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Artist:
Nikakoi / Kotai/Khan
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Label:
WMF Rec
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skug :
55
Gut so: Von Osteuropäern unterwandert, auch WMF Berlin! Nikakoi (russ: Niemand) aus Georgien schiebt nach »Sestrichka« den noch sentimentaleren Zweitling nach. Obwohl einige Tracks wie die Opener auf etwas unruhigem (wildgewordene Bassdrum, auf sich aufmerksam machende Melodien) Terrain gebaut sind, lullt das Album nach einiger Zeit mit sanfteren Gemütlichkeiten ein. Allein die weibliche Stimme auf »Krasnagorsky« verbreitet sentimental moods pur....
Seit 14.3. hat das WMF ausgegroovt. Einer der schmucksten Clubs der letzten zehn Jahre Berlin. Die pumpende Heimat der Beatinnovation ist wieder mal Rationalisierungen zum Opfer gefallen. Als »Moment in Time« bleibt aber von einigen Unerschütterten das zugehörige Musiklabel am Leben und beginnt jetzt nach etlichen Clubnight-Samplern auch mit Einzelkünstlern. Neben dem eher nervigen Brummstimmen-Elektro (oder Post-EBM) von Kotai, schmückt da vor a...
Zu was Synergien gut sein können: Die Berliner Audio-Software-Entwicklungsfirma Native Lab stellt dem WMF Abende und den Artists das nötige Bastler-Unterfutter zur Verfügung. Herausgekommen ist dabei eine Compilation sozusagen avancierter Unterhaltungs-Elektroniker der Marke Kid606, V. Delay, Vert, Jake Mandell und F.X. Randomiz. Funk und Laptop - wie's in der Bedienungsanleitung heißt -, ja geht das denn überhaupt zusammen? Wenn »Funk« neu...
Bekommt man nicht gerade die neuen Götterspeisen von Mille Plateaux, ~scape oder Caipirinha serviert, ist das Thema IDM-Sampler meist von prätentiösen Pseudoideen getragene Buchstabensuppe. Deutschlands Elektronikerszene scheint aber derzeit dermaßen vital zu sein, dass zwar nicht Ebenbürtiges, aber Beeindruckendes auf den Tisch geknallt wird. Revitalisierte vor kurzem die sehr hübsche und gelungene »Live Sets at Ego« DoCD + Fotobooklet-Box...
Bekommt man nicht gerade die neuen Götterspeisen von Mille Plateaux, ~scape oder Caipirinha serviert, ist das Thema IDM-Sampler meist von prätentiösen Pseudoideen getragene Buchstabensuppe. Deutschlands Elektronikerszene scheint aber derzeit dermaßen vital zu sein, dass zwar nicht Ebenbürtiges, aber Beeindruckendes auf den Tisch geknallt wird. Revitalisierte vor kurzem die sehr hübsche und gelungene »Live Sets at Ego« DoCD + Fotobooklet-Box...
Eine diffuse und zugleich transparente Laborentwicklung mit viel fein arrangierter Elektronik und einer warmen Spur aus Violinklängen dringt amöbengleich
in unser Bewusstsein - Geschmeidigkeit ist die Kernbotschaft.
Stefan Betke (Pole) baut in diesem Mix ein Gefühls-Metastoryboard auf, welches sich folgendermaßen abstrahieren ließe:
Man watet durch einen zähen Brei aus Dub- und Downbeatelektronika
um dann durch bläulich-süßliche...