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»Electro – Compiled by Joey Negro«

article_8539_ele_150.jpg Aleem mit »Release Yourself«, Key-Matic mit »Breakin’ In Space«, The Russell Brothers mit »The Party Scene«, Hashim mit »Al-Naafiysh (The Soul)« – die Phase dieses raren, essenziellen Sounds aus Beatbox, Keyboards, Rhythmusgitarre, Bass und viel Vocoder-Vocals Mitte der Achtziger dauerte nicht allzu lange und Protagonisten dürften nicht sonder Zahl gewesen sein, denn es tauchen immer wieder die üblichen Verdächtigen auf Compilations auf: Grandmas...

Baba Zula – Notes Are Not Music

article_8535_baba_zula_2016_2_(c)_can__150.jpg Baba Zula is a psychedelic parallel universe whose heart and epicentre is located in Istanbul. Celebrating their 20th anniversary, the band released the compilation »XX«, which features a vast array of collaborators including Sly & Robbie, Mad Professor, Dr. Das of Asian Dub Foundation, and Alexander Hacke of Einstürzende Neubauten. Electric saz player Osman Murat Ertel, percussionist and machinist Mehmet Levent Akman, who together formed thi...

»Swimmers in the Arctic Sea«

article_8492_lr_150.jpg Laura Rafetseder ist eine klassische Singer-Songwriterin, die nun ihr zweites Album vorlegt. Ihre Songs kreisen ganz klassisch um persönliche Krisen und deren Einordnung in die Krisen der Welt, die uns täglich ins Wohnzimmer geliefert werden. Wobei durchaus darüber nachgedacht werden kann, ob jede medial breitgetretene Krise auch das Prädikat verdient oder nur dazu da ist, Sendezeit zu füllen oder billige, bunte Meldungen in billigen, bunten Zeit...

Comunidad Internacional #14

article_8445_hg0_150.jpg Altbewährte Grooves und Beats im Labor. Da kann auch schon mal was schiefgehen.

»Schdrom«

article_8406_cover_2500_150.jpg »Schdrom« ist das mittlerweile dreizehnte Album von Ernst Molden und nach Jahren einer wahren Veröffentlichungsflut nahm sich Ernst Molden erstmals viel Zeit. Seine Rastlosigkeit war schon fast sprichwörtlich, aber all diese Songs auf der langen Laufbahn vom Einzelgänger mit Gitarre mitten in der elektronischen Musiklandschaft zum anerkannten Songwriter waren ein Weg, um sich und seine Sprache zu finden. »Unser Österreich«, seine Zusammenarbeit m...

»Bound, Chained, Fettered«

article_8404_terry_lee_hale_cover_150.jpg Das ist die richtige Gelegenheit, um eine Lobeshymne auf einen Mann zu singen, der immer im Hintergrund oder an der Seite agiert: Antonio Gramentieri. Wenn der Italiener mit seiner Gitarre einen Songwriter begleitet, wachsen die Songs, sie werden glaubhafter, eingängiger und kaum jemand diesseits von Ry Cooder besitzt diese Gabe. Gramentieri ist auch die erste Anlaufstelle von Insiderhelden wie Dan Stuart und anderen amerikanischen Singer/Songwri...

»All That Glitters Is Not Gold«

article_8403_alasac_150.jpg Wenn der Tonträgerabsatz in satte Tiefen taucht, dann ist es eigentlich egal, welche Platte man aufnimmt, denn die Chance auf wirkliche Resonanz ist klein. Und weil es so egal ist, aber die Songs geschrieben werden müssen, kann man auch gleich die beste Platte aufnehmen, die man je gemacht hat und die in der Band steckt. ALASAC haben das hier bravourös vorexerziert und  treiben ihre Vorstellung von songorientiertem Pop in lichte Höhen. Wenn ...

Comunidad Internacional #12 – Shades of Africa

article_8401_jardins-migrateurs-019-©_150.jpg Reissues aus den 1970s, zeitgenössische Field Recordings und Fusions allüberall.

