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»s/t«

  • Artist: St. Vincent
  • Label: Caroline, Universal
  • skug : 98
article_7619_vincent_150.jpg »Oh, what an ordinary day, take out the garbage, masturbate« (»Birth In Reverse«). Zum Masturbieren wird Annie Erin Clark aka St. Vincent in letzter Zeit wohl nicht täglich gekommen sein, liefert sie doch mit ihrem vierten Album ein sehr aufwändiges Werk ab, das garantiert viel Zeit und Energie beanspruchte. Der Satisfaction-Verzicht scheint sich hierfür aber wirklich gelohnt zu haben: im Moment ist St. Vincent der große Renner der Indie-Rock- Po...

»I Shall Die Here«

article_7611_cache_360_360_1__100_rvng_150.jpg Seinem Ansinnen, ein restlos experimentelles Album zu kreieren, kommt das aus Portland stammende, beunruhigende Metal-Duo The Body, verstärkt um Produzent Bobby Krlic aka The Haxan Cloak und Langzeit-Mitarbeiter sowie Tontechniker Seth Manchester and Keith Souza, auf ihrem vierten Album, »I Shall Die Here«, überzeugend nach. Einen unpackbar düsteren Löffel voll mit Dark Ambient, Doom Metal und Industrial geben The Body und Freunde hier ab. Zu ein...

»Turn It On«

article_7580_propella_150.jpg Hie und da fegen sich die Damen des heimischen Frauentrios Propella auf ihrem stimmigen Debütalbum »Turn It On« ja eh gehörig weg. Mal meint man beinahe, Songs von Polly Harvey oder Patti Smith zu hören. Im Song »Dance« erinnert die Gitarre an Tom Verlaine (Television) und »Reach You« macht gehörig Druck. Aber dann presst und flutscht es beizeiten nicht so recht. Nein, Rock ist nicht Männersache, aber das behauptet, spätestens seitdem Courtney Lo...

»’68«

article_7586_robert-wyatt-cover_150.jpg Einen Ohrenschmaus, nicht nur für uneingeschränkte Soft-Machine-Fans, stellt dieser späte Fund bislang ungehörter Stücke dar. Nach ihrer zweiten U.S.-Tour mit The Jimi Hendrix Experience, im Herbst 1968, fuhren die anderen Mitglieder von Soft Machine wieder heim. Robert Wyatt blieb, zuerst in New York, dann zog es ihn, als Gast der Experience, nach Kalifornien. Zu Zeiten da die beiden Tonstudios unbesetzt waren, nahm er im Record Plant in New Yor...

Mimu macht’s möglich

  • Artist: Mimu
  • Label: Liska Records
  • skug : 97
  • Texttyp: Interview
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Die Techniken des Verschachtelns und Verwurste(l)ns und Geräusch wie Ton gleichermaßen etwas abgewinnen zu können, zeichnen Mimus Musik aus. Anlässlich ihres Debüts »Elegies In Thoughtful Neon« sprach skug mit der vielseitigen Medienkünstlerin.

»Chance Of Rain«

article_7567_laurel_halo_chance_of_rai_150.jpg An Perversionen sei sie interessiert, nicht unbedingt in der Art von »you fucking pervert«, sondern vielmehr als eine »progressive Kraft«, erzählte die aus Michigan stammende Produzentin Laurel Halo kürzlich dem britischen Musikmagazin The Wire (No. 357, Nov. 2013). Und glücklicherweise schlägt sich ihr »Verlangen nach Anonymität in der Internet Culture« offenbar weder mit ihrem herausgeputzten visuellen Image, noch mit einem Umzug (im Jahr 2009)...

»Let´s Fly A Kite«

article_7505_mandell_150.jpg Well, Well, Well: mit »Put My Baby To Bed« gibt Eleni Mandell, die Pop-Chanteuse aus L.A., den Grundton ihres neunten Albums vor. Wäre die U.S.-Popindustrie nicht vorrangig damit beschäftigt, Mega-Popstars zu entkleiden, sondern stattdessen mehr Wert auf deren Stimmen zu legen, Mandell befände sich bereits im Pop-Olymp. So aber spielt sie mit der Backingband von Nick Lowe und Produzent Neil Brockbank dieses Crooner-Album ein. Auch nicht schlecht,...

