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Deutscher Pop mal 33

article_6359_cover_lyrix_gro_0734_150.jpg 33 Autoren über 33 deutschsprachige Popsongs, die ihnen besonders am Herzen liegen. Von Falco bis Ton Steine Scherben. 

Vermächtnis eines Unbestechlichen

article_6334_buesser_cover34_150.jpg »Music Is My Boyfriend« versammelt 36 Texte und Zeichnungen des 2010 verstorbenen Musikjournalisten und  »Elternhaus-Punk« Martin Büsser, Mitbegründer des Ventil-Verlags und Herausgeber des linken Popmagazins  »Testcard«. 

Brennen vor ›Liebe‹

article_6327_cover_glawogger_gro34_150.jpg Begleitend zu seinem Dokumentarfilm »Whores' Glory« legt Michael Glawogger sein Triptychon der Prostitution auch in einem Aufsatzband vor. 

Gemischtes Durcheinanderleben - Meile mit Eile

article_6321_balkanmeile_cover34_150.jpg Die Ottakringer Straße im sechzehnten Wiener Gemeindebezirk als multikulturelles Biotop des Großstadtdschungels. 

En Vogue

article_6313_gibson_cover_34_150.jpg Mit »Systemneustart« orientiert sich William Gibson von der Zukunft in die Gegenwart und besticht im dritten Teil der »Bigend-Trilogy« mit Einblicken in Konsumwahn und die Gier des Kapitalismus. 

»Offline«

article_6296_wisser_standby_cover34_150.jpg »Standby« heißt bei Daniel Wisser Passivität - im Leben des Protagonisten, in seiner Zukunft, aber auch in der Sprache des Autors. Nominiert für den Bachmannpreis 2011. 

Shine on you

article_6289_pinkfloyd_cover34_150.jpg Literaturwissenschafter Michele Mari begibt sich auf die Spuren von Pink-Floyd-Kopf Syd Barrett. Und lässt dabei Fakt und Fiktion verschwimmen. 

Meta as fu*k

article_6263_foster_wallace_cover34_150.jpg David Foster Wallace kennt man vor allem durch sein Mammutwerk »Infinite Jest«, von Ulrich Blumenbach in jahrelanger Arbeit übersetzt. Wallace gibt es aber auch in kleineren Portionen: In  »Alles ist grün« hat Blumenbach sich seiner Kurzgeschichten angenommen.  

Popliterarischer Setzkasten

article_6252_meinecke_cover34_150.jpg Mit  »Lookalikes«  legt Thomas Meinecke ein neues intertextuelles Verknüpfstück vor - von Britney Spears über Roland Barthes bis zum anderen Ende der Welt.

 

»Pinch & Shackleton«

article_7217_shack_150.jpg Zwei Dubstep-Schwergewichte im kollegialen Schlag- aka Beatabtausch. Es ist nach seinem Debüt »Underwater Dancehall« (2007) die zweite VÖ von Pinch und Shackletons erste reguläre Platte nach »3 EPs« (Perlon, 2009). Die Erwartungen standen also ziemlich hoch, besonders, seitdem bekannt geworden war, dass die Platte auf Honest Jon's erscheinen sollte. Und nun endlich ist sie da. Als erstes: Grobkörnige Schwarzweiß-Bilder eines leeren Gangs, doch d...

Aus Müll mach Magie

article_6226_kern_cover_34_150.jpg Peter Kern ist wohl einer der exzentrischsten Figuren des österreichischen Films, sein neuestes Werk »Mörderschwestern« läuft soeben in den Kinos. In ihrem Portrait haben Christoph Huber und Olaf Möller versucht, alle Facetten des Lebens und Schaffens Peter Kerns einzufangen und sein filmisches Werk in seiner Gesamtheit abzubilden.