»Prom King«

article_8398_pk_150.jpg Introverted Dancefloor-Label-Kollege Skylar Spence bewegt sich auf »Prom King« recht elegant im Electro-Pop-Genre mit gelegentlichen House-Einsprengseln. Eine frühere Erscheinungsform dieses Musikers unter dem (etwas abseitigen) Nome de Plume Saint Pepsi ließ im Soul & House-Metier aufhorchen. Dieses Album ist Pop-orientierter, hat Stil und gute Songs, die auch rhythmisch gut umgesetzt sind. So kann es durchaus zum Tanzen anregen. Ein eklekti...

»s/t«

article_8397_idf_150.jpg Bevan Smith aus Neu Seeland bastelte unter dem Act-Namen Introverted Dancefloor im Alleingang dieses selbstbetitelte, leicht verschrobene Synthiepop-Album mit fast zärtlich darübergehauchten Lyrics. Sein Label nennt es »leftfield« und schlägt eine Palette von zuordenbaren Genres vor: Electro, Pop-House, Ambient, Techno – und, wohl am treffendsten, Chicago House (man beachte das Cover mit den Disco-Kugeln), wenn es dorthin auch noch ein kleines St...

»Extra-Deluxe-Supreme«

article_8286_hazmat_modine_150.jpg Hazmat Modine sind die Stars jedes World Music Festivals. Sie verbinden klassisch nordamerikanische Rootsmusik mit allen angrenzenden Einflüssen wie Klezmer, Rocksteady oder Calypso, und sind dank der großartigen Bläsersätze dafür bekannt jede Meute zum Tanzen zu bringen. Wahrscheinlich würden sie sogar jede noch so steife Betriebsfeier in einen Hexenkessel verwandeln. Auf »Extra-Deluxe- Supreme« ist der Mannschaft rund um Sänger Wade Schuman anz...

»La Di Da Di«

article_8283_battles_150.jpg Auch diese Band entstand Mitte der Neunziger Jahre, Art-Rock mit Experimentalismus und Humor wie keine andere. Nach dem erfolgreichen Debüt »Mirrored« und Tyondai Braxtons Abgang erschien »Gloss Drop«. Darauf schmückte das verbleibende Trio sich mit Gästen wie Gary Numan und Kazu Makino. Auf dem dritten Album wirken alle Tracks wie unfertige Experimentalstücke. Der Opener »The Yabba« wird als Rockoper in fünf Movements präsentiert und ist so erst...

The Real McCoy

article_8267_soun_starr_150.jpg Funky Sensations: Disco widerspricht der landläufigen Vorstellung von einer Band als kreativem Kollektiv. Viele Tonträger waren eher das Werk von Produzenten und Toningenieuren als das der Bandmitglieder. Ich denke, dass sich darauf viele Vorurteile gegen Disco gründen.

Funky Horns

article_8235_polyversal_150.jpg Soundtracks mal anders, tonangebende Blasinstrumente, coole Funkyness … »Funk Themes«-History und Neues von Jimi Tenor & UMO, Polyversal Souls, Souljazz Orchestra, Bixiga 70 und John Milk.

The Beat Goes On

  • Artist: Beam Up, Beatspoke, Brian May, Kanaku Y El Tigre
  • Label: BBE, Hoanzl, Strut, Tiger's Milk Records
article_8217_kanaku-queme-cover_150.jpg tigersmilkrecords.bandcamp.com...

Comunidad Internacional

article_8143_pat_thomas_150.jpg Hans Grausgrubers akustische Weltreise. Diesmal mit u. a.: Vermeintliche Retro-Musik aus Ghana mit Pat Thomas & Kwashibu Area, Afro-Latin mit Amara Touré und Terakafts Wüstenblues.

Bass Ahead

article_8213_jlin_150.jpg  Alfred Pranzl lässt rezensionsmäßig die Bässe rollen. Die Beats kommen in dieser »Bass Ahead«-Review Collection von Jlin und ihrem superben Album »Dark Energy«, dem Re-Issue von The Mothmen, funky Disco von Crazy P u. a.