»Take Me To The Land Of Hell«

article_7498_20130918004305!yoko_ono_t_150.jpg »Don’t worry, don’t worry, don’t worry...«. Als wegweisend sollte sich Yoko Onos Song »Don’t Worry Kyoko« (1969) erweisen. Bereits darin lässt Ono ihren markerschütternden Primal-Scream los, von dem avancierter Pop mehrere Dekaden lang zehren sollte. Dennoch wäre Yoko Ono, die meist gehasste Künstlerin der Welt - auch noch in den neunziger Jahren von vielen Beatles-Fans - und nicht nur von ihnen, am liebsten auf dem Scheiterhaufen verbrannt worde...

»s/t«

article_7491_vampyrettes_150.jpg Nach Conny Planks CD-Box »Who’s That Man« legt das verdienstvolle Label Groenland nun mit weiteren Krautrock-Wiederveröffentlichungen nach. Neben Holger Czukays »On The Way To The Peak Of Normal» erscheinen Les Vampyrettes mit dieser Triple-10-Inch-Re-Release, einer Zusammenarbeit von Holger Czukay und Conny Plank aus dem Jahre 1980. »Pass auf wo do stehst / Pass auf wo du gehst / Am Tag und in der Nacht / Überall wirst du bewacht«. Textzeilen au...

Karen Gwyer: It floats and floats across the Universe

  • Artist: Karen Gwyer
  • Label: No Pain In Pop, Opal Tapes
  • skug : 98
  • Texttyp: Interview
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Both released in 2013, on her debut album »Needs Continuum« as well her EP »Kiki The Wormhole« the U.S.-born Londoner Karen Gwyer creates diverse Techno outfits with layers of House and Ambient.
An e-mail conversation.

»The Ghost List EP«

article_7430_girlsagainstboys_150.jpg Offiziell haben sich Girls Against Boys nie getrennt, sie stellten lediglich im Jahr 2003 den Betrieb ein und waren die vergangenen zehn Jahre inaktiv. Nun wartet die einst als potenzieller Nirvana-Nachfolger gehandelte Post-Hardcoreband überraschend mit einer neuen EP auf. Und ihr sexy Disco-Funk-Punch groovt wieder wie die Hölle; so, als wäre man niemals weg gewesen. Der Opener, »It’s A Diamond Life«, erinnert an Blur zu »U-uh!»-Zeiten. Und str...

»Who’s That Man/A Tribute To Conny Plank«

article_7331_conny-plank-whos-that-man_150.jpg »Crazyness is holy«. Aber freilich, abgesehen von Easy-Listening-Shlock, à la »James Last goes Pop«, gab es dazumals auch noch anderes in Deutschlands Popwelt. Conny Plank war in den Siebziger- und Achtzigerjahren (er starb im Dezember 1987) geradezu DER Krautrock-Produzent. Vorrangig deshalb, weil ihm die eigene Kreativität, im Sinne des vorangestellten Leitspruches, über alles ging, auch über cash, und er folgerichtig nicht davor zurückschreckt...

»Places«

article_7258_lou-doillon-places-cover_150.jpg Könnte dies nicht gut und gerne das Abbild unserer Euro-Göttin par excellence sein?! – Die europäische Kulturpolitik möge doch endlich einmal von greiser Politikerherrschaft und leidigem Totenkult à la »Nichts ist europäischer als die Oper« (Salzburger-Festspiele-Beilage in den Salzburger Nachrichten, Sa. 20. Juli 2013) absehen und ein ansehnlicheres Bild von Europa zeigen.Wenn sich hierfür die Estin Maria Minerva, ob ihrer sophisticated Grooves,...

Jimi Hendrix: Bemerkenswertes zum posthumen Album.

article_7099_jh_150.jpg »People, Hell and Angels« (Columbia/Sony Music) ist die x-te, posthume Jimi-Hendrix-Veröffentlichung. Aber eine äußerst gelungene, die viele Schindluderpostproduktionen vergessen macht.

