Boost« ist ein klassischer Dubstep-Knaller mit sinister verzerrten Bässen und Sirenenheulen, doch sofort zweigt Rusko in eine »kommerziellere« Richtung ab: Amber Coffmans Stimme hebt auf ...

»Symphony No. 4«

article_5681_arvo_150.jpg Geheimnisvoll und leise hebt die »4. Symphonie« (2008) des berühmtesten Esten an, tiefe Saiten werden angeschlagen, darüber Trauerweidenstreicher, der selige Schmelz und beginnende Strahlenglanz der Los AngelesA Philharmonic unter Esa-Pekka Salonen lauert. Und gigantisch bäumt es sich erstmals, himmelsstürmend, ab der sechsten Minute, begleitet von beschwörenden Glocken, fein ausbalanciert. Um dann gleich wieder in trüber Stimmung zu baden, hinge...

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Sat 07.05.2016 20:30: attwenger & erin costelo | wuk | vienna

Sun 08.05.2016 20:30: tim berne's snakeoil 'you've been watching me' | porgy&bess | vienna

Fri 13.05.2016 : [~15.05] schnittpunkte der musik #34 | gasthof pummer | heiligenkreuz

Sat 14.05.2016 20:30: omer klein trio | porgy&bess | vienna

Tue 17.05.2016 20:30: sun ra arkestra | porgy&bess | vienna


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