»Landform«

  • Artist: Fujako
  • Label: Angstrom/Toolbox
  • skug : 89
article_7220_fujako_150.jpg Re-Release dieser Platte, die bereits 2009 als Download auf dem Label WordSound (WS) erschienen war. Und die Wiederveröffentlichung auf Doppel-Vinyl ist jede Sekunde wert. Fujako ist das Projekt des Portugiesen Jonathan Uliel Salandha (Soopa, HHY) und des Franzosen Nyko Esterle (Radon, Ripit), aufgenommen wurde ihre erste gemeinsame Platte »Landform« im portugiesischen Nirgendwo. Im Prinzip ist mit dem Verweis auf WS alles gesagt: dunkle, kaputte...

»2011«

  • Artist: Dus-Ti
  • Label: Aktivraum/Broken Silence
  • skug : 89
article_7221_dus_150.jpg So richtig frisches, cooles Improv-Jazz-Futter gibt es hier: »2011« ist das Debütalbum der 2008 gegründeten Kölner Band Dus-Ti, bestehend aus Pablo Giw (Electronics/tr.) und Mirek Pyschny (dr.). Entstanden ist »2011« in den Studios von Samy Deluxe und dessen Produzent Tony Brown zeichnet auch für den Sound von Dus-Ti verantwortlich. Fein, wenn solche Fördersynergien möglich sind. Beim ersten Blick auf das Cover könnte man meinen, Dus-Ti wäre eine...

Avantgarde-Blues für durchwachte Nächte

article_6205_nsr_150.jpg Loren Connors, geboren 1949, hat seit 1978 über einhundert Tonträger herausgebracht. Viele davon unter Ausschluss der Üffentlichkeit. Auch seine neueren Aufnahmen erregen zu wenig Aufmerksamkeit. Ein Grund mehr, an den ewigen Geheimtipp zu erinnern.

»Asper #2«

  • Artist: Centenaire, Guido Möbius, KingQ4
  • Label: Clapping Music/Dokidoki/Guilty By Association
  • skug : 89
article_7222_moeb_150.jpg Die Udo Bar in Paris ist ein kleiner Ort, so intim, dass sich Unterscheidungen zwischen Band und Publikum oft nicht ausgehen. Das Pariser Veranstalterkollektiv Dokidoki hat vor einiger Zeit die Serie »Asper« ins Leben gerufen, um dortige Live-Konzerte zu dokumentieren. Für die beiden Vinylseiten von »Asper #2« traf der deutsche Musiker Guido Möbius auf die beiden französischen Bands Centenaire und KingQ4. Höchst unterschiedliches Material wartet ...

»Ich« erinnere »mich«

article_6193_brainard_skug_cover34_150.jpg

Mit der deutschen ?bersetzung von »I remember« liegt nun endlich der zentrale Text des vielfältig begabten Künstlers Joe Brainard vor. readable-Redakteur Thomas Ballhausen hat den Band, der erstmals 1975 erschien und kaum etwas von seiner Bedeutung eingebüßt hat, immer und immer wieder gelesen - bis er sich an etwas erinnern konnte. 

Im Lo-Fi- Pop-Utopia

article_7092_minerva_150.jpg Ihr Umgang mit Hall und Echo ist ein ganz spezieller. Maria Minerva strahlt mit ihrem Meta-Pop jedoch weit über das Hypnagogic-Pop-Genre hinaus.

»Electric Cremation«

  • Artist: Pharoah Chromium
  • Label: Grautag/Metamkine
  • skug : 89
article_7219_chrom_150.jpg Eine Konzeptplatte von Ghazi Barakat, dem Sänger von Boy From Brazil. Der Bandname stammt von einem Chrome-Song. Während auf der Covervorderseite ein moderner Bau abgebildet ist, rauchen auf der Rückseite die Felder in schwarzem Nebel. Eine Detonation, brennende Ölfelder? »Electric Cremation« ist am ehesten ein Abgesang auf die Errungenschaften der Zivilisation. Die Musik ist verhalten, dunkel, ambientös, episch. Die Platte gliedert sich in vier ...