»The Spirit«

article_8198_true_spirit_cover_150.jpg Das pure Beharren an seiner Kunst festzuhalten und immer weiterzumachen nötigt mehr als Respekt ab. In jungen Jahren war Hugo Race Gründungsmitglied der Bad Seeds von Nick Cave, seither arbeitet er an seiner speziellen Form des leicht psycholischen Blues und nimmt in nächtlichen Sessions mit seiner treuen Stammband in Melbourne Song um Song, der sich an dem einen Thema des einsamen Mannes reibt, auf und am Ende steht immer das Gefühl, dass die Ni...

»Urge To Kill«

article_8132_llrvu_150.jpg Lydia Lunch Retrovirus »Grrrrrrrrr! I wanna be your dog«. Lasst die Hunde los! Das gute alte Hundegeschirr macht es, wir wissen es seit Iggy Pop, möglich. »She was famous as the first person everybody slept with when they got to New York«, wird Jim Marshall in der renommierten »The New York Times« zitiert. Empowerment als wahrlich höchstes Gut. In den einstigen anglo-amerikanischen Hochburgen des Post-Punk gibt es heute kaum mehr ein Überleben fü...

»The Voice Within«

article_8094_cd_fatima_spar_150.jpg Fatima Spar und das Jazz Orchester Vorarlberg zusammenzuführen, das ist wie 2 und 2 zusammenzählen. Das ergibt bekanntlich Vier und ist ebenso bekanntlich das Resultat von 2 mal 2 bzw. 2 hoch 2. Die letztere Schreibweise ist zutreffender, denn auf das »hoch« kommt es an, das ist, was eigentlich herauskommt: Hochstimmung, Hochgenuss, Hochform, um nicht zu sagen, Höchstform. Aber genug der Wortspielerei. Muss man die türkischstämmige Vorarlbergerin...

»Meidling Swing«

  • Artist: Les Buckel Combo
  • Label: Hoanzl
article_8087_lesbuckelkombo_meidlingsw_150.jpg Kennengelernt haben sich Simon Vith und David Wedenig angeblich auf einer privaten Sause, bei der beide ihr Instrument dabei hatten. Spontan haben sie mit Akkordeon (Vith) und Saxofon (Wedenig) losgelegt und die musikalische Chemie stimmte von Anfang an. Inzwischen spielen sie seit sieben Jahren zusammen, und das mit Vorliebe auf der Straße. Der Grundstein für »Meidling Swing« wurde in einer Meidlinger Wohnung gelegt, wo man sich zum Musizieren g...

»Soused«

article_7956_scotsun_150.jpg So abwegig ist diese Zusammenarbeit nun auch wieder nicht. Eher erstaunt die Geschwindigkeit der Umsetzung: nachdem sich Scott Walker für seine letzten vier Soloalben im Schnitt zehn Jahre pro Tonträger Zeit genommen hatte, war »Soused« in nicht einmal zwei Jahren im Kasten. Während Walker bereits auf seinem letzten Album »Bish Bosh« brachialere Töne angeschlagen hatte, schienen sich die Drone-Spezialisten Sunn O))) durch ihre orchestral geprägte...

Comunidad Internacional

article_7959_tami_150.jpg VERCKYS (ET L'ORCHESTRE VEVE): »Congolese Funk, Afrobeat & Psychedelic Rumba 1969-1978« (Analog Africa) ist ganz dem kongolesischen Superstar der späten Sechziger und Siebziger gewidmet, ist jedoch nicht ganz jener Stil, den man von ihm gemeinhin erwarten würde, nämlich Rumba, Soukous, Cavacha. Wie der Untertitel ankündigt, wird die Stilpalette gehörig erweitert, die meisten Tracks haben auch nicht die übliche »Überlänge« kongolesischer Songs...

»Rivers of the Red Planet«

article_7942_max-graef_150.jpg Max Graef, ein junger Produzent aus Berlin Prenzlauer Berg mit Vorliebe für HipHop und House und einem Jazzmusiker zum Vater, hat in den letzten Jahren mit seinem 12?-Label »Box Aus Holz« für einigen Wirbel in der Szene gesorgt. Auf seinem ersten Langspieler »Rivers Of The Red Planet« gelingt ihm nun der erste große Wurf, der über die Grenzen des DJ-Markts hinausreicht. Sozialisiert an Sampler und Gitarre wird für Max Graef der Groove zum zentral...

