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This Land is Your Land!?

  • skug : 88
article_7154_empire_150.jpg Umzingelt von Separatisten. Ob im Theater, im Kino, in der Realität ohnehin: überall Mikronationen. »L'état, c'est moi« allerorten? Eine spezielle Form von Narzissmus oder (Nicht-)Orte der Emanzipation? Filmemacher und skug-Autor Paul Poet hat zum Thema eine faszinierende Dokumentation gedreht, die nun endlich auch offiziell vertieben wird. Ab dem 5. 7. 2013 ist »Empire Me. New Worlds are Happening!« in Österreich (Edition Filmladen-F...

Spekulation und Untergang

article_6179_ernst_cover34_150.jpg In »Beste Beziehungen« wirft Gustav Ernst einen scharfen und ungeschönten Blick auf Üsterreichs Neidgesellschaft. 

Herzklopfen

article_6158_rabinowich_cover34_150.jpg In ihrem zweiten Werk lässt Julya Rabinowich Russland hinter sich und widmet sich der Geschichte einer obsessiven Liebe: »Herznovelle«.

Kopfkino? Nein, Kopfparty!

article_6143_hanekmap_cover34_150.jpg Party, Drogenexzesse und viel Musik gefällig? Die Empfehlung lautet: Tino Hanekamp. 

Generation »unterlebensgroß«

article_6137_mandlermartin_34_150.jpg Nie im richtigen Leben angekommen und keinen Erwartungen genügend - vor allem nicht den eigenen. Das Porträt einer Generation. 

Literarische Geisterbeschwörung

article_6133_mayroe_cover34_150.jpg In einem melancholischen Prosastrom trauert Friederike Mayröcker um das Ehepaar Schumann. 

»We Are Rising«

article_6118_we_are_rising_cover_custo_150.jpg Die viel zitierten Wunderkinder bekommen Zuwachs. Neben Owen Pallett, Sufjan Stevens, Zach Condon oder Patrick Wolf reiht sich nun mit Ryan Lott alias Son Lux der nächste in diese Riege ein. Sein zweiter Longplayer »We Are Rising« ist im Rahmen der so genannten »RPM-Challenge« entstanden, ein Projekt in dem KünstlerInnen ein Album in nur vier Wochen aufnehmen und dabei die einzelnen Produktionsschritte via Blog regelmäßig mitdokumentieren. M...

»SBTRKT«

article_6117_sbtrkt_-_sbtrkt_150.jpg Das Debütalbum von SBTRKT überrascht auf angenehme Art und Weise, sowohl beim ersten Anhören als auch beim tieferen Vordringen in die einzelnen Tracks. Viel ist schon über den ersten großen Wurf des britischen Bassbastlers geschrieben worden und nicht wenige Beobachter ließen sich ob der charmanten Vocals und der Geschmeidigkeit des Ganzen zum Prädikat »Pop« hinreißen. Aber was nur an der Oberfläche nach bewährter und eingängiger S...

»Country Roads«

  • skug : 88
article_6094_pancake_cover34_150.jpg In seinem ersten und einzigen Werk skizziert Breece D'J Pancake Szenarien der Einsam-, Trost- und Ausweglosigkeit. 

Brilliante Mutationen

article_6083_burns_cover34_150.jpg Die 12-teilige Kult-Graphic Novel »Black Hole« von Charles Burns in der neuen Gesamtausgabe von Reprodukt. Eine Rezension von Raffaela Rogy. 

Tragisches Weltempfinden

article_6061_schroeter_cover34_150.jpg

Werner Schroeters Autobiographie ist eine Geschichte seines Schaffens und Leidens, seiner Drogenexzesse und ästhetischen Komplexität. Es ist die Geschichte des wohl unbekanntesten Protagonisten des Neuen Deutschen Films, der seine Rolle als romantisch-exzentrischer Außenseiter auch im Alltag lebte.

Einmaleins des Vergessens

article_6028_haderlap_cover34_150.jpg

Ortstafeln, die die Welt bedeuten, oder: Wie Maja Haderlap mit der Geschichte der Kärntner Slowenen in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis gewann. 