»Symeta«

article_7218_byetone_150.jpg Endlich gibt es den Nachfolger von »Death Of A Typewriter«, eine Platte, die zu einem meiner Favoriten des Jahres 2008 gehörte. Und spätestens seitdem ich auf dem Sónar-Festival ein Jahr später Olaf Bender und Carsten Nicolai im direkten Vergleich gesehen hatte, hat bei mir Byetone Alva Noto gegenüber den Rang abgelaufen. »Symeta« steht »Death« in nichts nach, es werden die dort vorgeschlagenen Impulse verfeinert und vertieft. Klar könnte man sag...

»KRST Remixes«

article_6128_various_150.jpg Der jugoslawische Elektroniker Slobodan Kajkut aka Kajkyt, mit Background u. a. beim Grazer IEM, hat 2010 das Stück »KRST« veröffentlicht, eine unheilige Melange aus Klangexperimenten und ritualisierten Gesängen. Diese acht Remixe sind eine logische Konsequenz daraus. Dafür wurde ganz schön geklotzt, so listet das Remix-Line-Up Namen wie KK Null, Kauders, Lepenik, den mazedonischen Musiker Trajkoski und Schwergewichte düsterer Brachialsounds wie ...

»Voguing« auf Soul Jazz - Strike A Pose!

  • skug : 89
article_6136_voguing_150.jpeg Mit einem opulenten Bild-, Text- und Interviewband widmet sich das verdienstvolle Soul Jazz-Label dem Phänomen Voguing, das bei uns vor allem zwischen 1989 und 1991 (u. a. durch Madonnas »Vogue«) öffentlich bekannt geworden und in in letzter Zeit wieder vermehrt in Videos zu bestaunen ist.

»They Made Us Do It«

  • Artist: Teichmann
  • Label: Festplatten
  • skug : 89
article_6127_teichmann_150.jpg Auf diesem Album wird es richtig gut. Andi und Hannes Teichmann reisen zwar schon ewig um den Erdball, innerhalb der letzten drei Jahre ist im musikalischen Leben der beiden jedoch viel Neues passiert. Als Kuratoren des Projekts »BLNRB« haben sie mit Künstlern aus Nairobi und Berlin das Album »Welcome To the Madhouse« aufgenommen und auf der Compilation »Kraut & Rüben« remixten die Teichmänner den Katalog des Labels Staubgold. Im Auftrag des ...

»Santarcangelo«

  • Artist: Teho Teardo/JG Thirlwell
  • Label: Spècula
  • skug : 89
article_6125_thirlwell_150.jpg Die nahe Rimini gelegene italienische Kleinstadt Santarcangelo di Romagna beherbergt ein unter- irdisches Grottensystem mit an die 160 Höhlen, die früher wahrscheinlich zur Proviantlagerung genutzt wurden und wo 2009 das Teatri Festival stattgefunden hatte. Sowohl Teardo wie Thirlwell fertigten dafür eine ortspezifische Klangreise an, erschienen sind die beiden Resultate als 7'' auf Teardos neuem Label. Thirlwells Stück nennt sich »Ecclesiaphob...

»Bad As Me«

article_6126_tom-waits-bad-as-me_150.jpg Da hätte mich der alte Eigenbrötler fast erwischt. Song nach Song bietet gewohnten Waits in gewohnter Umgebung. Marc Ribot veredelt mit seiner quergedachten Gitarre wie immer alles vom Rumpelblues bis zur Ballade und auch die Songs durchquert das Personal, das das Schaffen von Waits seit Jahrzehnten bevölkert. Insofern eine Reise durch einen gewohnten, aber unverwechselbar in Stand gehaltenen Schrebergarten. Aber dann haut mir der alte Zauberer »...