»Bless«

article_7105_bless_150.jpg »Boy, what you do to me is black magic / I die every night in your arms« (»Black Magic«). Ach, dies ist einer jener Momente, in denen man nicht umhin kommt, Maria Minerva uneingeschränkt glauben zu schenken. Die mittlerweile in New York lebende Estonierin, ihres Zeichens Bedroom-Dance-Göttin, wartet nach den zwei Not-Not-Fun-Veröffentlichungen vom Vorjahr - dem leicht schrägen Avant-Pop-Soloalbum »Will Happiness Find Me?« und der spannend wie h...

»Comedown Machine«

article_7062_strokes_150.jpg »Die Strokes sind nicht mehr die Coolsten auf dem Schulhof, dafür aber die Lockersten«, tönt es auf www.laut.de. Die privilegiertesten US-amerikanischen Garagenrocker mit New-York-Elite-Universität-Credibility waren The Strokes dereinst auf jeden Fall, darum wurde auch ihretwegen die Bezeichnung »Papa's Credit Card Punks« kreiert. Bombig, dass sie mit ihrem Debüt »Is This It« (2001, Rough Trade) Nu Metal in die Wüste schickten. Auf »Comedown Mach...

»Ready To Die«

article_7059_r2diggy_150.jpeg »Nipples come and nipples go, but evil love goes for the dough«. Hot stuff! Iggy Pop kann nun nachts nicht mehr schlafen (»I can't sleep at night anymore«), weil ihm die Holden ständig Alpträume verpassen (»Roll me, soul me, screw me, don't sue me«). Daher geht er zum effektiven Gegenangriff über und lässt einen etwas oversized booty im »Ready To Die«-YouTube-Trailer durchs Bild schwabbeln. Und er scheut auch keineswegs davor zurück, einen alten ...

Apologetin der Laptop-Performance

article_6988_foto_by_suzy_polinig_150.jpg Holly Herndon verwendet ihren Laptop als Live-Instrument und tüftelt an der Perfektionierung der Programme. skug informierte sich via E-Mail.
Übersetzung: Friederike Kulcsar

Holly Herndon: an advocate for weird laptop beats

article_6981_hherndon_150.jpg Holly Herndon uses her laptop as a live instrument. She thinks about the computer’s personal experiences and gives a lesson in bi- and polytonality which flows in both directions. Herndon will play live at Donaufestival Krems: Saturday, 27th April 2013, 22:00, Halle 3. A good reason for an e-mail interview in advance. » german version ...

»s/t« EP

  • Artist: Cyclopean
  • Label: Mute, Spoon Records
  • skug : 94
article_6942_cyclopean_ep_coverpacksho_150.jpg Mama, die Zyklopen kommen! Egal, wie nun die beiden Ex-Can darüber denken mögen, die fantastische Debüt-EP von Cyclopean ist die spielerische Verquickung von (aktuellem, today’s) Art-of-pop-lab mit den Vorzügen von (yesterday’s, gestrigem) Krautrock. Im Vorjahr erschienen die viel gepriesenen »The Lost Tapes« von Can. Hier stellt sich auf eindrucksvolle Weise dar, was die beiden Veteranen, Keyboarder Irmin Schmidt und Schlagzeuger Jaki Liebezeit ...

»Luxury Problems«

article_6900_astott_150.jpg Im Vorjahr veröffentlichte der Produzent aus Manchester die beiden exzellenten EPs »Passed Me By« und »We Stay Together«. Für sein Album »Luxury Problems« erinnerte sich Andy Stott an seine einstige Klavierlehrerin, Alison Skidmore, die operngeschult die Gesangsparts übernahm. Ob sich das Risiko lohnte? Was für die einen Hörer Stotts Musik zugänglicher macht, mag für die anderen recht gewöhnungsbedürftig sein. Nicht, dass das Album nicht toll wär...

»Push The Sky Away«

article_6863_ncptsa_150.jpg Super! Den pussy hound ließ Cave zuletzt bei Grinderman ganz schön garstig raushängen. Der alte Bock erkennt die Zeichen der Zeit und weiß sie geschickt für sich zu nutzen: einerseits himmeln sie, die Damen und Mädels, in Wirklichkeit ja eh alle den sexistischen Macho an. Deshalb putzt Cave sie als Grinderman bzw. als cocksman (so das Verkaufsargument am Klappentext) Bunny Munro so richtig durch. Und danach, wie gewieft, kommt der Gemah...

