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»Saman«

article_7807_gunnardottir-1_150.jpg Eine Frau und ihr Cello, Kapitel 17, Überschrift: »Der Tag der Grashalme«. Es entsteht tatsächlich eine eher gegenständliche Stimmung, wenn man sich in diese meditative CD versenkt. Man wähnt sich in einem sehr langsamen Film oder einem entsprechend episch angelegten Roman, der irgendwann im Mittelalter spielt, könnte aber auch ein futuristisches Mittelalter sein, nach dem Untergang aller Zivilisation. Die Wiesen sind verwildert, der Wind weht üb...

.»Catalogue des Arbres«

article_7808_kwartludium_150.jpg Um einen Katalog der Bäume geht es hier, dabei kann es sich natürlich, da es um Musik geht, nur um eine naturalistische Metapher handeln, die in einem unnaturalistischen Sinn umgesetzt wird. Nicht zuletzt schwebte dem Komponisten Michal Jacaszek der »Catalogue d' Oiseaux« vor, jene Vogelgesangsvariationen, die so eng verwoben mit dem Werk von Olivier Messiaen sind. Bloß sind, als musikalisches Ausgangsmaterial betrachtet, Vogelgesänge und Bäume d...

»Unfinished. For William Turner, painter«

article_7497_burkhardstanglunfinished_150.jpg Seit fast 30 Jahren ist Burkhard Stangl jetzt schon im »Geschäft«, was eigentlich nach einer fetten Jubiläumsfeier nächstes oder übernächstes Jahr schreit. Da würde dann wirklich alles kommen, was in der österreichischen Avantgarde- und Elektroakustik-Szene Rang und Namen hat, von den internationalen Namen gar nicht zu sprechen - sagen wir einfach nur Eugene Chadbourne, Jim O'Rourke oder Steve Lacy.

»Stromboli«

article_7324_jenssen_150.jpg Fieldrecordings vom Sommer 2012, aufgenommen am Berg Stromboli im nördlichen Sizilien. Während er unter seinem Alias Biosphere Ambienttechno produziert, steht der Name Geir Jenssen für Fieldrecordings. Seit Langem ein Stamm-Artist von Touch, passen seine Produktionen gut in die sich mittlerweile beinahe zu einem Label-Trademark entwickelnde Schiene der Feldaufnahmen. »Stromboli« dockt zwar an Jenssens CD »Cho Oyu - Fieldrecordings From Tibet« (20...

Musik an den Grenzen

article_7005_fennesz1_150.jpg Mit »Endless Summer« sorgte Christian Fennesz 2001 für eine kleine Revolution in der elektronisch-avantgardistischen Musik - allein darauf kann er aber nicht reduziert werden.

»El Tren Fantasma«

article_6124_watson_150.jpg Der Geisterzug, was für ein bedeutungsschwangeres Symbol. Nehmen wir Platz im Ferrocarilles Nationales de México und begleiten wir Watson auf seiner Soundreise quer durch Mexiko, von Los Mochis am Pazifik nach Veracruz am Atlantik. Watsons vierte Soloplatte für Touch kam zustande, als er mit einem Team der BBC für die TV-Sendung »Great Railways Journeys« unterwegs war und einen Monat lang die vor rund zehn Jahren stillgelegte Zugstrecke akustisch...

»N-Plants«

article_5778_biosphere_150.jpg Eine Art von Vorhersehung? Geir Jenssen aka Biosphere war Anfang des Jahres eigentlich dabei, eine CD über das ökonomische Nachkriegswunder Japans aufzunehmen. Im Zuge der Recherchen wurden japanische Kernkraftanlagen zum Forschungsthema. Herausgekommen ist bei »N-Plants« eine akustische Annäherung oder Hommage an Architektur und Landschaftsgestaltung durch die Nukleartechnologie. Fertiggestellt Mitte Februar, war bereits einen Monat später diese...

