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»Detour«

article_8440_detour_150.jpg Ja, es gibt sie noch. Sie könnte bis in alle Ewigkeit ihre klassischen Hits aufwärmen, immerhin hat sie ja auch einige davon wie »Time After Time« geschrieben. Stattdessen erkundet Cindy Lauper ein Genre nach dem anderen. Nach einem mehr als kompetenten Ausflug in Richtung Blues wühlt sie nun im Fundus der Country-Geschichte und als Partner in Crime hat sie den Pensionisten Tony Brown, der einst als Boss von MCA Nashville der mächtigste Mann der ...

»Sad Moon Rising«

article_8439_black_palms_orchestra_cov_150.jpg Christian Fuchs hat mit Fetish 69 und Bunny Lake schon wesentliche Spuren in der Musiklandschaft hinterlassen. Und auch wenn im Bart bereits ein paar graue Spuren zu finden sind, bleibt sich Fuchs auf seiner musikalischen Reise treu. Angst vor Pathos oder großen Gefühlen hatte er sowieso noch nie und so schwelgt er in einem Sound, der sich an den Walker Brothers genauso anlehnt wie an prägende Bands wie Depeche Mode, und beschwört zurückschauend ...

»Schdrom«

article_8406_cover_2500_150.jpg »Schdrom« ist das mittlerweile dreizehnte Album von Ernst Molden und nach Jahren einer wahren Veröffentlichungsflut nahm sich Ernst Molden erstmals viel Zeit. Seine Rastlosigkeit war schon fast sprichwörtlich, aber all diese Songs auf der langen Laufbahn vom Einzelgänger mit Gitarre mitten in der elektronischen Musiklandschaft zum anerkannten Songwriter waren ein Weg, um sich und seine Sprache zu finden. »Unser Österreich«, seine Zusammenarbeit m...

»Full Circle«

article_8405_loretta_lynn_cover_150.jpg Loretta Lynn ist Jahrgang 1932 und ist seit guten 55 Jahren ein Star in Nashville und gehörte lange zu den Größen und Megasellern der Countrybranche. Und wie es sich für echte Künstler ihrer Generation gehört, existiert das Wort Ruhestand nicht. Willie Nelson, Kris Kristofferson oder Bob Dylan touren weiter ohne Unterbrechung um die Welt und halten den Arbeitsethos hoch. Vor zehn Jahren produzierte Jack White Lynns Comebackalbum, hier vertraut si...

»Bound, Chained, Fettered«

article_8404_terry_lee_hale_cover_150.jpg Das ist die richtige Gelegenheit, um eine Lobeshymne auf einen Mann zu singen, der immer im Hintergrund oder an der Seite agiert: Antonio Gramentieri. Wenn der Italiener mit seiner Gitarre einen Songwriter begleitet, wachsen die Songs, sie werden glaubhafter, eingängiger und kaum jemand diesseits von Ry Cooder besitzt diese Gabe. Gramentieri ist auch die erste Anlaufstelle von Insiderhelden wie Dan Stuart und anderen amerikanischen Singer/Songwri...

»All That Glitters Is Not Gold«

article_8403_alasac_150.jpg Wenn der Tonträgerabsatz in satte Tiefen taucht, dann ist es eigentlich egal, welche Platte man aufnimmt, denn die Chance auf wirkliche Resonanz ist klein. Und weil es so egal ist, aber die Songs geschrieben werden müssen, kann man auch gleich die beste Platte aufnehmen, die man je gemacht hat und die in der Band steckt. ALASAC haben das hier bravourös vorexerziert und  treiben ihre Vorstellung von songorientiertem Pop in lichte Höhen. Wenn ...

R.I.P. David Bowie

article_8337_db8_150.jpg Stilbildend bis zum Ende. David Bowie ist so gegangen wie er es sich verdient hat: Als Nr. 1 und mit einem rätselhaften Stück Musik namens »Black Star« über das letzte Mysterium der Menschheit, den Tod und den Weg dorthin. David Bowie war der Formwandler der Popmusik, der verstanden hat, dass Pop nicht nur aus Songs und Sounds besteht, sondern auch aus Bildern, Figuren, Gewändern, Rollen und Projektionen – er machte seine Kunst zum Gesamtkunstwer...