»Avalanche«

  • Artist: Dorit Chrysler
  • Label: In My Room
  • skug : 93
article_6738_doritchry_150.jpg Erst wirkte die führende Theremin-Lady auf Anders Trentemøllers Album »The Great White Yonder« mit. Im Gegenzug produziert dieser nun Dorit Chryslers EP »Avalanche«. Fürwahr eine exzellente Wahl, wird Trentemøller doch seiner Dark-Wave-Produktionen wegen geschätzt. Auch auf dieser fünf Tracks fassenden EP erinnert Chrysler mit ihrer wunderbaren, tiefen Vamp-Stimme wieder an Nico und mit ihren atmosphärischen Balladen an Goldfrapp. Achtziger-Jahre...

»Ways Of Being«

article_6692_rites_150.jpg Schon wieder ein hörenswertes Album auf Not Not Fun, dem angesagten Label aus Los Angeles. Wohl wartet Rites Wild, das Projekt von Stacey Wilson, mit äußerst repetitiven und einfach gestrickten Drum-Maschine-Beats auf. Diese nerven aber nicht mal, da sie mit verhalltem Gesang und dezenten Ambient-Motiven versetzt einen stimmigen, sogar radiofreundlichen haunting Dream Pop ergeben. Unbedarfte Hipsters werden hier zwar leider nicht mit Avantga...

»The Integration LP«

article_6686_295589_150.jpg »Supercool«, das brandneue ultra-hippe Frauen-Tandem! Die Not-Not-Fun-Mitbegründerin und Gründerin von 100% Silk, Amanda Brown (aka LA Vampires), die bereits erfolgreich mit Zola Jesus kollaborierte und selber auch noch als Pocahaunted ausflippte, braust nun, keineswegs unerwartet, mit ihrer Labelkollegin Maria Minerva im Video »A Lover And A Friend« in einer standesgemäßen Luxus-Limousine herum. Erst kürzlich veröffentlichte Minerva ihr So...

»Will Happiness Find Me«

article_6685_maria-minerva-will-happin_150.jpg »Hope for happiness, cause happiness is a warm gun.« Auf ihrem dritten Album packt die Lo-Fi-Pop-Göttin aus Estland wieder ihr zweischneidiges Schwert, für das ihr gesamtes Ouevre bekannt ist, aus: Maria Minerva fabriziert groovy Dance-Beats, wie z. B. den Opener »The Sound«, auf dem sie mit saloppem Old-School-House und verspieltem Klingelklangel im Hintergrund aufwartet. Demgegenüber versteht sie es danach über weite Strecken vortrefflich, mit ...

»Centipede HZ«

article_6669_ac_150.jpg Nachdem ihr Vorgängeralbum »Merriweather Post Pavilion« (2009) überraschend zum kommerziellen Erfolg geriet, wird nun, in überholter Indie-Tradition, das neunte Album der experimentellen Underground-Indie-Heroes mancherorts gebasht was das Zeug hält. Zu Recht feiert das zweifellos zur seriöseren Rezeption gehörige britische Magazin »Wire« Animal Collective hingegen als Signatur-Band der Ära ab und bescheinigt »Centipede HZ« Selbstbewusstsein...

»The Laughing Stalk«

article_6649_wovenhand_150.jpg Nach einer Dekade und sechs Studioalben wird David Eugéne Edwards (16 Horsepower) einstiges Nebenprojekt einer Frischzellenkur unterzogen. Bassist David Pascal Humbert und Drummer Jean-Yves Tolà verließen die Band. Ersterer unterstützt, wohl aus finanziellen Gründen, fortan seinen Vater auf dem Weingut in der Nähe von Bordeaux. Andererseits wirkte das diesjährige »Live At Roepan« leider ja bereits recht uninspiriert (siehe CD-Rezension auf s...