»El Tren Fantasma«

article_6124_watson_150.jpg Der Geisterzug, was für ein bedeutungsschwangeres Symbol. Nehmen wir Platz im Ferrocarilles Nationales de México und begleiten wir Watson auf seiner Soundreise quer durch Mexiko, von Los Mochis am Pazifik nach Veracruz am Atlantik. Watsons vierte Soloplatte für Touch kam zustande, als er mit einem Team der BBC für die TV-Sendung »Great Railways Journeys« unterwegs war und einen Monat lang die vor rund zehn Jahren stillgelegte Zugstrecke akustisch...

»Greetings, Changeling!«

article_6123_pitpony-greetings-changel_150.jpg Mit Pitpony ist vermutlich das Grubenpferd gemeint. Ja, diese armen Tierchen. Wusstet ihr übrigens, dass, wenn man bei einem Spendenaufruf für einen Obdachlosen den Betroffenen gemeinsam mit seinem Hund zeigt, in 9 von 10 Fällen mehr Spenden für den Hund eintreffen als für den Menschen? Ja, das Leben ist absurd und gemein. Das einzige, was da wirklich hilft ist knochenharte Rockmusik. Dachten sich vermutlich die drei Berliner Stefan Karg, Florian...

»k-horns«

  • Artist: Suboko & Hübsch & Spieth
  • Label: schraum
  • skug : 89
article_6122_suboko_150.jpg Werfen wir mal den Begriff »Klangkonzentrat« auf den Tisch. Unser Nebenmann schaut erst skeptisch und erhöht dann um ein »elektroakustische Avantgarde«. Die Dame mit den schattigen Augen muss passen, ihr ist der Einsatz zu hoch. Kann ich verstehen. Aber nennen wir erst die Protagonisten: Carl Ludwig Hübsch an der Tuba, Roland Spieth an der Trompete und das französische Schlagwerkertrio Suboko (Pascal Gully, Regreb/Laurent Berger, Bouto/Nicolas Bo...

»Sunday Mornings«

article_6121_l_150.jpg Norb Payr war viele Jahre im Umfeld der Jaybirds aktiv und kennt daher so ziemlich jeden deutschsprachigen Mod mit Vornamen. Vor zwei Jahren überraschte er mit einem Album, das mit seiner Bandvergangenheit und den strengen Vorlagen brach und das sich dem englischen Folk der 70er verwandt fühlte. Auf »Sunday Mornings« bricht er alle Brücken nach England ab und findet eine zeitlosen Songwritersound, der keine klaren Vorbilder kennt. Besonders der i...

»Early Rappers. Bigger than Hop - the Ancestors of Rap«

article_6119_hip_150.jpg Popmusik, die sich an klassischen Avantgardevorstellungen orientiert, legt meist großen Wert darauf, als pompöser Neuanfang aufzuschlagen. So genannte »Black Music« versteht sich dagegen (wie ungehört sie auch daherkommen mag) eher als die allerneuste Ausstülpung eines Kontinuums, das bis in ein (imaginäres) Afrika zurückreicht. Dadurch fängt sie sich zwar einen Wurzelbegriff ein, der immer noch für viel essentialistischen Muff gut ist, verw...

Hauntologic/Hypnagogic-Pop - Die Geister, die wir riefen ...

article_6131_zi0_150.jpg Retromania und kein Ende! Nach Hauntologic-Pop geistert mit Hypnagogic-Pop heuer schon die nächste Transmutation einer Musik durch die Blogs, Magazine und Köpfe, die es am liebsten hat, wenn sie mit Begriffen nicht zu fassen ist und dabei dennoch alles in den Sampler lädt, was am Ende des Tages auf Flohmärkten an Tonträgern noch übrig geblieben ist.