Ein Weiser erzählt

article_8306_nelson2_150.jpg Willie Nelson hat mit seinen 82 Jahren viel zu erzählen und das hat er nun getan. Er sprach mit David Ritz, der diesen Job u. a. auch schon für Aretha Franklin, B.B. King oder Rick James übernahm, über sein Leben. Ritz und Übersetzer Jörn Ingwersen versuchen den typischen Plauderton von Nelson zu erhalten und schaffen das auch über weite Strecken.

»Here‘s To Nemesis«

article_8287_clara_luzia_150.jpg Clara Luzia segelt wieder. In den ersten Jahren schuf Sie das eigene Subgenre des Clara Luzia Songs, dessen Hauptmerkmal eine luftige Schmissigkeit war, die schnell geschriebenen Songs innewohnt. In den 10 Jahren ihrer Solokarriere ist »Here's To Nemesis« das fünfte Album und wer geglaubt hat, dass sie ihre Komfortzone nicht verlassen will oder kann, hat sich bitter getäuscht. Die Songs verlassen die klassisch luftige Form ihrer bekanntesten Arbe...

»Extra-Deluxe-Supreme«

article_8286_hazmat_modine_150.jpg Hazmat Modine sind die Stars jedes World Music Festivals. Sie verbinden klassisch nordamerikanische Rootsmusik mit allen angrenzenden Einflüssen wie Klezmer, Rocksteady oder Calypso, und sind dank der großartigen Bläsersätze dafür bekannt jede Meute zum Tanzen zu bringen. Wahrscheinlich würden sie sogar jede noch so steife Betriebsfeier in einen Hexenkessel verwandeln. Auf »Extra-Deluxe- Supreme« ist der Mannschaft rund um Sänger Wade Schuman anz...

»Stuff Like That There«

article_8282_ylt_stufflikethat_150.jpg Es gibt selten Bands, die in einer jahrzehntelangen Karriere nicht mindestens einmal richtig ins künstlerische Abseits geraten. Yo La Tango ist eine von ihnen, als Erklärung kann hier wohl nur das eigene Fantum der Mitglieder und das Wissen um die eigenen Fähigkeiten angeboten werden. Auf »Stuff Like That There« greifen sie Ideen ihrer vor Urzeiten veröffentlichten Platte »Fakebook« auf, covern sich selbst und natürlich ein paar Lieblingslieder ...

»The Monsanto Years«

article_8276_neil-young-monsanto-years_150.jpg Die richtig wahren Großtaten sind von Neil Young nicht mehr zu erwarten. Crazy Horse sind zwar Geschichte, aber das kann einen produktiven Geist nicht davon abhalten seiner Berufung mit so viel Spaß wie möglich nachzugehen. Da lag es nahe, die Kraft der Jugend anzuzapfen und Willie Nelsons Söhne und deren Band einzuladen mit dem Onkel ins wunderschöne alte Teatro Theater zu gehen und die neuen Tiraden gegen multinationale Konzerne einzuspielen. I...

»The Spirit«

article_8198_true_spirit_cover_150.jpg Das pure Beharren an seiner Kunst festzuhalten und immer weiterzumachen nötigt mehr als Respekt ab. In jungen Jahren war Hugo Race Gründungsmitglied der Bad Seeds von Nick Cave, seither arbeitet er an seiner speziellen Form des leicht psycholischen Blues und nimmt in nächtlichen Sessions mit seiner treuen Stammband in Melbourne Song um Song, der sich an dem einen Thema des einsamen Mannes reibt, auf und am Ende steht immer das Gefühl, dass die Ni...

»Unser Österreich«

article_8196_cover_gr_c_ronnieniederme_150.jpg In der eigenen Geschichte herumzuwühlen, kann mühsam sein. Man riskiert, alten Dreck ans Licht zu bringen, man kann natürlich auch endlich den alten Familienschatz bergen. Ernst Molden und Nino widmen sich hier vor allem heimischem Liedgut der 1970er und frühen 1980er Jahre und geben den Arbeiten von Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Falco, André Heller und Ludwig Hirsch ein neues, entschlacktes Leben. Die oft dubiosen und manchmal grandiosen Origin...

