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Der Tod steht ihm gut: Panda Bear

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Auf seinem neuen Album trifft Noah Lennox aka Panda Bear auf Gevatter Tod – ein Grund mehr, noch einmal auf die Spurensuche zu gehen nach den letzten Dingen im Werk seiner Hauptband, dem Animal Collective, und den aktuellen Soloaktivitäten.

Original in skug #101, 1-3/2015

»Split«

article_8114_a0348402310_10_150.jpg Les ténèbres frainçaises: das Quartett aus Brest trifft auf Witxes aus Lyon, zwei Tracks, jeweils etwas mehr als zwanzig Minuten lang. Ein cinematischer Dark-Jazz-Trip, inspiriert von Stücken der jeweils anderen Formation. Im Unterschied etwa zur Mount Fuji Doomjazz Corporation, die sich gerne bei Gialli und Sexploitation bedient, schwingt auf dieser CD – vielleicht auch nur in meiner Klischee- vorstellung, weil ja Franzosen – ein Melville, ein T...

Karibik – Zwischen Image und Identität

article_8107_90d2_150.jpeg Ein großformatiger Bildband und eine Doppel-CD von Soul Jazz Records, beide »90° Degrees of Shade« betitelt, porträtieren eine Region, die von Anfang an von schier unendlicher Besitzgier beherrscht wurde. Aber auch von übertriebenen Vorstellungen paradiesischer Idyllen.

»Master Mix: Red Hot + Arthur Russell«

article_8116_master_mix_-_red_hot_arth_150.jpg Did you see that white boy dancing? Arthur Russell starb 1992 mit gerade mal 40, halb-bekannt, verzweifelt und pleite, den AIDS-Tod. Erst viele Jahre später würdigten die Nerds, Spezialisten und Sammler den Primär-Effekt, mit dem Russell schon im Mitt-70er New York, in den Tagen, als die Paradise Garage erst mal begonnen hatte, ihre geschichtsträchtigen Wheels of Steel anzuwerfen, Avantgarde mit Disco verschmolz und ganze Genres von Avant-Dance, ...

»Nijmegen Pulse« / »Golden Circle Afternoon«

article_8113_nijmegenpulse102_v-teaser_150.jpg Eintragungen ins akustische Kursbuch mit Stationen zwischen Berlin, Reykjavík und Buenos Aires beziehungsweise gestrandet in den unabsehbaren Weiten zwischen Fieldrecordings und Improvi- sation. Der umtriebige argentinische Klangkünstler und Gitarrist Anla Courtis war in den letzten Jahren wahrscheinlich eher wenig in seiner Heimatstadt Buenos Aires. Selbiges trifft wohl auch auf den schwedischen Fieldrecordings-Artist BJ Nilsen zu. Brombron ist ...

»Black Moose«

article_8110_vr1285_150.jpg Das sechste Album dieser seit 1989 genial aus der Spur spielenden Schweizer The Dead Brothers, diesmal mit düsterem Country, allerlei Folk-Sperenzchen, Reibeisen-Stimme, Polka from hell, versifften Hafentheken-Romanzen und orientalischen Tanz-Tunes. Ladies and gentlemen, Bühne frei für diese zwingend swingende Combo: Glücksritter, Schürzenjäger und She-Devils laden zum Veits- tanz. Die Tuba wummert bassig, Geigen, ach so doppeldeutig pickig-süß, ...

The Last Hero ~ Captain Beefheart

article_8108_cap_150.jpg Ein homöopathischer LSD-Trip vom Captain: Nach der Wiederveröffentlichung seines Meisterwerks »Trout Mask Replica« (1970) im Vorjahr bringt Rhino nun mit der Edition »Sun Zoom Spark: 1970 to 1972« auch das andere epochale Album von Captain Beefheart & His Magic Band. Anlass für ein Portrait.

»Sous l’Arbre de Science«

  • Artist: Josef Dvorak
  • Label: WKN
  • skug : 101
article_8112_0003477233_10_150.jpg Josef Dvorak feat. Fuckhead & Der Blutharsch and the Infinite Church of the Leading Hand: Invocation of a geriatric Satansbraten. Josef Dvorak, der Mann mit schwarzer Kute und weißem Bart, ist über 80, führender Satanologe des deutschsprachigen Raumes, Experte in Sachen Aleister Crowley, OTO und AAO, also allen Dingen mit Hörnern, nackten Sauereien und kratzhumoriger Subversion. In erster Linie aber ist er der Ersthofierer des Wiener Aktionis...