»Allelujah! Don't Bend! Ascend!«

article_6648_godspeed_150.jpg Weil sie auf früheren Alben »Amerika« als »Dritte-Welt-Land« sowie »kapitalistische Todesmaschine« einstuften, wirft ihnen das einst gar fortschrittliche »SPIN«-Magazin nun dumpfbackengleich ein »cheesy college-green moralizing« und »occupying a cactus« vor. Sei?s drum. Wie mein Hippie-Opa schon seit geraumer Zeit zu sagen pflegt: »Once we were part of the solution, now we are part of the problem.« Während Radiohead seit Dekaden nach dem State o...

»NO LOVE DEEP WEB«

article_6621_nldw-1800_150.jpg Huch, ein erigiertier Penis! Oh du Schreck! Doch nein, schaut: welch prächtiger Schwanz! ?brigens, wem gehört dieses Ding, besser gesagt, wofür steht diese Donnerlunte hier eigentlich?! Nein, dies ist kein »hässlicher weißer Pimmel«, wie etwa, garstig, das amerikanische »Spin«-Musikmagazin, ohne besagtes Glied zu zeigen, behauptete (»Spin« will natürlich keine einzige LeserIn vergraulen, oder am Ende sogar wegen des Steifen die Lizenz verlie...

»Retromania« or »Pop Revolution No.3«?

  • skug : 92
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On the German translation of the much-discussed tome by Simon Reynolds.


Translated into English by Friederike Kulcsar
»German version

»Spooky Action At A Distance«

  • Artist: Lotus Plaza
  • Label: Kranky
  • skug : 93
article_6619_k166_150.jpg Das Solo-Projekt des Deerhunter-Gitarristen Lockett Pundt lässt sich gut an. Zuerst gibt es ein kurzes Ambient-Intro und bereits mit dem darauffolgenden Song legt Pundt auf seinem zweiten Album los, als wäre die Welt/Zeit stehen geblieben: in verhallter Stimmung und mit ebensolcher Stimme wartet Pundt in bester Jesus and Mary Chain-Tradition und mit recht traditionell gehaltenen Sixties-Stones-infizierten Snare-Beats auf. Für seine Stimme wird Lo...

»Retromania« oder »Pop-Revolution No. 3«?

  • skug : 92
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Zur deutschen Ausgabe des viel diskutierten Wälzers von Simon Reynolds.

»English version

»Mr Impossible«

article_6567_mrimpossible_150.jpg Seit den späten Neunzigern zählt das ?berdrüber-Outfit aus Brooklyn zum Favoritenkreis des schrägen avanced Pop, und somit natürlich auch zu den Favoriten des Animal Collective. Ihr nahezu unklassifizierbarer Mix aus Experimental, Noise, Psychedelic, Drones und Electronic birgt durchwegs ?berraschungen. In »Mr Impossible« warten Black Dice jedoch erstmals mit Electro-Pop-Spielereien auf, die etwas beliebig klingen und gewöhnungsbedürftig sind. Ma...

»Who's A Fuzzy Buddy?«

  • Artist: The Bastards of Fate
  • Label: Import
  • skug : 92
article_6547_bastardsoffate_150.jpg Durchgeknallt, durchgeknallt, durchgeknallt. Ein Desert-Island-Tipp! Damit wird man selbst bei vierzig Grad auf seiner griechischen Lieblingsinsel nicht kirre. Avantgarde-Pop der Spaß macht, ist rar, sehr rar. Doch hier, auf dem Debüt-Album der (ach-welch-toller-Bandname) The Bastards of Fate tut sich so etwas. Mit jedem Mal hören scheint da noch eine Tröte, die den Kindern kurz mal entwendet wurde, um richtig Rabazz zu machen, zu erklingen....

»Banga«

article_6394_banga_150.jpg »Hey wake up, wake up!« (»Amerigo«). - Patti Smith gilt noch immer für viele Fans als ultimative Rock'n?Roll-Heroin, vorrangig natürlich ob ihres Debütalbums »Horses« (Produzent: John Cale, 1975). Nun wird seit ihrem fulminanten Comeback - Mitte der Neunziger Jahre, mit den beiden Alben »Gone Again« (1996) und »Peace And Noise« (1997) - praktisch jede Veröffentlichung als ihr zweitbestes Album, nach eben diesem Meilenstein, angepriesen. Dabei gin...