»Sound Of Hell«

article_7199_worm_150.jpg Jason Kohnen (Bong-Ra), Mike Redman (Deformer) und Balazs Pandi lassen es krachen im Gebälk, dass es die reine Freude ist. Grind- und Breakcore, Dubstep, Dancehall, D'n'B: Nichts und niemand ist diesem Trio from hell heilig. Metal-emblematisch kommt das Album daher, Samples aus B- und C-Schinken unterstreichen den oft comichaften Ansatz dieses sonischen Anschlags auf guten (Musik-)Geschmack. Headbangen auf Jess Franco oder Morricone. Bei der Numm...

Immer Ärger mit dem Rückspiegel

  • skug : 88
article_5954_braun3_150.jpg Mit seinem neuen Buch »Retromania« hat der britische Pop-Journalist Simon Reynolds wieder einmal in
ein Wespennest gestochen und sorgt für gehörige Diskussionen.

Psychotronic Revisited oder Was macht die Musik im Horrorfilm?

  • skug : 88
article_5851_horror_150.jpg Auch wenn obskure Horrorfilm-Soundtracks ja schon lange zu den begehrten Sampling-Quellen gehören (und last year's model Witchhouse ist da nur ein Beispiel), gab es doch bis jetzt so gut wie keine genaueren Untersuchungen dazu, welche genauen Funktionen dem Sonischen der Tonspur bei Horrorfilmen eigentlich zugeteilt sind.

»Underneath the Pine«

article_5819_toro_150.jpg Von allen Alben dieses Monats vielleicht eines der schlüssigsten, reifsten und daher dem Spiel von Kindern gleichend. Die Liste der Einflüsse ist so lang und breit, dass man sie gar nicht erst zu verpacken brauchte, sondern zu unserem größten Vergnügen einfach loslegte. Was ist Toro Y Moi? Eine Multiscope-Popband - jeder Song ein eigener Kosmos, vielleicht das, was wir einmal Album genannt haben im Gegensatz zu heutigen CDs. Synths wie in de...

Noël revisited

article_5738_noel_foto-foto1_b_w_150.jpg

Monsieur Akchoté schenkte unserem Magazin bereits viel Denkwürdiges. Im Interview gewährt er Einblick in seine universellen Aktivitäten.

Artikel | | 10/2011 mehr lesen

»Sets & Lights«

  • Artist: Xeno & Oaklander
  • Label: Wierd
  • skug : 82, 88
article_5831_setsandlights_150.jpg Dunkel. Leere Bühne. Auftritt Xeno. Licht. Rechts eine Treppe. Auftritt Oaklander. Musik. Die Formgebung des klassischen Dramas ist nur eine unter zahllosen Möglichkeiten, »Sets & Lights« in Sprache zu übersetzen. Ebenso gut könnte man sich, dem Albumtitel waghalsig folgend, auf Strukturen und Systeme beziehen, auf räumliche wie symbolische Diskurse, jenseits oder hinter der Bühne. Denn wie schon das Interview mit Sean McBride und Liz Wendelb...

Der andere Diaspora-Blues

  • Artist: Achilles Poulos , Marika Papagakis
  • Label: Mississippi Records, Tompkins Square
  • skug : 88
article_5815_marika_papagika_150.jpg Zur Musik osmanischer US-Immigranten.

»We Sink«

article_5818_soley_150.jpg Sóley: »We Sink« Morr Music/Indigo Mit Island sind mittlerweile viele Klischees verbunden (nach Björk und neuerdings dem Vulkan), das ist aber kein Grund, jetzt aufzuhören. Sóley erschafft ihre eigene Welt, findet ihre eigenen Worte und Klänge, breitet ihre eigenen Gefühle vor uns aus. Zwischen Intimität und Erzählungen, nah und fern, von ihr zu uns. Dabei kann ich nicht einmal genau beschreiben, was mich daran am stärksten fesselt, vielleicht ih...