»Hyena«

article_7936_aaf1480c81dfd4f9e00d56bb3_150.jpg Red Snappers siebtes Album ist ein Soundtrack, den die Band für das 1970er Jahre Road Movie »Touki Bouki« des senegalesischen Regisseurs Djibril Diop Mambetys geschrieben hat. Der Bassmann Ali Friend bringt seine Stimme relativ selten in den Vordergrund, aber der Bass firmiert hier im Arrangement. »Wonky Bikes« ist ein schöner perkussiver Track, der an die Musik der 1970er aus Dakar erinnert. Afrikanische Einflüsse sind hier ähnlich präsent wie b...

Comunidad internacional - Reggae | Soul-, Funk- & Jazz-Reissues

article_7880_sunra_150.jpg Soul Jazz hat Sugar Minott schon vor einigen Jahren ein eigenes Album für seine Pionierarbeit bei Clemens Dodd gewidmet, betitelt »Sugar Minott at Studio One« (2005). So ist es entschuldbar, dass er auf dem neuesten Release, »Sudio One Dancehall: Sir Coxsone in the Dance - The Foundation Sound« (Soul Jazz/Trost), nur mit einem Song vertreten ist. Denn es war Sugar Minott, der Coxsone Ende der 1970er darauf hinwies, dass man sich bei Channel One v...

Comunidad internacional - Latin & Afrika

  • Artist: Atlas Austrian Express, Fofoulah, King Ayisoba, Orlando Julius & The Heliocentrics, Peru Bravo, Ricardo Lemvo
  • Label: 121 Records Austria, Cumbancha, Glitterbeat, Hoanzl, Makkun Records, Strut
  • skug : 100
article_7876_atlas_austria_express_150.jpg Wenn man heute einen Musiker mit dem Afro-Latin-Stil verbindet, dann ist das RICARDO LEMVO. Nach einigen Jahren Pause - das letzte Studioalbum ist sieben Jahre her - ist nun »La Rumba SoYo« (Cumbancha/ Hoanzl) erschienen. Es ist im Wesentlichen ein perfekter Mix aus diversen Latin-Stilen, kongolesischer Rumba und starken angolanischen Einflüssen - von der Perfektion der Performance her sein stärkstes Album bis jetzt. Die Übergänge zwischen Afrika...

The Beat Goes On ...

article_7867_megajaws_150.jpg Es gibt so ein Vorurteil gegen HipHop, das besagt, aus dieser Ecke würde eh nichts Anständiges mehr kommen. Stimmt leider sehr oft, aber eben nicht immer.

»Everything Is Up«

article_7804_m185_everythingisup_cover_150.jpg Die Aufmerksamkeit, die M185 mit ihrem letzten Album »Let The Light In« vor drei Jahren entgegenschlug (sie wurden unter anderem mit dem FM4-Amadeus-Award ausgezeichnet), lag zu einem großen Teil daran, dass das Wiener Quintett für die Rückführung der rockmusikalischen Formensprache auf ihre wesentlichen Satzteile stand. Entschlackter und repetitiver Indie, der ohne unnötigen Zierrat auskam, das war hierzulande in dieser Form lange nicht zu hören...

»Ho Rugg«

article_7723_horug_150.jpg Ernst Moldens Erkundungen, Beobachtungen und Fantasien, die sich durch ihn in Songs verwandeln, haben nun ein Format gefunden, in denen sie blühen und gedeihen: dieses Quartett, das dem Star, und das ist immer der Song, nie im Weg steht, immer dient und ihn nie übertönt. Die Stimme von Willi Resetarits bringt die große Sehsucht mit und ergänzt so Moldens Blueslastigkeit ideal. Wie immer hat Ernst Molden auch wieder eine dieser Breitwandballaden g...