»Another Nice Mess Meets Most Soulmates at Faust Studio Deejay Laboratory«

article_8111_djmarcelle_150.jpg Vierter Teil der charmanten Mega-Mix-Musikreise quer durch Stile und Zeiten im Doppel-Vinyl-Format. Scout Nibletts Interpretation von »I got no style, I’m simply roots« (Althea & Donna) wird dabei zum allumfassenden Motto. Waren die Vorgängerplatten zum größten Teil diversen Spielarten aktueller und älterer Bassmusik verpflichtet, spielen D’n’B, Dub, Dancehall und kaputte Techno-Electronica auch hier die Hauptrollen. Wie sich indes schon auf ...

Filmisches Gedenkjahr

article_8106_tb0_150.jpg Hundert Jahre nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde 2014 (auch) in Österreich ein Gedenkjahr begangen, in dessen Verlauf dieser Konflikt und seine Folgen möglichst breitenwirksam thematisiert und auch kontextualisiert werden sollten. Nicht selten wurde dabei auf das Medium Film zurückgegriffen, das auf mannigfaltige Weise mit dieser Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts verbunden ist.

Maschinisten des Glücks

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Über eine Wirkung elektronischer Musik von Karlheinz Stockhausen bis zu Damu The Fudgemunk.

 

Karlheinz Stockhausen an seinem Arbeitsplatz. Die Regler im Hintergrund zeigen deutlich: alles ist regelbar, der Gesamtkorpus des akustischen Weltbestandes ein Kontinuum, das ein verständiger Komponist grenzenlos durchmessen darf. Eine unerhörte Möglichkeit.

»Tiento de las Nieves«

article_8115_thomaskoner_tientodelasni_150.jpg Köner und das Klavier. Aufgeräumte, leere und beizeiten frostige Sound- und Bildlandschaften im vollen Ambient-Schwarz-Weiß-Cinemascope sind ja quasi seine Markenzeichen; siehe etwa bereits »Permafrost« (Barooni, 1993) und so konzise Arbeiten wie »Novaya Zemlya« (Touch, 2012). Ähnlich wie dort ist auch für diese CD eine Langsamkeit angesagt, die beinahe erdrückend wirkt. Köner untersucht auf dem in vier ›Sätze‹ geteilten, 68-minütigen Stück »Tien...

Von der Garage zur Collage: Dan Melchior

  • Artist: Dan Melchior
  • Label: Mutant Sounds, Siltbreeze
  • skug : 101
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Ende der Neunzigerjahre nahm Dan Melchior eine Platte mit Billy Childish auf, dann noch eine mit Holly Golightly – und fand sich unversehens in der Sixties-Beat-Revival-Falle wieder. Wie er sich aus ihr befreite, kann man auf seinen in den letzten zehn Jahren erschienenen Platten hören. Ein Blick zurück und ein Blick nach vorn.

Original in skug #101, 1-3/2015

Lydia Lunch »Kunst als Selbstentgiftung«

article_8133_llmedusa_150.jpg Spoken Word-Ikone Lydia Lunch bekämpft Kriege, das Patriarchat, den Tod und sexualisierte Gewalt mit ihrer Lyrik, Musik und (Selbst-)Liebe. Im Interview erzählt die ›Königin der Selbstermächtigung‹ von den Gründen ihrer Wut und anderen Quellen für schöpferische Arbeit. Das Gespräch wurde anläßlich des skug #100-Festivals im Oktober 2014 geführt. Aktuelle CD/LP: Lydia Lunch Retrovirus: »Urge To Kill (Rustblade/Hoanzl). Übersetzung: Fried...

»Adventure Botanica«

article_8017_rcd-2163-spunk-adventura-_150.jpg Spunk sind das Viermäderlhaus der zeitgenössischen Avantgarde, zumindest jenes Teils, der nordseitig schwer in die Improvisation hineinragt. Erst vergangenes Jahr haben sie ein Mammutprojekt veröffentlicht, die über zwölf Jahre hinweg eingespielte Impro-Session »Das Wohltemperierte Spunk« (bei der entsprechenden Review haben wir übrigens zwei der vier Damen eine unfreiwillige Geschlechtsoperation verpasst - eine späte Entschuldigung dafür). Es ha...