»Where Is My Weather«

article_8184_baseweather-e142408325715_150.jpg Seit zwanzig Jahren veröffentlichen The Base unverdrossen Platte um Platte. Und nach eher zähen Anfangsjahren stieg das Grazer Trio mit ihren letzten Tonträgern in lichte Höhen auf. Als Belohnung für die Ausdauer und stoische Art des Einfach-Immer-Weitermachens tauchen in letzter Zeit viele Songs auf Soundtracks auf, denn die Melancholie der Weite kann kaum eine andere Band derart intensiv einfangen. Auf der langen Geraden, die von Lee Hazlewood ...

»Sundown Over Ghost Town«

  • Artist: Eilen Jewell
  • Label: Signature Sounds
  • skug : 103
article_8152_a0562651795_16_150.jpg Zeit ist ein kostbares Gut. Eilen Jewell nahm sich diese Zeit, um sich als Country-Songwriterin und Performerin jenseits der ausgetretenen Pfade zu entwickeln und ist nun auf ihrem fünften Album endlich bei sich angekommen. Sie emanzipierte sich von Förderinnen und Vorbildern wie Lucinda Williams oder Gillian Welch, und steht nun in der Startposition, um sich an die Großen zumindest heranzutasten. Dazu zog sich Jewell in ein Kaff in Idaho zurück ...

Ernst Molden: »Regn En Wien«

article_7999_cover_gr_150.jpg 24 Lieder aus zehn Jahren stellt der Sticker am Cover nüchtern fest und verschweigt dabei, dass Ernst Molden in dieser Zeit zwölf Platten veröffentlicht hat. Freund, Weggefährte und Bewunderer Robert Rotifer kompilierte aus diesem Schaffensrausch, die für ihn essentiellen Songs und ordnete sie für die Vinylausgabe als Doppelalbum in vier Themenkreise: Die hochdeutsche Frühphase; Spaziergänge an Orte, die Geschichten erzählen; die Natur - und die ...

Zurück zur Jugend

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Die stilprägende Poplegende Roddy Frame schleicht sich langsam, aber bestimmt wieder ins Scheinwerferlicht.

Überzeugen Sie sich am 19.02.2015 im Wiener Akzenttheater selber davon!

»An Evening With«

article_7992_evekk_150.jpg Das Genre Live-Doppelalbum hat schon bessere Zeiten gesehen. Wie so ein Vorhaben trotz Gegenwind gelingen kann demonstriert Kris Kristofferson hier auf schon beinahe beängstigend souveräne Weise. Er stellte sich am 26. September 2013 auf die Bühne der Union Chapel in London und spielte 34 seiner größten Songs. Seine Stimme ist gealtert und sein Gitarrenspiel nähert sich der ultimativen Einfachheit, aber vielleicht strahlen gerade deswegen diese S...

»Radian Verses Howe Gelb«

  • Artist: Howe Gelb, Radian
  • Label: Radian Releases
article_7961_radianhowe250_150.jpg »Radian Verses Howe Gelb« Eines der Geheimnisse der Musik ist die richtige Reibungsenergie. Hier treffen sich Radian mit ihrem offenen Zugang zu allem was Geräusche macht, und Howe Gelb mit seinem sehr breiten Verständnis von Wüstencountry, der aber auch schon Abstecher in Richtung Gospel und freie Pianoimprovisationen unternommen hat. Die Zusammenarbeit der beiden Pole bringt Spannung und bleibt bis zum grandiosen Ende mit »Moon River« spannen...

»Night Surfer«

article_7881_lftr5dwayc4flur8cy85bjspg_150.jpg Chuck Prophet ist ein Uhrwerk. Alle zwei Jahre veröffentlicht der König des Songwriter-Roots-Rock aus San Francisco ein Album voller Ideen und Energie und trotzdem tourt er durch Clubs. »Night Surfer« ist Nummer 13 in einer langen Reihe nie fader Alben und trotzdem kam er einem Hit oder einem Song, der ihn definiert, nie sehr nahe, obwohl Songs wie »No Credit eigentlich danach geschrien hätten. Auf »Night Surfer« geht er seinen Weg weiter und wie...