»The Gospel Pimps«

article_5817_pimps_150.jpg Wer ist urtypisch? Was gehört wohin? JB Hutto, Delta oder Chicago, Darmstadt & Spirituals. Jimmy Reed in Augenhöhe mit Hound Dog Taylor, ich kann mich jetzt nicht erinnern. Zu viele durchwachte Nächte, der gleiche Blues, nie zweimal dasselbe, war es nicht in Europa auch immer so? (John Lee Hooker live in Dijon, Frankreich, Riverside, in den 1970ern). Pinetop Perkins in Köln, Stuttgart, Oslo, Osaka, Linz und Toulouse. Ich bin so begeistert von...

Comunidad Internacional

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feat. »Raw Sound of Burkina Faso«, »Luso Noir«, Wendo Kolosoy, Mamady Keita, Fatoumata Diawara ??

Foto: Wendo Kolosoy © unknown

»Sonne = Black Box«

  • Artist: Ursula Bogner
  • Label: Faitiche
  • skug : 88
article_5764_ub_150.jpg Die spannende Frage ist natürlich: Existierte Ursula Bogner wirklich oder ist sie nur ein Fake von ein paar Kölner Musikstudenten (oder eben doch ihrem »Entdecker« Jan Jelinek selbst), die damit den ultimativen PRSchachzug ausgetüftelt haben, um eine Musik zu promoten, die sonst ?? ja, was sonst? Wäre diese Musik sonst bedeutungslos? Es sind Stimm- und Tonbandexperimente, datiert auf die Jahre 1972 bis 1985, die man mit viel guten Willen zwischen...

»Keine Freundlichkeiten, nur Musik«

article_5874_peter_brotzmann_full_blas_150.jpg Peter Brötzmann hat im Jahr 2011 zwei Monate vor Bob Dylan einen runden Geburtstag gefeiert. Nicht nur aus diesem Grund ist sebst heuer noch viel los im Brötzmann-Land. Zwei Filme sind erschienen, ein Wiener Label bringt alte und neue Einspielungen raus, und an vier Tagen im November stand der Schlachthof Wels ganz im Zeichen von Brötzmann und seinen quer über den Globus verstreuten Mitspielern. skug wirft dazu zwei lange Interview-Auszüge ins Re...

»ZART una cantata moebius«

  • Artist: Hofstetter Kurt
  • Label: Triton
  • skug : 88
article_5775_zart2_150.jpg Konzepte der Endlosigkeit und Barrierefreiheit haben Friedrich Kieslers Lebenswerk bestimmt. Die Kiesler Stiftung in Wien, die sein Wirken erforscht, agiert im Sinne des US-österreichischen bildenden Künstlers, Bühnenbildners, Designers und Architekten, wenn sie Disziplinen übergreifende Meilensteine präsentiert. Die »Moebius-Kantate« des Künstlers und Mathematikers Hofstetter Kurt ist ein solcher. Er kommt mit wenigen Soundpartikeln aus, die in ...

»Hot Sauce Committee Part Two«

article_5763_hot_sauce_committee_part__150.png Totenchor der Knochenmänner? Say what? Rocks off! Merkwürdig (oder auch nicht), das im Zeitalter der digitalen Austauschbarkeit zigfach die Platten von mindestens drei Jahrzehnten alten Bands die Bewegendsten sind. Scheint doch mit dem Zugeständnis eines Reifeprozesses zu tun zu haben. Auch wenn all die Dinge der Beastie Boys wunderbar, Punque, B-Boy, Electro-Funk, 1981 doch frischer geschmeckt haben. Die neue heiße Sause ist dabei auch Doku...

»Felt«

article_5766_felt_150.jpg Habe ich schon verraten, dass ich Minimal Music liebe? Und damit meine ich nicht, was in der tanzaffinen Elektronik darunter verstanden wird, sondern jene lost episode in der Modernen Klassik, die uns Leute wie Terry Riley, Steve Reich, John Adams oder Philip Glass gebracht hat. Manches davon war zugegeben recht nervig, manches wiederum großartig. Nils Frahm mag diese Musik auch. Noch mehr aber hat er sich in seinen Kopfhörer verliebt. Weil ...