»I Can See The Future«

article_6440_mandell_150.jpg »I knew in my heart it would not last forever, but forever is a long, long time.« - Seit einer Dekade gilt Eleni Mandell als Singer/Songwriter-Juwel und Geheimtipp der Independent-Musikwelt Nordamerikas. Nicht unähnlich Tom Waits, dessen Kumpane Chuck E Weiss anfangs ihr Mentor war, könnten Mandells Songs gut aus einer Pre-Rock-Ära stammen. Mit »I Can See The Future« präsentiert die Folk-Pop-Chanteuse aus Los Angeles bereits ihr achtes Album...

»WIXIW«

article_6432_liars_150.jpg Eine recht breite Masse der Hörerschaft hält Radiohead seit Ewigkeiten für das Nonplusultra, wenn es um Electronica im Bandformat geht. Weit gefehlt, Internet-Nerds orten den Status Quo, nun auch schon seit Lichtjahren, in wesentlich vertrackteren Gefilden. Und dort halten sich Liars auf. Während sie in der Vergangenheit mit dissonantem Funk-Punk und Avant-Rock/Noise mitunter als unhörbar, ja sogar als sadistisch (Pitchfork) eingestuft worden war...

»Quarantine«

article_6429_laurel_150.jpg I´m not a scientist but I know all things begin and end in eternity«, präsentiert sich Laurel Halo auf Twitter. Man muss ja nicht unbedingt WissenschaftlerIn oder EsoterikerIn sein: stöbert man im avancierten Popbereich, ist dies heuer einer der essentiellen Outputs. Nicht mit dumpfen Bumm-Tschack-Dancegrooves alles zukleisternd - die Künstlerin aus Brooklyn ist ja keineswegs dazu verpflichtet, des Hörers wegen unverantwortliche Zugeständnisse zu...

»Filters, Oscillators & Envelopes 1967-82«

article_6426_donpreston_150.jpg »We have to train ourselves. So that we can improvise on anything: a bird, a sock, a fuming beaker. This is, this too can be music. Anything can be music.« - so ein Auszug aus den Linernotes zu »Uncle Meat« (1969). Don Preston war Keyboarder und Schlüsselfigur in der nach Alben-Outputs wohl kreativsten Phase (1966 bis 1974) von Frank Zappas The Mothers of Invention. Und er wirkte auch bei einigen tollen Alben von Captain Beefheart mit. Neben dies...

»Endless Flowers«

article_6421_croco_150.jpg »Eins, zwei, drei, vier«, akzentfrei zählt die Schlagzeugerin der (schon wieder eine tolle Band) aus San Diego stammenden rockenden LoFi-Indie-Popper Crocodiles den Song »Sunday (Psychic Conversation #9)« ein, und demonstriert damit, dass sogar die deutsche Sprache für Popsongs kein Tabu sein muss - den Volks-Rock'n'Rollern soll sie ja doch nicht überantwortet werden, oder? Nicht nur besagte erste Single des dritten Albums erinnert an legendären ...

»Standing At The Sky's Edge«

article_6409_hawley_150.jpg »Britain is no longer a civilised society«, behauptet der Bariton-Crooner aus der Industriestadt Sheffield und wirft der Regierung seines Landes vor, die Rezession zu einer Politik zu missbrauchen, die England 125 Jahre in der Geschichte zurückwirft. Der Albumtitel seines siebenten Soloalbums sei eine Metapher für den gegenwärtigen Stand der britischen Politik, so der Ex-Pulp-Gitarrist, der sich auf seiner Tour de Psychedelia von den Streichern b...

All Together Now ... in the World of a Song

article_6664_em1_150.jpg Eleni Mandell, die Pop-Chanteuse aus Los Angeles, veröffentlichte ihr achtes Album und konferiert darüber und über ihre Independent-Karriere mit skug.

»Dr Dee«

article_6393_drdee_150.jpg Selbstverständlich ist es zu begrüßen, wenn Popmusiker ausgetrampelte Pfade verlassen um sich an neuartigem zu versuchen - das führte ja auch früher zu interessanten neuen Trends und Stilen im Pop. Hierfür ein Beispiel in jüngster Vergangenheit im avancierten Bereich ist z. B. das steile Projekt des Radiohead-Gitarristen Johnny Greenwood mit Krzysztof Penderecki, das hierorts aber leider nur über Import erhältlich ist - ein weiterer Fauxpas ...