»Lieblingsfarben und Tiere«

article_7864_element-of-crime-liebling_150.jpg Dass sich im Universum von Element Of Crime noch etwas großartiges ändert, damit haben wohl die treuesten Fans nicht mehr gerechnet. Dass sich gar nichts ändert, ist dann aber wohl eine Überraschung. Sven Regener und seine Mitstreiter bleiben im selbsterbauten Schrebergarten, halten sich streng an die eigenen Arrangements der letzten 15 Jahre und Regener trägt beinahe schon etwas schweratmig seine neuen Texte vor. Diese völlige Ehrgeizlosigkeit w...

Noël Akchoté: Mord, Schönheit und Schaffenswut

article_7835_noel_150.jpg Eigentlich warten wir auf ja auf das Buch von skugs own Noël Akchoté, der auf diesen Seiten regelmäßig seine ebenso einzigartigen wie unbestechlichen Gedanken zur Musik und dem Weltgeschehen mitteilt. Das Buch, von dem hier auch schon Auszüge zu lesen waren, wird wohl an die Klarheit des literarischen Teils der Werks von John Fahey, eines anderen einzigartigen Gitarristen herankommen. Aber bis dahin dauert es noch und Akchotés Kraft konzentriert ...

»A Letter Home«

article_7793_neil_young_a_letter_home_150.jpg Günther Schifter hätte seine Freude an dieser Platte gehabt. Jack White steckte Neil Young mit seiner Gitarre in eine Aufnahmebox aus dem Jahr 1947 und heraus kommt natürlich purer krachiger Schellacksound. Young hat Songs ausgesucht, die ihn schon lange begleiten und teilweise sind die Interpretationen berührend wie etwa bei »Changes«, Phil Ochs ebenso großen wie vergessenen Song über Veränderungen . Willie Nelsons »On The Road Again« hätte eine...

»Live Tape«

article_7765_livetapecover_150.jpg Es gibt Veränderungen im Rattenstall: »Live Tape« ist die erste Veröffentlichung am hauseigenen Label und die erste offizielle Liveaufnahme im langen Schaffen von Bandkopf Georg Altziebler. Es dokumentiert einen großen Auftritt im September 2013 im vollen Porgy & Bess auf dem sich die Band in großer Besetzung voll dem Breitwandrock hingibt. Gitarrist Kolja Radenkovic setzt mit seiner Trompete als Zweitinstrument Ausrufezeichen und sorgt für d...

»Ho Rugg«

article_7723_horug_150.jpg Ernst Moldens Erkundungen, Beobachtungen und Fantasien, die sich durch ihn in Songs verwandeln, haben nun ein Format gefunden, in denen sie blühen und gedeihen: dieses Quartett, das dem Star, und das ist immer der Song, nie im Weg steht, immer dient und ihn nie übertönt. Die Stimme von Willi Resetarits bringt die große Sehsucht mit und ergänzt so Moldens Blueslastigkeit ideal. Wie immer hat Ernst Molden auch wieder eine dieser Breitwandballaden g...

»Dust & Mirrors«

article_7689_drag_150.jpg Das transkontinentale Trio rund um den New Yorker Gitarrentausendsassa David Grubbs hat ein eigenes Genre geschaffen: den sanften Postrock, der noch in den meisten Momenten an den abgespeckten Song glaubt und sich Ausflüge in die Improvisation erlaubt. Das klingt anstrengend, erinnert aber im Ergebnis durchaus an Bands wie Lambchop, die aus einem anderen Universum kommen, aber zum selben Ergebnis gelangen. Dass ausgerechnet der an Improvisation g...

Sigi Maron: Stur wie Beton

article_7797_sigi_maron_150.jpg Zu seinem 70er im Mai schenkte sich Sigi Maron das Album »Dynamit und Edelschrott«. Die Konzerte dazu blieben (bis auf den heurigen Auftritt beim Volksstimmefest, wo er 2008 nach erster Operation ein glorioses Comeback-Konzert gab) aus, da wieder einmal das Krankenhaus rief. Aber nachdem die Gesundheit wieder die Oberhand gewonnen hat, werden die neuen Songs nun auch auf den Bühnen von Baden, Oberwart, Graz und Linz strahlen.