»Is This Hyperreal?«

article_5762_atr_-_is_this_hyperreal_150.jpg Virilio statt Baudrillard oder Deleuze. Faust in die Fresse statt analogen Matrix- Schwaden. Die Postmoderne der Cyber-Ära und die kampf- wie beutelsüchtige Rock- Haptik waren immer schon grundsätzliche Widersprüche. Alec Empire fungiert da nach wie vor ausschließlich via Ausrufezeichen: Activate! Black Flags! Codebreaker! Seine um wenige Wochen zu 9/11, dem größten öffentlichen Vernichtungsspektakels der Mediengeschichte, versetzt...

»Glossolalia«

article_5761_glos_150.jpg Im Grunde geht es darum, sich Zeit zu nehmen und diese winzigen Momente, die einfach verstreichen, wieder in unserem Leben zuzulassen. Sie werden einmal mehr über die Qualität unseres Leben aussagen als irgendwelche kurzfristigen äußeren Erfolge. Organische Musik heißt nichts, aber was dann? Grasmusik, Wassermusik, Himmel, Berge und Wälder, Regen und Steine. Apeland verwendet nur ein Harmonium und hin und wieder eine Orgel. Mehr braucht...

»Presents Kentje?sz Beatz«

article_5760_antig_150.jpg »Bubbling« wurde Ende der 1980er in Holland erfunden, als aus Versehen eine Dancehall-Platte zu schnell abgespielt wurde und sich die darauf befindlichen afro-karibischen Rhythmen verselbstständigten. Ähnlich Jungle speiste sich das Genre zuerst durch raufgepitche Dancehall-Tracks rund um die beliebten »Fever Pitch«- und »Bam Bam«-Riddims. Es entstand eine eigentümliche, elektronisch befeuerte karibische Riddim-Diaspora, die in Holland jedoc...

»New Musketeers«

article_5759_adlmu_150.jpg Neue Helden braucht das Land. Und dass ausgerechnet ADLL antreten, uns welche zu präsentieren, gibt mehr Hoffnung als erwartet. Wenn Üsterreichs ernsthafteste Indieband, der das Schildchen »Erwachsenenpop « so schön neben die Krawatte gepinnt wurde, einen Tick genießbarer wird, sollte das mindestens zu großer Freude führen. Erwartungsgemäß nicht bei allen. Die CD sei noch immer unzugänglich, überhaupt sei das alles so unangene...

»Dedicated«

  • Artist: Steve Cropper
  • Label: 429 Records, Universal
  • skug : 88
article_5747_crop_150.jpg Steve Cropper, Hausgitarrist von Stax (und der Blues Brothers Band) und auf unzähligen Soulklassikern zu hören, wurde in seiner Jugend von Lowman »Pete« Pauling, Gitarrist der 5 Royals, geprägt und gefördert. Hier widmet er sich den Songs seiner einstigen Vorbilder und hat sich dafür die besten Sänger eingeladen, die es im amerikanischen Süden gibt. Wenn Lucinda Williams und der große Dan Penn oder Bettye LaVette und Willie Jones im Duett si...

»Something Else!!!!«

article_5746_somethingelse_150.jpg Ach, ich liebe love-to-love, um mich immer daran zu erinnern, dass wir alle geliebt haben: erst ein Mal, dann zwei (eine Neuauflage). Wenn »Something Else« ein geläufiger Ausdruck ist, den wir alle bisweilen verwenden, dann fällt mir kein anderes Album ein als dieses Debüt des Ornette Coleman Quintetts (aufgenommen 1958 in Los Angeles), das eine derartig drastische »Andersartigkeit« bietet. Drastisch nicht aufgrund der Menge an Adjektiven, die ma...