»Sonic Eclipse«

  • Artist: Matthias Pintscher
  • Label: Kairos
  • skug : 89
article_6116_589.01.ma,58201mapintsche_150.jpg Zuerst die Reputation. Mit seinen knapp 40 Jahren kann der deutsche Komponist und Dirigent bereits auf ein umfangreiches Werk zurückblicken, das von Bühnen- über Orchesterwerke bis hin zur Kammermusik reicht (alleine der Auszug auf Wikipedia zählt mehr als 50 Werke). Hinzu kommen internationale Preise, Ehrungen und eine dicke, goldene Schärpe mit einem Gesamtgewicht von mehr als 12 Kilogramm. Nein, das war jetzt ein Scherz. So etwas würde ein mod...

»Schwunder«

article_6113_schwunderfrontcover_150.jpg Die Ausgangslage war klar. Nach großen Teasern wie dem »Schlagoberskoch«, »Johnny Ramone« und »Du Oasch« auf den letzen Veröffentlichungen sollte jetzt das große, die beginnenden Einserjahre definierende Album folgen. Nino Mandl und seine Band versuchen gar nicht diese Erwartungen zu erfüllen. Sie nehmen zwischendurch Abschied von der Songform und lassen so dem Hörer sehr viel Platz für die Texte. Auch auf die Gefahr hin auf völliges Un...

»Seeking Major Tom«

  • Artist: William Shatner
  • Label: Cleopatra, H?ART
  • skug : 89
article_6108_mt_150.jpg Frühestens seit 1968 (»Lucy in the Sky With Diamonds«), spätestens jedoch seit 2004 (Pulp's »Common People«), sollte jedem klar sein, dass William Shatner nicht nur als Cpt. Kirk zu den ganz großen PopManifestationen einer jedoch sehr speziellen Auslegung des »Actings« im Sinne von Andy Warhol und Fassbinder gehört. Eine künstlich übersteigerte Expressivität (große Augen, komische Mimik, raumgreifende Gesten - wozu sind Hände denn sonst...

»Lulu«

  • Artist: Lou Reed & Metallica
  • Label: Mercury, Universal
  • skug : 89
article_6112_metallica-lou-reed-lulu-a_150.jpg Jedermanns Jahres-Lieblingsplatte, um sie erbarmungslos in die Fresse zu treten und das besser wissende Geschlechtsteil der Kritik die headbangende Pensionistenkehle runter zu jagen. Warum eigentlich? Sorgt die ?beralterung des Handmacher-Rocks für Phantastereien von öffentlicher Euthanasie? Hat die kapitalistische Verschmelzung und Dauerhybridisierung des Pop in Kommerzduetten, Kommerztripletten, Kommerz-Supergroups ihren Overloadszenit erreicht...

»Bipolar«

article_6111_booklet_front_neus_150.jpg Bipolar ist das pathologische Schwanken des Gefühllebens und der Stimmung zwischen Manie und Depression. Bipolar kann aber auch die Aufteilung der Welt in zwei Hemisphären bezeichnen. Das Album von Neuschnee mit dem gleichnamigen Namen hat ein bisschen was von beiden. Die anklagenden Lyrics des Cellisten, Komponisten und Singer/Songwriters Hans Wagner, der in der Zwischenzeit schon bei Das trojanische Pferd mit dem hoch gepriesenen Wiener Barden ...

»Broken Heel Island«

article_6109_at_150.jpg Nach der famosen LP »The Happy Kids Play There Own Songs« legt Happy Kids-Gitarristin und Sängerin Ana Threat ein ebenso rumpelndes wie knarzendes Werk im 10?-Format vor. Allein für den Titelsong, einer Exotica-Perle in Form einer dampfenden Kokostrinkschale mit einer, selbst für legendäre Cocktail-Zaubertrankmischer wie Trader Vic (dem wir den »Mai Tai« verdanken) und Don the Beachcomber (der uns den hochprozentigen »Zombie« bescherte), unvorste...