»Lion City«

article_7642_dirt_150.jpg Lion City ist ein weiterer Ausschnitt der Sessions, die Chris Eckman und Hugo Race mit den Musikern der Ben Zabo Band und Mitgliedern von Tamikrest und weiteren Freunden während der dunklen Tage der Gewalt in Bamako, Mali einspielten. Die Gäste aus den Westen halten sich gewohnt im Hintergrund und so dominieren flirrende Gitarren, afrikanische Songstrukturen und Themen. Die Sessions sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie Überraschendes entstehe...

»The Sundowners«

article_7636_vona_150.jpg Vodnyansky war der ungekrönte König des Swamp Blues der Wiener Leopoldstadt, aber seine bisherigen Veröffentlichungen erfolgten eher unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. »The Sundowners« ist nun ein echtes Soloprojekt, bei dem er sein Herzblut nicht nur in die Songs, sondern auch in das Cover und die Produktion steckte. Rücksicht war also keine zu nehmen und so verfremdet er seine Gitarren und plündert Sounds und Effekte aus dem Niemandsland zwisc...

»Flowers Must Fade«

  • Artist: Bo Candy & His Broken Hearts
  • Label: Konkord
  • skug : 97
article_7620_bo_candy_150.jpg Nachdem Thomas Pronai mit der Beautiful Kantine Band jahrelang die 1960er und den Beat neu zusammengesetzt hatte, sind die Broken Hearts sein Vehikel um in die Ursuppe der amerikanischen Musik vorzudringen. Das Grundgefühl gilt dem Blues, aber die Broken Hearts sind eine musikalische Allzweckwaffe, die jede Wurzelmusik bestens verarbeiten kann, und der eigenen Räudigkeit trotzdem treu bleibt. Nach »I Lost My Faith In You«, jenem aus der Zeit gefa...

»To All The Girls«

article_7470_nelson_150.jpg Willie Nelson muss gar nichts mehr beweisen. Eines seiner bevorzugten Hobbys sind Duette und hier gönnt er sich gleich 18 Stück mit von ihm geschätzten Sängerinnen von Mavis Staples, über Dolly Parton bis zu Norah Jones. Was als liebloses Auftragswerk hätte enden können, wird zum Triumphzug von Nelsons Stimme, die diese Songs teilweise bereits ein halbes Jahrhundert singt, und der zurückhaltenden Produktion von Buddy Cannon, der die Pedal Steel j...

»Live«

article_7576_cooder_150.jpg Nach seinen Jahren als Perfektionist sowie Förderer und Entdecker von Stars aus Kuba und Afrika, verlegte sich Cooder zuletzt immer mehr auf sein Songwriting und mit seiner zuletzt erschienenen Trilogie gelang ihm eine Historie des verschollenen Los Angeles seiner Jugend. Die hier dokumentierten Konzerte in San Francisco sind eine Versöhnung mit seinem Frühwerk in den 70ern. Mit alten Weggefährten wie dem unverwüstlichen Flaco Jimenez am Akkordeo...

»Wieder da«

article_7524_wwd_150.jpg Das Comeback von Wilfried Scheutz geht in die zweite Runde. Er wurde immer als früher Austropopper, Kraftlackel und Urvieh verkauft, und er gab auch den »Ziwui - Ziwui« - Dodl, aber das was wirklich zählt steht auf einem anderen Blatt: Er schrieb mit »Run Rabbit Run (deutscher Text von Georg Danzer) eines der ganz großen Lieder der heimischen Musikgeschichte, und dieser wunderbare Song ist natürlich auch auf diesem Livealbum in all seiner Pracht ...

»The Bootleg Series, Vol. 10 - Another Self Portrait (1969-1971)«

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Als »Self Portrait« 1970 erschien waren die Fans empört. Dylan knallte ihnen einen Haufen Coverversionen von Evergreens an den Kopf, und die Originale waren weit davon entfernt, so etwas wie eine Leitlinie zu bieten.

»Trouble Is A Lonesome Town«

article_7327_thriftstore_150.jpg 1963 veröffentlichte Lee Hazlewood sein erstes loses Konzeptalbum »Trouble In A Lonesome Town«, auf dem er in zehn knappen Songs den Kampf zwischen Gut und Böse in einer Stadt namens Trouble beschreibt und keinen Zweifel daran lässt, dass das Gute nicht gewinnen wird. Hazlewood erzählt das alles lakonisch, abgeklärt und lässt schon seine späteren Produktionskünste erahnen. Thriftstore Masterpiece versammelt eine nun rund um Pixies-Vorsteher Frank...