»Siren«

article_5745_uri_cain_trio_150.jpg Wie erkläre ich das meinem Sohn, wenn er mal groß ist? Warum ausgerechnet die neue CD von Uri Caine, der ja ohnehin von allen Musikfeuilletons dieser Welt längst in den Himmel gemobbt wurde, der mit unkonventionellen Klassikerneuinterpretationen von Mahler bis Wagner zigfach Furore gemacht hat? Auf »Siren« hören wir hingegen ein eher unscheinbares Jazztrio, Klavier, Bass, Schlagzeug, so wie wir es von Fats Waller über Art Tatum bis Bill Evan...

skug #88

  • skug : 88
article_5750_skug88n_150.jpg Peter Brötzmann, Noël Akchoté, Crazy Bitch in a Cave, Barn Owl, Black Shampoo, Michaela Meise, Awelani Lena Moyo, retromania, /retromania The final countdown, /artfile Besichtigen Sie die Kritik, /film Mladen Djordjevi?, Banksy, Frank Henenlotter, Wenzel Storch, »Empire Me«: This Land is Your Land!?, /thinkable Speculative Realism, Pop und Postfordismus, Elisabeth Samsonow über Gadgets, Was macht die Musik im Horrorfilm?, /readable: Bücher von Ma...
Backissues | | 09/2011 mehr lesen

skug #88, 10-12/2011

  • skug : 88
Peter Brötzmann, Noël Akchoté, Crazy Bitch in a Cave, Barn Owl, Black Shampoo, Michaela Meise, Awelani Lena Moyo, retromania, SPEZIAL: Stop.Spot! 2011 / OK Offenes Kulturhaus OÜ - »Im Warteraum der Interpretationen« feat. Simon Reynolds, Carla Bozulich... /artfile: Besichtigen Sie die Kritik, /film: Mladen Djordjevi?, Banksy, Frank Henenlotter, Wenzel Storch, »Empire Me«, /thinkable: Speculative Realism, Pop und Postfordismus, Elisabeth...

»Gecekondu«

  • Artist: Babazula
  • Label: Essay Recordings, Universal
  • skug : 88
article_5744_babazula_150.jpg Natürlich kam Babazula, mit türkischen Filmmusikpreisen ausgezeichnet, in Fateh Akins Istanbul-Sound-Doku »Crossing The Bridge« (2005) eine wesentliche Rolle zu. Die im Kern aus Murat Ertel (Voc, Saz sowie meist elektrisch verstärkte Saiteninstrumente, Oszillator, Theremin) und Levent Akmann (Perc, Holzlöffel, Machines und Toys) bestehende Psychedelic Rockband ist in einer Position, wo sie auch als kritischer Zeitgeist wahrgenommen wird. So widme...

»Get Lost 4«

article_5743_getlost_150.jpg Nach verschiedensten Mixen mit Lazarus, Jamie Jones, Dinky machen die Rebels ihre eigene Mix-CD-Serie wieder auf. Lazarus als geschmackssicherer Opinion Leader geht mit seiner Trackauswahl kalkulierte Risken ein, eine überwiegend unbekannte Sammlung exklusiver Aufnahmen, die Einsicht in die nächste Generation der Rebel-Künstler gibt und viele neue Artists wie Left, Fosky, Nitin und Iranian Amirali vorstellt. Es kommen aber auch Labelfreunde wie D...

»Extra Playful«

article_5742_cale_150.jpg Der Veteran startet auf dem Sublabel von Domino mit fünf Songs. Wunderdinger kann man keine mehr erwarten, längst ist die Aggression dem Armani-Anzug gewichen und aus der Wildheit wurde Kunsthandwerk. Trotzdem würde so etwas wie abgeklärter Zynismus seinem Alterswerk gut tun. Leider klingen die neuen Songs so, als ob sie in einem Ferienlager erarbeitet wurden und dem Star ziemlich egal sind. Gegen die Wiederverwertung eigener Ideen aus den späte...

»Easy Living«

article_5740_ella_fitzgerald_and_joe_p_150.jpg Nun gut, man kann sagen, dass das alte Gitarre&Stimme-Format wie ein Zwillingspärchen ist, wie enge Schwestern oder andere Verwandte, aber: das ist nicht immer der Fall. Die großartige Ella und ihr treuer und geliebter Begleiter Joe Pass (Joe Passalaqua 1929-1994) sind hier in einem Set, das Klassiker und Broadway Standards bietet (15 Songs und zwei andere Versionen). Am Ende spielten sie oft auf diese Art und man kann sicher mehr solche...

