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»Maggie Nicols. John Russell. Mia Zabelka«

article_7439_blurb_200_150.jpg Last Exit Extraplatte. Das letzte im Wiener Verlag mit dem Kreissägeblatt-Logo erschienene Album fungiert als Vermächtnis wofür das Wiener Label stand: Nichteinmischung in künstlerische Belange. Selbst im Rahmen der Konkursabwicklung gibt Harald Quendler den Musikern noch die Chance, ihre Tonträger abzuholen, damit nicht alles den Bach runtergeht. Lieber schiebe ich die Gründe für die Bitternis beiseite und betätige ein letztes Mal meine Rezensio...

»Live At Porgy & Bess Vienna«

article_6724_mne_livepb_150.jpg Irgendwer hat Max Nagl unlängst als »Jazzpapst« bezeichnet (ich verrate aber nicht, wer). Folgerichtig hätte sich das Wiener Porgy & Bess am 25. Jänner 2012 das Transparent »Wir sind Papst!« über die Türe hängen können. Der Enthusiasmus wäre durchaus angebracht gewesen, mit seinem famosen Ensemble hat Nagl tatsächlich einen mitreißenden Abend hingelegt, der auch auf CD gebrannt mächtig Spaß macht. Aber bleiben wir noch kurz bei der ...

»The Beantown Experience«

article_6282_alex_150.jpg Mit dem Experiment ist es zunächst mal Nüsse. Das Alex Pinter Quintett zeigt sich auf »The Beantown Experience« als vorzügliche, ja als geradezu exquisite Jazzcombo, die sich irgendwo zwischen Hardbop und Modalem Jazz eingenistet hat, mitten in der stimmigsten, dankbarsten Jazzära also. Tatsächlich scheint Komponist und Gitarrist Alex Pinter geradezu davon beseelt zu sein, einen zu spät gekommenen Klassiker aus dem großen »Book Of Standards«...

»Alles in Butter«

article_6034_b+s_cover1_150.jpg Nach »Alles Liebe«, dem monothematischen Erstling von Schauspieler Helmut Bohatsch und dem Schlagzeuger (wie er sich selbst gerne apostrophiert) Paul Skrepek, folgt mit »Alles in Butter« (AIB) ein Werk, das neben der Liebe auch noch andere Katastrophen wie den Tod oder das Leben be- und ausleuchtet. Elf der dreizehn grandiosen Texte sind von Bohatsch, welche von eben diesem mit der genau richtigen Akzentuierung ausdrucksstark interpretiert werden...

»schee is wos aundas vol. 1+2«

article_5452_kalksburg_150.jpg Jetzt ist sie endlich da, die bei der Präsentation im Wiener ORF Radiokulturhaus (siehe skug.at/Performance) noch nicht fertige Dokumentation der Liaison des Kollegium Kalksburg mit dem Jazz. Was jetzt aber schon ein Blödsinn ist, weil die Herren Ditsch, Skrepek und Wizlsperger ja selber vom Jazz kommen, nur haben sie sich eben in der schlanken Trio-Besetzung schon seit fünfzehn Jahren dem traditionellen Wienerlied mit höchst individuellen Interp...

»Badminton«

article_5358_badminton_artwork_150.jpg A man's gotta do, what a man's gotta do. Ganz besonders, wenn er kann, was er tut. Das gilt für drei Männer genauso, umso mehr, wenn einer davon Wolfgang Mitterer heißt. Aber auch Martin Philadelphy und Josef Klammer gelten in Punkto Pioniergeist und Virtuosität als einschlägig vorbestraft. Aber zunächst eine kurze Standortbestimmung. Wir befinden uns auf dem Planeten elektroakustische Avantgarde, der Mond scheint helle auf schroffe Klangwel...

»Straße des Hundes«

article_5142_alex_miksch_150.jpg Die holprigen Feldwege des Blues sind unergründlich, führen aber mit Sicherheit an der Straße des Hundes im Waldviertel vorbei. Die Schlaglöcher offenbaren Abgründe, erlauben Einblicke in die Vertikalität einer geschundenen Musikerseele. Das Herz ein Flickwerk, die Narben verheilen langsam, reißen wieder auf. Daraus strömt als heilender Balsam erdigste Bluesmusik, die in Bann zieht und jegliche Zuversicht verweht. Denn nach der Zuversic...

»Takeshi Express«

Wenn so mancher/m der Balkanhype schon leicht auf den Zeiger geht: Diese Platte kann Abhilfe schaffen. Klezmer ist primär eine osteuropäische Musiktradition, hat aber ihre ganz eigene Idiomatik. Benannt nach dem legendenumwitterten, von Przemyśl nach New York ausgewanderten »King Of Jewish Music«, Naftule Brandwein, der dank seiner virtuosen Schellack-Aufnahmen maßgeblich beigetragen hat, Klezmer nach dem Verschwinden des ostjüdischen ...

»One Way To Roma«

Wohlwollend ließe sich vermerken, dass »One Way To Roma« eine gewisse Vielseitigkeit zu eigen ist. Grundton ist zwar ein flott-gefälliger Acid-Jazz der unauffälligsten Sorte, dazu gesellen sich aber immer wieder diverse volkstümliche Motive, mal eher Balkan-inspirierte, dann russische, auch tangoistisch-südamerikanische Anleihen werden zitiert. Bekömmlich ist das bestimmt auf Stadtteil-Sommerfesten und ausschließen will man auch...