»Artificial Field Recordings«

article_6097_okl_okl_30598_150.jpg Ein Album besitzt drei grundlegende Arten von Bedeutungen: Die Bedeutung, die der Künstler sich selbst gibt, diejenige, die darin liegt, was das Album vom Rezipienten will und diejenige, die darin liegt, wie der Rezipient sich selber sieht. Mirt scheint ein (zumindest im Netz) relativ ungreifbarer Bursche zu sein, obwohl es schon einige Releases von ihm gibt, kennt man den Polen hier so gut wie noch gar nicht. Dabei hätte er es verdient! Das bewe...

»The Big Mash Up«

  • Artist: Scooter
  • Label: Edel, Sheffield Tunes
  • skug : 89
article_6100_scooter_150.jpg Es gibt nichts Leichteres als über blöde Musik zynische Kritiken zu schrieben. Schwups, erscheint auf dem Bildschirm so was: Scooter stellen sich unter Dubstep nichts anderes vor als diverse James-Blake-Feuilletonisten, kriegen das jedoch etwas besser hin, auch wenn ihr Dubstep-Verständnis dann doch sehr auf den bei protestantischen Kirchentagen gerne praktizierten Deutungen von dem basiert, was dort unter R&B und/oder Soul in deutscher Zunge...

»Bangs & Works, Vol. 2 (The Best of Chicago Footwork)«

article_6099_bw_150.jpg »Diese Musik ist so schnell, dass sie mir langsam vorkommt, sagt Josephine Baker. Du musst die Beats per Minute zählen, sagt Justin Timberlake, so schnell war Chicago House noch nie. Aber wenn doch so viele Beats ausgelassen werden, wendet Josephine ein.« (Thomas Meinecke: »Lookalikes«, 2011) Ja was jetzt? Vielleicht bringt die neue Werkschau ja etwas Licht in die Sache. Und wirklich: So schnell jagt das alles nicht mehr durch einen. Gewöhnungsef...

»Texas Bohemia Revisited«

article_6098_tb_150.jpg Es gibt ja immer wieder Musik, die einem, egal was nun gerade an- oder abgesagt ist, welche Zick-Zack-Kurse die eigenen Vorlieben gemacht haben, einfach nicht loslassen will. Sie ist quasi immer da, auch wenn sie nicht gehört wird. So verhält es sich auch mit dem Themenkomplex »Texas Bohemia«, der nun in Form einer CD und einer DVD, die den von Peter Schubert mit Thomas Meinecke gedrehten Doku-Film »Krasna Amerika - Beautiful America« beinhaltet,...

»Shoot!«

article_6044_hedvig_150.jpg Sieben Tracks braucht es, bis auf »Shoot!« zum ersten Mal gesungen wird. Gegrölt eher. Aber man fragt sich trotzdem: Warum nicht gleich? Denn was die Ausnahmegitarristin Hedvig Mollestad Thomassen auf dieser CD abfeiert, das schreit eigentlich nach einer nicht minder begabten Ausnahmesängerin, die sich genauso mühelos durch rüpelhaften Punk, melancholischen Barjazz, experimentalen Metal oder den knallharten, saucoolen Rockriffs von »Shoot!« beweg...

CD ade - Die Stimme eines Meisters.

  • skug : 89
article_6078_noelcd_150.jpg Letzte Neuigkeiten: »Die Major-Labels planen das gänzliche und totale Aus des CD-Formats für das Ende des Jahres 2012 (vielleicht sogar davor). Von da an werde alles in den Downloadbereich und das Streaming über Verkaufsportale wie iTunes oder damit verbundene Seiten investiert.« Gut, und jetzt?

La Voix de Son Maître

  • skug : 89
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Dernières nouvelles: »Les Majors prévoient l'arrêt total et définitif du format-CD pour la fin 2012 (voire même avant), au profit unique du téléchargement et streaming, via le portail de vente en ligne iTunes ainsi que d'autres sites associés«. Et alors?