»Love Cry«/»The Last Album«

article_5739_albert_ayler_150.jpg Der aus Ohio stammende Saxophonist/Sänger/Komponist sagte, John Coltrane sei der Vater des spirituellen freien Jazz, Pharoah Sanders der Sohn und er selbst der Heilige Geist. Da ist viel dran. Gemeinsam hat diese Dreifaltigkeit das Innehalten als musikalische Meditation über universelle Gedanken und das ?ben auf dem Saxophon auf steter Suche nach neuen Soundterritorien. Das Mundstück war  näher als politisches Engagement, ging es doch haupts...

»Jodulator«

article_5721_jodulator_150.jpg Ländler, Gavotte, Joseph Haydn, Electric Light Orchestra, Schalmeien, Drehleier, Bouzouki, E-Gitarre, Beatbox und Synthesizer sind nur einige der Zutaten mit denen Hotel Palindrone seine internationale Fusion Cuisine bereitet. Klingt wie Kraut und Rüben? Kulinarisch harmonieren die beiden Gemüsesorten ausgezeichnet und scheinbar weit entfernte Musiktraditionen lassen sich miteinander verbinden, ohne Biegen und Brechen, aber auch ohne alles zu ein...

»Said My Say«

article_5671_floating_di_morel_150.jpg Nach Doc Schoko sind Floating Di Morel (FDM), die seit immerhin 16 Jahren existieren, die zweite Band auf play loud!, die mir bis jetzt gänzlich unbekannt war. Beim label play loud!, das übrigens auch den Backkatalog der Monks betreut, handelt es sich um ein ausgesprochenes Liebhaber-Label, das einiges nur als Download anbietet, laut Label-Info wird aber bei über 50 Vorbestellungen für ein bestimmtes Werk die Produktion auf Vinyl oder CD gestarte...

»Schlecht dran/gut drauf«

article_5670_doc_schoko_150.jpg Zu Beginn muss mal zugegeben werden, dass »Schlecht dran/gut drauf« (»Sdgd«), die aktuelle Platte (und das darf in dem Fall so gesagt werden, weil neben Download das Werk vorzugsweise auf Vinyl erhältlich ist) des leider - zumindest außerhalb von Deutschland unpackbar unbekannten - Singer/Songwriters Doc Schoko schon vor über einem halben Jahr erschienen ist. Außerdem praktiziert der Doc schon seit zwanzig Jahren, in denen er immerhin s...

»Walrus«

article_5668_jollygoodwalrus_150.jpg Woher die beiden Schwestern, die das Duo Jolly Goods bilden, kommen, spielt letztlich keine Rolle: aus London, New York, Melbourne, einer deutschen Kleinstadt ... Diese Musik könnte überall entstehen - und sie scheint einen großen Haufen auf Attribute wie Originalität, Eigenständigkeit oder Innovativität zu scheißen. Jolly Goods bedienen sich einfach der Mittel, die sie am Straßenrand ihres (Musik-) Lebens finden. Jedes einzelne St...

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Thu 02.03.2017 18:00: »man kann es nicht wieder gut machen« die bilder des kz-überlebenden fritz roubicek | wohnpartner sandleiten | wien

Thu 09.03.2017 19:00: wien ottakring – ausschwitz – wien. leben und werk von fritz roubicek | ESRA | Wien

skug empfiehlt


Fri 24.02.2017 19:30: [~25.2.] a piece you remember to tell – a piece you tell to remember | tanzquartier | vienna

Sun 26.02.2017 20:30: chuck prophet & the mission express | james mc murtry | chelsea | vienna

Sun 26.02.2017 21:30: mitski | b 72 | vienna

Mon 27.02.2017 20:30: monday improvisers session! hosted by thomas berghammer | special guest helmut neugebauer | celeste | vienna

Tue 28.02.2017 20:30: john mayall | porgy&bess | vienna


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