»Blick Auf Die Alpen«

article_7720_blick-auf-die-alpen_150.jpg Das erste und das letzte Lied erzählen vom Tod. Im brachialen »Wir Unterhaltenen« fordert der Ich-Erzähler (der stets im Plural spricht) im Namen der »unwürdig Unterhaltenen«, die »Todesstrafe für unwürdig Unterhaltende und für ihre Unterhaltungen«. Im finalen »Todesstern« hingegen wird das Ableben mit einem seelenruhigen Fatalismus hingenommen. Panta rhei. Das gilt auch für die Erde, denn »wer auf ihr lebt muss sterben«. Den inflationären Apostr...

»Vü Föd Ned«

  • Artist: Martin Spengler & Die Foischn Wiener
  • Label: Foische Wiener Records, Hoanzl
  • skug : 98
article_7705_foisch_150.jpg Schon mit dem Debüt »Die Liebe, Da Dod Und Die Aundan Gfrasta« haben Martin Spengler & Die Foischn Wiener in der einschlägigen Szene aufhorchen lassen, mit »Vü Föd Ned« erscheint dieser Tage das vielzitierte schwierige zweite Album. Und es ist mindestens gelungen. Mit dem Instrumentarium Gitarre, Knopfharmonika, Kontrabass, Flügelhorn, Percussion und Rhodes Piano, sowie der essenziellen zweiten Stimme von Manuela Diem entwirft die Band ein se...

Morgen wird gestern gewesen sein

article_7657_ccjj_150.jpg Eine Rundschau durch aktuelle Jazz-CDs, denen bei der Gelegenheit kräftig die Ohren lang gezogen werden. Aber ja, es wird auch reichlich gelobt, über den grünen und den ewigen gestrigen Klee. Mit Michael Keul & Superfocus, Oliver Strauch's Trio Duende, Reflections, Brass Mask, dem Kindred-Fonda-Gross Blues Trio und Die Hochstapler.

»Lion City«

article_7642_dirt_150.jpg Lion City ist ein weiterer Ausschnitt der Sessions, die Chris Eckman und Hugo Race mit den Musikern der Ben Zabo Band und Mitgliedern von Tamikrest und weiteren Freunden während der dunklen Tage der Gewalt in Bamako, Mali einspielten. Die Gäste aus den Westen halten sich gewohnt im Hintergrund und so dominieren flirrende Gitarren, afrikanische Songstrukturen und Themen. Die Sessions sind ein wunderbares Beispiel dafür, wie Überraschendes entstehe...

»Kramuri«

  • Artist: Gebrüder Marx
  • Label: Hoanzl, Reich und Schön
  • skug : 98
article_7624_gebridermarx_150.jpg Die Legende besagt, dass Die Gebrüder Marx am 1. Mai 1903 an der alten Donau, in Höhe des heutigen Arbeiterstrandbades, in einem Weidenkörbchen an Land gespült wurden. Dort sollen sie vom Heurigenwirt Frantisek Furch gefunden und später als Heurigenmusiker eingesetzt worden sein. Physisch haben sich die Gebrüder jedenfalls extrem gut gehalten, stehen doch im Rabenhoftheater bei der Präsentation von Kramuri vier Männer im Alter von vierzig bis fün...

»Turn It On«

article_7580_propella_150.jpg Hie und da fegen sich die Damen des heimischen Frauentrios Propella auf ihrem stimmigen Debütalbum »Turn It On« ja eh gehörig weg. Mal meint man beinahe, Songs von Polly Harvey oder Patti Smith zu hören. Im Song »Dance« erinnert die Gitarre an Tom Verlaine (Television) und »Reach You« macht gehörig Druck. Aber dann presst und flutscht es beizeiten nicht so recht. Nein, Rock ist nicht Männersache, aber das behauptet, spätestens seitdem Courtney Lo...

»s/t«

article_7553_desoto_150.jpg Mit einem Americana-Ungetüm starten The DeSoto Caucus ihr selbstbetiteltes Album: Nach »Nail In The Wall« wird ordentlich draufgelegt. Meist ruhig, versponnen und etwas düster, bei »Just The Other Day« auch mal fröhlich-rockig. Die Grundstimmung lautet aber: Americana. Weitläufige Sandlandschaften gibt es schließlich überall, sei es in der Wüste gleich hinter Tucson, Arizona oder am Strand bei Aarhus, dem Heimatort des Quartetts. The DeSoto Caucu...