»Ha!«

article_6058_rcd-2114-humcrush-with-si_150.jpg Man stelle sich eine Sängerin mit dem spröden Timbre einer Karin Krog vor, die sowohl norwegisch als auch englisch singt, zugleich aber beides nicht, sondern lautmalerisch, assoziativ, freestyle. Was sich mitunter wie die Waschzubermeditationen einer quengelnden Squaw anhört, allerdings: Wer von uns weiß schon, wie sich eine quengelnde Squaw anhört? (Ich am allerwenigsten!) Dieser Gesang (Geklang, Gekko-Angh, Goaung, Ngh!) wird begleitet von...

»El Resplandor: The Shining in Dubai«

article_6057_nettle_150.jpg In letzter Zeit sind mir die Kollaborationen von Jace Clayton aka DJ/rupture und Andy Moor (The Ex) immer wieder sehr positiv aufgefallen. Dub war da genauso dabei wie Klangkunst. Mit Nettle, einem Projekt, das DJ/rupture mit dem marokkanischen Violinisten Abdelhak Rahal ins Leben gerufen hat und bei dem Moor auch wieder mit von der Partie ist, sind die Zeichen auf Improvisation und - wenn man so will - neo-klassische Ansätze eingestellt. Das fün...

»Watered Lawn«

article_6056_raleigh_150.jpg Der Rasen eines in Sacramento gelegenen Vorgartens wurde mit Animal Collective respektive Panda Bear und den Dirty Projectors nahezu geflutet. Ähnlichkeiten zu letzteren liegen da zum Teil auf der Hand, so war Raleigh Moncrief etwa bei der fabulösen Projectors-LP »Bitta Orca« als Co-Produzent tätig. Sein musikalisches Debüt hält sich jedoch mit ?berraschungsmomenten vergleichsweise zurück. Angesiedelt irgendwo zwischen verspielten Beat-Arran...

»Wetterminiaturen«

article_6055_ruedi_150.jpg Ah ja, das Darbo-Axiom. Es gibt CDs, für die das uneingeschränkt, und CDs, für die das gar nicht gilt. Nicht immer ist drinnen, was draufsteht. Und manchmal lässt es sich einfach nicht sagen. Ob etwa tatsächlich »Wetterminiaturen« in der CD des Schweizer Komponisten und Theatermachers Ruedi Häusermann enthalten sind, ist strittig, denn wie zur Hölle klingen Wetterminiaturen? Aber der Untertitel enthält einen eindeutigen Hint: »für vier wohlpräpar...

»Night Studies«

article_6053_marinino_150.jpg »Entschuldigen Sie, Herr Inspektor, ich will eine Anzeige machen. Also das war so, ich sitz da in meinem Büro und will mir nebenbei diese CD anhören. Und wie ich das dann so halb und halb höre, denke ich mir, schon schön irgendwie, aber auch deprimierend auf heimtückische Weise. Und dann kam diese Abrechnung rein, ich plötzlich völlig vertieft und auf einmal, ich weiß nicht wieso, steh ich am Fenstersims und will runterspringen. Also wirklic...

»June«

  • Artist: Julia Marcell
  • Label: Hoanzl, Pop
  • skug : 89
article_6054_marcell_150.jpg Ich liebe Pop, ich liebe Musik, ich liebe ?? die Hoffnung, gute Geschichten, einen guten Song, ein scharfes Intro, eine schöne melodische Linie. Ich liebe. Julia Marcell bleibt nicht stehen, wo viele andere stehenbleiben. Alles, was sie in sich aufnimmt, fließt in ihre Arbeit ein, jeder Song ist ein neuer Aufbruch, ein weiterer Stein in einem ihrer vielen Häuser, die in die Höhe wachsen, sich weit öffnen. Pop, der alles andere als knieweich ...

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Fri 10.03.2017 : [~2.4.] valeska gert – gesicht - körper - bewegung | filmarchiv austria kino kultur haus | wien

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