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»Heart Mutter«

article_7029_candelilla_heartmutter-co_150.jpg Der Besuch in Steve Albinis Studio in Chicago hat sich für Candelilla schon allein wegen der guten PR gelohnt. Denn er sicherte der Münchner Band Land auf, Land ab jede Menge Aufmerksamkeit. Eine, die sie zwar fraglos auch ohne die Pixies-, Nirvana-, etc.-Produzentenlegende verdient, vielleicht aber nicht bekommen hätte. Das mit Sicherheit nicht gerade billige Unterfangen beweißt auch, wie ernst es das Quartett mit ihrem mal sperrigen, mal harmon...

»Sad & Slow Songs«

article_6698_jason_150.jpg Keine Frage, Jason Arigato hat sein Debüt treffend betitelt. Die erste Hälfte der »Sad & Slow Songs« ist sogar derart traurig und langsam, dass sie sich nicht einmal ein Schlagzeug erlaubt. Stattdessen leben die ersten sieben Lieder lediglich von einer meist akustischen Gitarre und dem Gesang Arigatos. Wie eindringlich dieser Gesang und diese Gitarre aber sein können, zeigt das Beatles-Cover »Rain«: Arigato gewinnt der B-Seite von »Paperback ...

»Herz aus Gold«

  • Artist: Die Heiterkeit
  • Label: Nein, Gelassenheit , Staatsakt
  • skug : 92
article_6670_dieheiterkeit_150.jpg Egal ob Revolte oder seelischer Schmerz: Jungs scheinen immer schreien zu müssen, mit Haut und Haar und mit der Gitarre. Ob die nun früher einmal Tocotronic hießen oder heute 1000 Robota. Ganz anders die drei Frauen von die Heiterkeit. Hier regiert nämlich, anders als der Name es vermuten lässt, extreme Abgeklärtheit und Gelassenheit. Beispielhaft dafür und für das ganze Album ist gleich der erste Song, »Alles ist so neu und aufregend«. Der ...

»Swing Lo Magellan«

article_6682_pro_150.jpg Afro-Pop-Gitarren, hysterische Chöre, clubbige Beats, Bongos, Handclaps, Streicher, Bläser, Rockausbrüche und Lagerfeuer-Momente, sogar Flöten und Saxophone: Bei so viel buntem Allerlei könnte leicht etwas durcheinander geraten. Dazu kommt es auf »Swing Lo Magellan« aber zu keiner Zeit. Dirty Projectors Mastermind David Longstreth erreicht durch Reduktion und Konzentration, dass die Songs an keiner Stelle zerfasern. Heraus kommen richtig starke P...

»Incorrigible«

  • Artist: James Chance and Les Contortions
  • Label: Broken Silence, Ladtk
  • skug : 93
article_6672_hf_150.jpg »And now a little something for all those of you who live in the past. And that?s about 99% of you idiots out there.« Das schleudert James Chance seinen Zuschauern entgegen, bevor er ihnen einen dekonstruierten, widerborstigen »Jailhouse Rock« vor die Füße wirft. Zu hören auf seinem ersten Album »Buy« aus dem Jahr 1979. Mittlerweile ist Chance also selbst ein Teil der Geschichte. Nun hat die kurze Phase des No Wave, den James Chance mit sein...

»Beats From Badsville«

article_6543_badsville_150.jpg Vor einem halben Jahr stieß der Besitzer eins Plattenladens zufällig auf einen Teil der Plattensammlung von Hip Hop-Legende J Dilla. Die circa 8000 Alben sind zwar zu großen Teilen Ramschware, die man auf jedem Flohmarkt hinterhergeworfen bekommt, trotzdem gehen die durch die Aura Jay Dees aufgewerteten Platten, die der glückliche Finder nun verkauft, weg wie warme Brötchen. Die Plattensammlung von Radio-Legende John Peel hingegen wird ...

Unterwegs in Sachen Verwirrung

  • Artist: Das Weiße Pferd, Kamerakino
  • skug : 91
  • Texttyp: Interview
article_6533_das_weisse_pferd_by_sabin_150.jpg Veränderung als einzige Konstante: Die Münchener Band Das Weiße Pferd mauserte sich vom Zwei-Mann-Projekt zur achtköpfigen Rockband, die dort weitermacht, wo Kamerakino einst aufhörten. Ein Gespräch mit Sänger und Texter Pico Be.

»Mass in Heavy Minor«

article_6406_massin_150.jpg King of Japan erfinden sich als Hardrock-Band neu: nach den grandiosen Disco-Versionen großer Stadion-Rock-Hits der Vorgängerband Queen of Japan und den poppigen Covern alter Rock-Klassiker der ersten Platte geben King of Japan nun straighten 70er Jahre Hardrock bzw. frühen Heavy Metal zum Besten. Und das ziemlich amtlich und inklusive aller Klischees, von der Double-Bass über den emphatischen Gesang bis zum Gitarren-Gegniedel: Pathos, Mucke...

»Homeless Information«

  • Artist: Parasyte Woman
  • Label: Echokammer, Yrusmtsim
  • skug : 91
article_6353_pw_150.jpg Würde man sich die Musik von Parasyte Woman im Kino anschauen wollen, säße man in einem abgelegenen, schlecht besuchten und schlecht ausgeleuchteten Hinterhofkino in dem ein B-Movie-Double-Feature läuft, erst ein Horrorfilm, der im wilden Westen spielt, und dann ein Science-Fiction-Film mit tanzenden Pflanzen von der Venus. Das Münchener Duo, bestehend aus Manu Rzytki und Tobias Laemmert, erzeugt auf seinem Debütalbum »Homeless Information« ...

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Sat 25.05.2013 19:00: trzaska / harnik / brandlmayr | porgy&bess | vienna

Sat 25.05.2013 20:00: niftys | au | vienna

Sat 25.05.2013 20:00: ensemble platypus | echoraum | vienna

Sat 25.05.2013 20:00: 50 broken promises | tag | vienna

Sun 26.05.2013 20:00: tamikrest | wuk | vienna


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