»Schau ma mal«

  • Artist: Norbert Schneider
  • Label: Hoanzl, Telemedia
  • skug : 97
article_7549_nb_schaumamal_packshot-kl_150.jpg Der mit Blues, Swing und dem Gewinn des Ö3-Soundchecks bekannt gewordene Niederösterreicher Norbert Schneider wechselt zum Dialektsong. Am Cover von »Schau ma mal« sitzt der Feschak in einem gediegenen, alten Wirtshaus ohne Gäste, was die Atmosphäre des Albums gut einfängt. Von den zwölf Stücken sind acht aus eigener Feder, zwei sind von Horst Chmela und je eines von Karl Hodina und Georg Danzer. Nicht besonders originell ist die Auswahl von »Ana...

»Anysome«

article_7399_aloa_input_150.jpg Vogelgezwitscher gepaart mit sanften Klängen vermitteln schon im »Prelude« den Eindruck, den Dschungel zu betreten. Wenn in »Another Green World« dann zusätzlich Buschtrommeln einsetzen, scheint kein Zweifel mehr daran zu sein, wo man sich befindet. Dass sich hinter der Band Aloa Input drei Bayern verbergen, mag daher eher überraschen. Ihren Musikstil bezeichnet die Experimental- Popband als »New Weird Bavaria«. Weird klingen sie dabei aber wenig...

»Alps«

article_7332_1274105359_alps_front_cov_150.jpg Klarer Fall von schamlos geklaut. Klarer Fall aber auch von: Und?! Schlecht?! Vermutlich würde man das nicht sagen, wenn Vladislav Parshin und Maxim Polivanov, die beiden netten Herren aus Russland, zum Beispiel, sagen wir mal, Fans von Paul Anka wären, und die CD nach dem Buttersandwich-Pop der American-60ies klingen würde. Aber klarerweise ist das nicht das Thema, sondern die gar nicht mal heimlichen Vorbilder hier heißen Joy Division, die früh...

»Enormous Door«

article_7329_enormousdoor620_150.jpg Ist der Weg ein weiter oder ein kurzer, wenn man den eigenen Bandnamen nach dem Kriterium auswählt, ob er sich schnell auf Häuserwände sprühen lässt, von Polit-Punk zu Polit-Free-World-Jazz, von El-Salvador-Solidarität zu DJ/rupture!? Der Name The Ex: Ein Signal, ein optischer Reiz, schon seit den frühen Tagen der niederländischen Band in den späten Siebzigern. Aber auch mit konkreter Bedeutung, Übergang markierend, den Wandel von Zuständen; Abge...

»Private Collection«

article_7326_kev-beadle-private-collec_150.jpg Nach über 16 Jahren hat DJ Kev Beadle wieder einmal Zeit und Muse gefunden, seine Archive zu durchforsten. Entstanden ist die »Private Collection« mit »Independent Jazz Sounds From The Seventies & Eighties«, erschienen auf BBE-Records. Darauf vertreten unter anderem The Pharaos, Archie Shepp, Roy Porter, Reverie, James Williams und einige andere fast vergessene Interpreten. Und, um es kurz zu machen, es ist großartig, wie vital und unbekümmer...

»Brosd Koal 1«

article_7323_bk_1_200_150.gif Jetzt sind sie doch wieder auferstanden! Die famose Kapelle mit dem unschlagbaren Namen »Brosd Koal« hat es nämlich vor gut einem Jahrzehnt schon mal gegeben. In Kennerkreisen wurden sie auch damals schon gefeiert, jetzt hat sich das Quintett um den, auch als Laokoongruppe bekannten Karl Schwamberger, umbesetzt und tritt mit »Brosd Koal 1« an die mitgealterte Öffentlichkeit. Die in der Eigendefinition Begriffe Popeuphorie, Countryfatalismus, Schl...