»Lucifer«

article_6392_lucifer_150.jpg Das hippe Hippie-Ehepaar Peaking Lights behauptet, der Albumtitel »Lucifer« rühre von einer Tagtraumeingebung her. Deshalb verließen sie, natürlich mit ihrem Baby Mikko, wohl auch die Westküste, um mit Unterstützung des Tontechnikers Al Carson (Oneohtrix Point Never, Yeasayer) diesen tollen Mix aus Krautrock, Dub und Dance zu entwerfen. »Lucifer« bedeute »Venus, bearer of light«, der Sonnenaufgang naht. Wohl deshalb eignet sich ihr drittes A...

»Live At Roepan«

article_6374_woven_150.jpg Ursprünglich im Jahre 2002 als Nebenprojekt von 16 Horsepower gegründet, lieferte Frontmann/Mastermind David Eugéne Edwards mit Woven Hand bislang beständig hochqualitative Americana/Alternative-Country-Ware ab. Nun fällt es einem allerdings schwer, sich mit diesem Doppelalbum anzufreunden. Bis auf wenige Momente mag im niederländischen Kirchenkonzert in Otersum (Dezember 2010) nicht so recht Stimmung aufkommen. Auch wenn Edwards in seiner Jugend...

»Boys & Girls«

article_6373_alabama2_150.jpg Nach ihrer feinen Four-Track-EP im Vorjahr (hier nachzulesen) wartet die an Janis Joplin gemahnende Frontfrau Brittany Howard nun mit dem Debütalbum ihrer Alabama Shakes auf. Kürzlich bezeichnete das renommierte britische Musikmagazin »NME« Alabama Shakes sogar als the World?s Greatest New Band, was natürlich nur dann stimmt, wenn man in den Sixties hängen geblieben ist oder Amy Winehouse als State of Pop missversteht. Obwohl Alabama Shakes wiede...

»This Is PiL«

  • Artist: Public Image Ltd
  • Label: Cargo, PiL Official, Trost
  • skug : 91
article_6372_thisispil_7_150.png »We come from chaos/You cannot change us!« Veröffentlicht eine Post-Punk/New-Wave-Partie der Siebziger nach zwanzig Jahren Pause ein neues Album, könnte man dieses wohl gleich mal dissen, denn ein bedeutendes Ereignis ist da kaum zu erwarten. Andererseits könnte man auch mal in das Album reinhören, obwohl das für das Gros der Musikkritiker wohl auch wieder nix bewirken würde. Ein Glücksfall. In diesem Falle ist doch etwas Relevantes dabei herausg...

»Master Of My Make-Believe«

  • Artist: Santigold
  • Label: Warner
  • skug : 91
article_6365_santigoad_150.jpg Aus dem Konvolut der Mega-Pop-Models ragen viele mit geilen Videos, leider aber nur wenige mit attraktiven musikalischen Outputs heraus. Wen wundert es da, dass die kids vorrangig Musikmagazine/pics sammeln oder Videos sehen. Santigold ist eine löbliche Ausnahme. Sie belässt es nicht dabei, mit ihren Kolleginnen erst zu kollaborieren und sie danach zu dissen, sondern sie kollaboriert auch mit den richtigen Typen, wie z. B. mit Switch (nun auch Be...

»A Monument«

article_6358_tu-fawning-a-monument_3_150.jpg Auf dem Debüt »Hearts On Hold« (2011) nahm die aus Portland, Oregon stammende Formation Tu Fawning ihre düsteren Songs z. T. getrennt im Studio auf und erarbeitete diese erst im Nachhinein als Band für die Shows. Nachdem man ( zwei Frauen, zwei Männer) ein Jahr auf Tournee war, spielte die Band »A Monument«, ihr zweites Album, als kompakte Truppe ein. Nun gewann ihre Musik zwar an Dynamik und die Synthieanteile nahmen zu, doch auf dem siebeneinha...

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