»Arashi«

article_8014_mi0003771160_150.jpg Die drei fackeln nicht lang und legen mit dem titelgebenden Sturm los, der zwölf Minuten lang die Unsinnigkeit aus deinem Leben bläst. Ich gebe ungern zu, dass Sakata für mich bislang kein Haushaltsname war. Das hat sich kürzlich durch die fantastische Band Chikamorachi mit Jim O'Rourke und Chris Corsano und einem wohl schon jetzt legendären Auftritt beim Brötzmann-»Unlimited« in Wels geändert. Auch hier zeigt der 1945 geborene Saxophonist, warum...

»So Long, Eric«

  • Artist: Aki Takase, Alexander von Schlippenbach
  • Label: Intakt
  • skug : 101
article_8013_239_150.jpg Der früh verstorbene Saxophonist Eric Dolphy war immer schon mehr ein musicians musician, ein Musiker also, der inspirierend für die Kollegen, dem zeitgenössischen Publikum aber zu steil, zu schrill, zu verschroben war. Dolphy gilt als Avantgardist und im Booklet zur aktuellen Hommage anlässlich seines 50. Todestages wird er gar als Schönberg des Jazz gewürdigt, der in einzigartiger Weise den Übergang von Hardbop zum Free Jazz geprägt hat. Dem is...

»Pom Pom«

article_8003_pom_pom_150.jpg Ich bin zu versext. Das neue Album von Ariel Pink hört auf den Namen »Pom Pom«, mit »Pom« wie in »Pombären«. Doch jedes Mal, wenn mir der Titel unterkommt, identifiziere ich ihn fälschlich als »Porn Porn«. (Jetzt verrate ich Ihnen mal ein schmutziges Geheimnis: meine Freundin liest bei den laktosefreien Milchprodukten im Supermarkt auch immer »free porn« statt »free from« und ich - seit sie mir unumwunden diese von mir als Zeichen sexueller Sehns...

»Song From The Forest«

article_8002_song_from_the_forest-the__150.jpg Wenn das Genre Field Recordings wie Pop funktionieren würde, dann wäre »Song From The Forest«, der Soundtrack zum gleichnamigen Dokumentarfilm von Michael Obert. So etwas wie ein Blockbuster, mehr als das sogar, ein kanonisches Werk, das einerseits alle Tugenden des Genres, zugleich all seine Stereotypen und Romantizismen vereinigt. Michael Oberts Regiedebüt ist eine Dokumentation über einen Amerikaner, der seit einem Vierteljahrhundert »im zentr...

Ernst Molden: »Regn En Wien«

article_7999_cover_gr_150.jpg 24 Lieder aus zehn Jahren stellt der Sticker am Cover nüchtern fest und verschweigt dabei, dass Ernst Molden in dieser Zeit zwölf Platten veröffentlicht hat. Freund, Weggefährte und Bewunderer Robert Rotifer kompilierte aus diesem Schaffensrausch, die für ihn essentiellen Songs und ordnete sie für die Vinylausgabe als Doppelalbum in vier Themenkreise: Die hochdeutsche Frühphase; Spaziergänge an Orte, die Geschichten erzählen; die Natur - und die ...

»Blonde Mädchen Macht Und Masse«

article_7997_konkord082_1200px_150.jpg Karl Schwamberger ist ein beschäftigter Mann. Neben der Laokoongruppe betreibt er die Bands Brosd Koal (Gesang im Dialekt) und Nurse P.. Ein weiteres Projekt, das sich dem neuen Wiener Lied widmet, soll sich anpirschen. Mit »Blonde Mädchen Macht Und Masse« (BMMM) veröffentlicht er nun als Laokoongruppe sein drittes Album und bleibt dabei auf Kurs: Die Symbiose aus deutschen Texten und Technobeats, Anton-Bruckner-Samples, Landler, Bontempiorgel, S...