Shenzhou

Das Coverartwork ist ziemlich erdverbunden, sich in einem nächtlichen See spiegelnde Bäume, Herbstlaub, ein altes Holztor -hinter der CD verbirgt sich, von einem weißen Streifen zerschnittenen, endlos weiter blauer Himmel. Hier geht die Reise denn auch richtig los, der weiße Streifen soll wohl für »Shenzho« stehen, ein unbemanntes chinesisches Raumfahrzeug. Ziemlich nach Raum- um nicht zu sagen Sphärenmusik klingt auch die CD. Farbig...

Wrong

  • Artist: Locust
  • Label: Touch
  • skug : 49
Nach »The Last Flowers From Darkness« ist »Wrong« die zweite Scheibe, die der aus London stammende Mark Van Hoen aka Locust (www.locustsound.com) herausbringt. Für diese Doppel-CD hat er sich einige VokalistInnen geholt - u.a. Holli Ashton und Sarah Peacock (Scala, Seefeel) - und setzt völlig auf analogen Synthesizer-Sound. CD 1 könnte man Popplatte nennen: Da werden Rhythmusstrukturen aufgebaut, die in den Kategorien M. Herbert und Goldfrapp anz...

Touch 20.01 - A Touching Televisual Sensibility

article_2617_images_150.jpg Die Londoner Audiovisions-Plattform Touch (nicht zu verwechseln mit dem amerikanischen Funk-Label Touch Rec.) ist Teil einer beinahe mythenverklärten, britischen Vergangenheit im Zeichen von Hausbesetzerszene, Punk, Industrial und Cut-Up. Unschwer gilt daher Labelchef Jon Wozencroft seit der Gründung von Touch als versierte Autorität an den Schnittstellen zwischen experimenteller Musik, Print und Video. skug traf Wozencroft zu einem Interview in ...

Touch Works, For Hurdy Gurdy And Voice

»Hurdy Hurry«, Jim O'Rourke?s 15-minütige Komposition für Drehleier, ist ein schockierend-anmutiger Traumtanz, konstruiert am Mac mittels Protools-Software. Statisch, ohne Melodie und Rhythmus, strömt die Musik aus den Boxen. Obertöne kreisen im Uhrzeigersinn. Phil Niblocks übereinandergeschichtete O'Rourke-Samples tun ihre Wirkung auch ohne entschleunigende Rauchwarenbeigabe. Etwas anders sind die Trips »AYU« wahrzunehmen. Durch 24-faches Multit...

tzuki (Moon)

  • Artist: Ken Ikeda
  • Label: Touch
  • skug : 45
»tzuki [Moon]« ist die Debüt-Scheibe des aus Tokyo stammenden Musikers Ken Ikeda (nicht verwandt mit Ryoji). Einen seiner letzten Events hatte er auf der »Sonic Boom«-Ausstellung in der Hayward-Gallerie (London) zusammen mit der Video-Künstlerin Mariko Mori, mit der er seit 1995 zusammenarbeitet. Für diese Aufnahmen hat sich Ikeda seine Reminiszenzen an alten Filmen geholt: Allerdings verwendet er den schwarzen Raum zwischen den Kadern, um daraus...

Live At Revolver, Melbourne

article_288_fennesz_re_150.jpg Nach »Di-n« (Ash) kommt die, zumindest mir bekannte, zweite Live-Aufnahme von Fennesz heraus. Für Touch ist es die dritte Release in ihrer »Live-Recordings-Series«. Im Gegensatz zu den Krach-Eskapaden auf »Di-n« orientiert sich dieser Solo-Act klarerweise an seiner letzten CD und kommt wesentlich entspannter, melodiöser und psychedelischer daher. Somit schließt sich auch er der gängigen Veröffentlichungspolitik an, eine Leistungsschau desse...

»Tap Internal«

article_283_mi0002302292_150.jpg Für seine zweite Veröffentlichung für Touch (nach »Send«) ist John Duncan einmal mehr in die (Un-)Tiefen der menschlichen Psyche eingedrungen und positioniert die Koordinaten von »the beauty of sound« und »human evil« in einem bisher unerforschten Gebiet. Ähnlich wie z. B. auf »The Crackling« (zusammen mit Max Springer, Trente Oiseaux, 1996) geht Duncan der Frage nach, was der »sound of energy« sein könnte. Innerhalb des 46-Minuten-Stücks lassen ...

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