»Country Soul Sisters Vol. 2«

article_7330_country_soul_sisters_2-23_150.jpg Die Kompiliermeister von Souljazz wissen, dass man am Anfang einer Serie nicht das ganze Pulver verschießen soll, um auch das Interesse an weiteren Ausgaben wach zu halten. Etwa mit Frauenstimmen, die Nashville bis Ende der 1970er dominierten und definitiv ihren Sturschädel hatten. Allen voran natürlich die härteste Businessfrau und wohl beste Songwriterin dieser Zeit, Dolly Parton, aber auch inzwischen beinahe vergessene Stars wie Barbara Mandre...

»What The Brothers Sang«

article_7146_dawnbonnie_150.jpg Wenn das eigene Songwriting auf hohem Niveau stagniert und das Spiel mit ständig wechselnden Identitäten und Mitstreitern keinen Mehrwert mehr abwirft, dann ist es Zeit für einen ausgedehnten Urlaub oder für Songs aus fremdem Federn. Will Oldham entschied sich für die zweite Variante, macht gleichzeitig einen Bogen um die Songs von kanonisierten Kollegen wie Dylan und Waits und widmet sich ausschließlich den Songs der Everly Bothers, den Helden s...

»s/t«

article_7064_ianfisherthepresentcoverb_150.jpg Ian Fisher ist einer der letzten wahren Herumstreuner dieser Tage. Ständig ist er mit dem einen oder anderen Projekt unterwegs und erkennt wahrscheinlich jede Autobahnraststätte zwischen Budapest und St. Louis am Suppenangebot. Zusammen mit Ryan Thomas Carpenter nahm er neun Songs in der Holzhütte einer Farm auf, auf der einst schon sein Großvater gearbeitet hat. Der typische Fisher-Touch ist ihnen natürlich anzumerken, egal ob er über vergangene...

»Zum letzen Mal live«

article_7027_hirsch_150.jpg Die erste Veröffentlichung nach dem Tod eines Künstlers ist immer mehr als sensibel. Und in vielen Fällen sind schnell zusammengestellte Outtake-Kompilationen nichts anderes als eine willkommene Erhöhung des Erbes, die natürlich gern angenommen wird. Es ist schön zu sehen, dass es gerade bei einem, dessen Songs im Lauf der Jahrzehnte ins österreichische Bewusstsein eingeflossen sind, mit sehr viel Sorgfalt und Liebe gearbeitet wurde. Die Dokument...

»Lady from Shanghai«

article_7020_pere_ubu_-_lady_from_shan_150.jpg Pere Ubu gibt es seit 35 Jahren und man konnte dem Mannen um Sänger David Thomas vielleicht Sturheit, Selbstsabotage oder diverse Abhängigkeiten vorwerfen, niemals aber das Fehlen einer Vision oder gar Langeweile. Für »Lady from Shanghai« mussten die Musiker ihre Parts allein und ohne Proben aufnehmen und so ergibt sich eine Kollision zwischen dem Song und der Improvisation unter den strengen Augen des Chefs. Für Thomas, einen der größten Söhne C...

»Wie wir leben wollen«

article_6960_wie-wir-leben-wollen_150.jpg Das zehnte Album der Hamburger zum zwanzigjährigen Jubiläum beweist vor allem eines: Tocotronic haben sich ein eigenes Genre geschaffen, in dem Peinlichkeit vollkommen anders definiert wird. Tocotronic kommen wie immer mit Wortspielen und Reimen durch, für die andere mit nassen Fetzen von der Bühne geprügelt würden. Was ist der Grund für diese Einzigartigkeit? Charme, Poesie oder die Einsicht, dass uns allen auch nichts Besseres einfällt und Toco...

»Wonderful, Glorious«

article_6951_eels-wonderful-glorious_150.jpg Mark Oliver Everett ließ uns oft an seinem Leben teilhaben. Stand das letzte Album im Zeichen der Möglichkeit, dass sich auch vermeintlich alte Grantler noch verlieben können, so greift er thematisch in die Wundertüte und offeriert hier ein geradezu klassisches Zwischenwerk, das zur Gänze in seinem neuen Studio aufgenommen wurde. Anscheinend hatte er so viel Freude mit seinem neuen Spielzeug, dass die Songs eher nebensächlich wurden. Alle typisch...