»Zaun«

article_7982_cd-des-monats-dezember-ko_150.jpg Das selbstbetitelte Debüt der existentialistischen Invented-Tradition-Groove-Kapelle Kofelgschroa aus dem Oberammergau war ein Manifest, ein steil aufragendes Bergmassiv in den popkulturellen Mittelgebirgen, selbstbewusst aufreizend bis provokant. Rotzig treibende Wahrheiten aus den inneren Provinzen, aus denen niemand entkommen kann, wenn man auch die Sprache zwischen Dada, Trost und Ätzen nicht zwangsläufig verstehen konnte. Ein Album, für das ...

»Megabobo«

article_7978_hgichtmegabobo_150.jpg Sagen wir's mal so: HGich.T gehört zu den Truppen im Popbetrieb, bei denen man schon in der passenden Stimmung sein muss, um sie genießen zu können. Das durchgeknallte Hamburger Kollektiv konnte nicht zuletzt damit Aufsehen erregen, dass sie mit einer gewissen Penetranz auftreten und sich ihr Werk einer einfachen Interpretation entzieht. Ihr Techno-Geböller mit infantilen Zwei-Wort-Satz-Texten garniert weist unausweichlich in Richtung Amphetamine...

»Whatthefuckdoyouwant«

article_7977_mi0003775604_150.jpg Diese erstmals erhältliche Aufnahme aus 1987 umweht der mitunter öde Wind der historischen Signifikanz, weil wir vor allem den Gitarristen Sharrock in einem reduzierten (ein unpassenderer Ausdruck ist nicht möglich) Setting hören können. Seine eher schlanke Diskographie kann nur schwer vertuschen, dass er der wohl originellste Gitarrist im Free-Kontext ist. Historisch untermauert durch seine Arbeit bei Sanders und Davis, aber vor allem durch die ...

»Total Sellout«

  • Artist: Cuthead
  • Label: Clone, Uncanny Valley
  • skug : 101
article_7975_artworks-000089646091-mvx_150.jpg Die Verbindung von Sampling und Zitat war bereits in den 1990er Jahren Gegenstand poptheoretischer Überlegungen. Das Sampling im HipHop sprenge nämlich, wie Andreas Rauscher in einer frühen Ausgabe von »testcard« meinte, den klassischen Zitatbegriff: Dass gesampelt wird, ist in den allermeisten Fällen ja deutlich hörbar, weil es rauscht, knistert oder entsprechend schwingt - nur was verwendet wird, bleibt oft obskur. Eine Meldung aus der Tagessch...

»Y??P«

  • Artist: Alcalica
  • Label: Photovoltaic Records
  • skug : 101
article_7970_a1781604612_10_150.jpg Esperanto für den Club: Alcalica verbinden mehrere Sprachen, traditionelle Instrumente und analoge Elektronik zu einem pluralistischen Breakbeat-Pop. Zwischen der griechischen Insel Mytilene und der zentraleuropäischen Insel Berlin irgendwo und nirgendwo zuhause, kollaborierend und konspirierend mit dem musikalischen Untergrund (Mastering: Rashad Becker), ist das Duo naturgemäß politisch konkret. Y??P (»Wasser«) handelt also vom Wasser des Planet...

»Turning«

article_7967_screen-shot-2014-10-06-at_150.png Neue Platten und zu früh gezogene Schlüsse: Ohne vorher die »Turning« beigelegte Presseaussendung gelesen zu haben, lege ich das neue Live-Album von Antony Hegarty auf und bin gleich zu Beginn bass erstaunt, welch grandiose Erhabenheit den Sänger und Pianisten mit seiner Band The Johnsons mittlerweile umgibt. Gesanglich scheint er auf der Höhe seiner Ausdruckskraft und auch die breit aufgestellte Band bindet herrlich sprießende Klangbouquets. Ers...

»Joined Ends«

article_7964_5021392953199_150.jpg An Oliver Thomas Johnson alias Dorian Concept, dem gebürtigen Wiener mit Faible für angestaubte Synthesizer, lässt sich gut studieren, welchen Einfluss und welche Finesse die Generation der »Bedroom Producer« mittlerweile erlangt hat. Vorwiegend autodidaktisch hat er sich seit den frühen Tagen der Social Networks eine bemerkenswerte Geschicklichkeit im Umgang mit den Maschinen erarbeitet. Das beweist das nun vorliegende Album »Joined Ends« auf Ni...