»Imma des söwe«

Das Kollegium Kalksburg macht auf seiner neuen Platte das, was es am besten kann: Neue Wienerlieder auf hohem künstlerischen Unterhaltungsniveau. Dass das immer dasselbe ist, ist Understatement der drei Klugen: Der Sänger und Bühnenexzentriker Vinzenz Wizlsperger hat die meisten Texte verfasst, zwei Mal bedient man sich bei Joe Berger. Die Musik stammt durchweg vom kongenialen Kollegium Heinz Ditsch und Paul Skrepek. »Wie viel ist net zu wenig/ u...

»05.04.03« (DVD)

Mühlbacher dürfte großen Wert auf die Dokumentation seines Schaffens legen, denn ungefähr zehn seiner Alben fielen mir bereits in die Hände. Wem dies noch nicht genügt, kann jetzt auf die im Porgy und Bess live aufgenommene DVD aus, wie der Titel schon verrät, dem vergangenen Jahr zurückgreifen. Ich werde mit dem letzten Track beginnen, dessen Titel ich wohl schon tausende Male gelesen habe: »Funky Pulse«. Und diese Art von nicht wirklich f...

Forms of Plasticity

  • Artist: Specht/Raab/Steger/Breneis
  • Label: Extraplatte
  • skug : 53
Muntere Töne vernimmt man da zu Beginn der Debüt-CD des Quartetts des 31-jährigen Tiroler Gitarristen Johannes Specht. Forms of Plasticity schlagen einen Bogen vom 70er-Jazzrock und Jazzfunk Miles'scher bzw. Hancock'scher Prägung herauf bis in die im Zeichen der Fusion von improvisierter Musik und digitaler (Dancefloor-)Elektronik stehenden Gegenwart. Kraftvolle, handgemachte Breakbeats sind da im Opener »Chemical #2« zu hören, ein rasantes Theme...

Live at Porgy & Bess

Nouvelle Cuisine entstanden bereits in den 80er Jahren in den Proberäumen des Konservatoriums der Stadt Wien. Als Gründerväter fungierten der Schlagzeuger Christian Mühlbacher und Klaviervirtuose Christoph Cech, die lieber ihren musikalischen Träumen nachhingen, als sich mit dem banalen Alltag des Übens abzugeben. Gedacht und gegründet wurde Nouvelle Cuisine nicht als Bigband. Erst im Laufe der Zeit kamen immer mehr befreundete Musiker hinzu...

A Höd is a Schiggsoi

Von Kalksburg (für alle nicht-Wiener: Entzugsanstalt bzw. im vollen Namen auch ein Gymnasium - ergo in Kombination saufen seit Schultagen...) aus in die weite Welt. Es bearbeiten Heinz Ditsch und Mitstreiter (hier u.a. Martin Zrost an der Klarinette) wieder einmal das alte Leid rastloser Seelen, diesmal frei nach Homers Odyssee. Passte kalksburgsches Verlierertum schon immer perfekt mit den von ihnen interpretierten Wienerliedern zusammen, so wir...

Tomaset

  • Artist: Gary Smith/Michael Fischer
  • Label: Extraplatte
  • skug : 51
Eher zufällig aufgenommen und auf CD veröffentlicht wurde das hier vorliegende erste Konzert der letztjährigen Tournee von Fischer und Smith. Der Saxophonist Michael Fischer, Gratwandler zwischen »klassischem«, in US-amerikanischer Tradition stehendem Free Jazz und Improvisation europäischer Prägung trifft auf den kongenialen Gary Smith an der Gitarre. Zarte Klangnetze gesponnen aus den Klappengeräuschen des Saxophons und gefühlvollem Gitarrenfee...

Gary Lucas

article_7056_cuba1212_1-900_150.jpg Captain Beefheart wollte ihn in der Band haben, Tony Maimone hat ihm den Arm gebrochen. Der Typ selbst ist verrückt, findet aber in seiner und der Musik anderer zur Zeit ein wenig Ruhe und Vernunft.

Nestroy. Set New Parameters

Nicht nur aus der Sicht der Vorlagen von Nestroy werden durch die im Zuge einer Auftragsarbeit für das Donaufestival 2001 entstandenen Stücke gewisse Parameter neu gesetzt, sondern auch für die ausführenden Musiker selbst bedeuten die Neuinterpretationen von Nestroytexten einen Wandel. Neben mehr oder weniger etablierten musikalischen Ausdrucksformen werden vor allem die vokalen Stilelemente von Wipeout durch die Überführung vom englischen i...

s/t

  • Artist: Inner Music Meets The Outside
  • Label: Extraplatte
  • skug : 46
Pure Contemporary Jazz. Dieses seit 1995 aus Waltraud Köttler (Stimme) und Andreas Thaller (Klavier) bestehende Duo begibt sich mit seinem Debütalbum gemeinsam auf die Suche nach Höhen, Tiefen und Zwischenräumen innerhalb feinsinniger Eigenkompositionen und intensiver Improvisationen. Nicht aufdringlich kompliziert, nicht sich anbiedernd, ganz ohne das Bedürfnis als »Jazznachwuchs« gefeiert zu werden, vereinen sich hier Waltraud Köttlers erfahrun...

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