»Ten Songs About Girls«

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»Station«

article_6890_article_6743_station_150_150.jpg Irgendwann gab es die Idee loszuziehen, eine Woche lang und überall zu spielen, wo man gewünscht wird oder es gerade passend erscheint. Die Idee wurde 2009 von einem Freundeskreis österreichischer Musiker mit der Ergänzung des Weltenbummlers Ian Fisher umgesetzt. Frenk Lebel, Stephan Stanzel, Stefan Deisenberger u.a setzten sich in Bewegung und bereisten und beglückten Üsterreich. Reisebegleiter war eine Kamera, die die Interaktionen einfing und ...

»Delta Swamp Rock Vol. 2«

article_6822_deltaswamp2_150.jpg Die Compilation-Champions von Souljazz stürzen sich endlich verstärkt auf die Randbereiche des Country und schließen auf Teil 2 nahtlos an die beinahe makellose Einführung des ersten Teils an. 20 handverlesene Songs zwischen Country, Rock und Soul aus den Jahren 1968 bis 1975 werden dem Hörer präsentiert und wer wissen will, wie Cher den einzigen Hit von Buffalo Springfield »For What It's Worth« anlegt, der kann hier seine Neugier befriedige...

»Landing On A Hundred«

article_6818_codycnut_150.jpeg Nach zehn Jahren Pause kehrt Cody ChesnuTT mit einem ordentlichen Lebenszeichen zurück. Ausgestattet mit dem Originalmikrofon von Al Green und einer blendend disponierten zehnköpfigen Band, nahm er seine Songs in Memphis auf. Und auch wenn Stax um die Ecke lag, ist Detroit der Refernzort und der Sound ist mehr an die späten Alben von Marvin Gaye angelehnt, als an die berühmtenfrühen Stax-Klassiker. Alle Spielarten des 70er-Jahre-Soul werden ausge...

»Fade«

article_6792_ole-994-yo-la-tengo-fade_150.jpg Was darf man von einem 13. Album verlangen? Im Normalfall die Wiederkehr des Immergleichen und hundert Beteuerungen, dass dem diesmal nicht so ist. Hier geht es aber um Yo La Tengo, einer Band die sich der Kraft von Sounds und Songs immer schon sehr bewusst war und dabei eigentlich noch nie enttäuscht hat. Ihr Spiel mit sich entfaltenden Songs, der Stille im Lärm und der Kraft des einzelnen Tons bleibt spannend und das vor allen wegen der noch im...

»Psychodelic Pill«

article_6665_neil-young-pscyhedelic-pi_150.jpeg Nach einigen durchwachsenen Jahren kehrt Neil Young wieder in den Schoß jener Band zurück, die ihn immer wieder zu Höhenflügen inspiriert hat. Vergessen ist die Schreibblockade, die durch den gesünderen Lebensstil auftrat und auch das Fehlen des langjährigen Produzenten David Biggs wird weggesteckt. Young und Crazy Horse sind auf magische Weise füreinander bestimmt und auch wenn sie sich Neuerungen beharrlich verschließen und frühere Au...

»Between The Ditches«

article_6657_peyton_150.jpg Der Botschafter des Blues und Verehrer von Charley Patton will es diesmal wirklich wissen. Nach Hunderten begeisternder Liveshows versucht er hier den Spagat zwischen solider Aufnahmequalität und der Energie der Auftritte zu schaffen. Und es funktioniert, weil sich der Reverend im Zweifel für die Energie entscheidet. Stützen des Repertoires wie »I Don't Know« oder »Move Along Mister« klingen frisch und die Big Damn Band mit Waschbrett und Schlagw...

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skug empfiehlt


Thu 04.08.2016 : musiktheatertage wien 2016 | werk x | vienna

Wed 24.08.2016 : berlin atonal | Kraftwerk Berlin | Berlin

Thu 25.08.2016 : [~28.8.] 37. internationales jazzfestival saalfelden | saalfelden |

Sat 27.08.2016 18:00: gürtel nightwalk 2016 | gürtel | vienna

Mon 29.08.2016 : u.s. girls | rhiz | vienna


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