»Full Of Light«

article_7166_pabst_fol_cover-webjpg_150.jpg Zu Beginn ein Spoken Intro, kopiert von einem alten Info-Medium (Tonband?). Es geht um Beruhigungsmittel. Eine männliche Lehrvortragsstimme erklärt: »tranquilizers ease the strain ... are not narcotics ... not habit forming ...« Ein interessantes Statement am Anfang eines Albums, das sehr laid back, smooth und ambientartig wirkt. Hörempfehlung: In horizontaler Lage, in a chilled-out state of mind and body. Derart sanft, weich und langsam bewegen ...

»Ashore«

article_7022_hg96_150.jpg Mittlerweile muss es dem Gefühl nach mehr Formationen in Europa geben, die sich unter dem Etikett Americana orten lassen, als im Land »of the brave and the free« selbst. Das Genre ist weit umrissen, zwischen Mexiko und Ontario finden sich Stilrichtungen, die sich untereinander und mit verschiedenen europäischen Folk-Traditionen bestens kombinieren lassen. Der österreichischen Seele behagt die Musikrichtung, deren Hauptbestandteile Melancholie und...

»Epigenesis«

  • Artist: Kompost 3
  • Label: Hoanzl, Laub
article_7012_kompost_3epi_150.jpg Dieser Martin Eberle ist mir ja schon früher aufgefallen. Also wie der sich am Flügelhorn abarbeitet, das ist mir schon eine Eintragung ins Klassenbuch wert. Natürlich ein Plus. Ich, als Rezensent und Klassenvorsteher, würde natürlich lieber ein Minus verteilen, denn klar, wo gelobt wird fallen naturgemäß Späne, Späne der Gleichmut und des Müßiggangs ... aber was soll's, loben wir eben die Welt zugrunde! »Epigenesis« von Kompost 3, der entzückend...

»Change The Beat. The Celluloid Records Story 1980-1987«

article_6957_change_the_beat_150.jpg Diese Doppel-LP-Compilation ist eine Rückbesinnung auf das französisch-amerikanische Kultlabel, das sich erschlagend dicht am Puls der Zeit durch die spannendsten Phasen der Popmusik manövrierte und deren Beat maßgeblich beeinflusste. Geschichtsstunden auf »Celluloid« entspinnen sich verkürzt in etwa so: Der Jazz-sozialisierte Jean Georgakarakos reist wohl einmal zu oft nach New York, um wieder »Adieu!« sagen zu können, kollidiert dort zwangsläuf...

»Miami«

  • Artist: Brandt Brauer Frick
  • Label: Hoanzl, K7
article_6950_brandt-brauer-frick-miami_150.jpg Dass Brandt Brauer Frick nach Amerikatourneen auf andere Ideen kommen ist klar. Deshalb wohl auch der Albumtitel »Miami«. BBF geben sich dabei große Mühe, aus dem Exotentum »Techno meets Klassik« herauszukommen. Der Ursprung dieser Musik ist das klassische Instrument. Neu ist auch, dass sich BBF von der Reduzierung auf den 4/4-Takt befreien. Dies ermöglicht ihnen neue Dimensionen, die mehr Variabilität ins Spiel bringen. Sechs von zehn Songs komm...

»The Endless Stream Of Everything«

  • Artist: Ben Martin
  • Label: Hoanzl, Violet Noise
article_6928_ben_martin_-_the_endless__150.jpg Die gute Nachricht zuerst: »The Endless Stream Of Everything« dauert nur etwa 45 Minuten. Scherz beiseite, es gibt an der neuen Platte von Ben Martin dann doch so manch Positives zu verzeichnen: Das farbenprächtige Albumcover, den durchgehend schönen Gesang des St. Pöltners oder den tollen Lapsteel-Opener »Aeroplane Cemetery«. Auch »Snow«, der zweite Song, geht noch als charmanter mood lifter durch. Doch gleich anschließend verliert sich Martin i...

»Ten Songs About Girls«

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Thu 02.03.2017 18:00: »man kann es nicht wieder gut machen« die bilder des kz-überlebenden fritz roubicek | wohnpartner sandleiten | wien

Thu 09.03.2017 19:00: wien ottakring – ausschwitz – wien. leben und werk von fritz roubicek | ESRA | Wien

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Wed 01.03.2017 : [~6.3.] elevate festival 2017 | diverse @ graz |


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