skug # 101, 01-03/2015

Ed i t o r ia l vo l . 101 Zunächst ein Dankeschön an alle, die skug zur 100. Ausgabe gratulierten bzw. über die Begleitveranstaltungen berichteten. Besonders freut uns, dass wir auch von deutschen Medien (etwa Deutschlandradio, »taz« oder »Süddeutsche Zeitung«) thematisiert wurden. skug gelingt es, auch in Deutschland rezipiert zu werden, in dessen bürgerlich-liberaler Tradition sich eine differenziertere Öffentlichkeit herausgebildet hat als i...

skug#101

article_7945_cover101_150.jpg Inhalt vol. 101 s o u n d 07 -- Der blöde dritte Mittwoch -- Die Wiener Veranstaltungsserie im dritten Jahr ihres Sturms gegen Gleichmacher-Blödmaschinen 10 -- Dan Melchior -- Funksignale aus dem Wohnzimmer: Musik und Bilder im Eigenbau 13 -- Panda Bear -- Tierkollektiv solo mit Plüsch-Panda und Trash-Sensenmann 16 -- Captain Beefheart -- Genie versus Tyrann: ein Portrait anlässlich der Re-Release von »Sun Zoom Spark« 31 -- G...
Backissues | | 12/2014 mehr lesen

»Rivers of the Red Planet«

article_7942_max-graef_150.jpg Max Graef, ein junger Produzent aus Berlin Prenzlauer Berg mit Vorliebe für HipHop und House und einem Jazzmusiker zum Vater, hat in den letzten Jahren mit seinem 12?-Label »Box Aus Holz« für einigen Wirbel in der Szene gesorgt. Auf seinem ersten Langspieler »Rivers Of The Red Planet« gelingt ihm nun der erste große Wurf, der über die Grenzen des DJ-Markts hinausreicht. Sozialisiert an Sampler und Gitarre wird für Max Graef der Groove zum zentral...

»Disco: A Fine Selection Of Independent Disco, Modern Soul And Boogie 1978-82«

article_7943_cs551807-01a-big_150.jpg Disco - viele meiner Generation hat er in den Siebzigern und Achtzigern bestenfalls nicht tangiert. Heute kaufe ich vieles von dem damals Ignorierten nach. Unglaublich gute Musik! Etwa diese Compilation aus der zweiten Hälfte der Disco-Ära, nachdem 1977 der Film »Saturday Night Fever« der Szene den Weg aus dem Underground geebnet hatte. Soulige Vocals, funkige Bässe, groovende Bläser, Synthie- und Streicherwellen, dichte Percussions ... alles zum...

»DJ Spinna Presents The Sound Beyond Stars«

article_7938_0730003126215_150.jpg Den Remixer und Produzent mit einem starken Faible für Soul und Dance Music, werden die meisten zuerst mit HipHop assoziieren. Der Mann aus Brooklyn mit dem bürgerlichen Namen Vincent Williams ist aber auch als House-Produzent durchaus erfolgreich. Die erste umfassende Compilation seiner Deep-House Arbeiten für Leute wie Louie Vega oder Kerri Chandler beinhaltet 18 Tracks. Soulige Vocals werden mit elektronischen Beats unterlegt, wie bei Shaun Es...

»EinsZweinSchrein«

article_7937_schrein-einszweischrein-l_150.jpeg »EinsZweinSchrein« ist nach einigen Tapes und Samplerbeiträgen die erste LP von Ruth-Maria Adam, Bastian Hagedorn und Ronnie Oliveras. Sie haben hiermit ein musikalisch äußerst vielfältiges und unterhaltsames Album abgeliefert, das sich mühelos an verschiedensten musikalischen Universen bedient. Wenn man unbedingt nach einer Genrebezeichnung suchen will, könnte man das ganze vielleicht Free Improvisation nennen, aber das wird der Sache nur teilwe...

»Hyena«

article_7936_aaf1480c81dfd4f9e00d56bb3_150.jpg Red Snappers siebtes Album ist ein Soundtrack, den die Band für das 1970er Jahre Road Movie »Touki Bouki« des senegalesischen Regisseurs Djibril Diop Mambetys geschrieben hat. Der Bassmann Ali Friend bringt seine Stimme relativ selten in den Vordergrund, aber der Bass firmiert hier im Arrangement. »Wonky Bikes« ist ein schöner perkussiver Track, der an die Musik der 1970er aus Dakar erinnert. Afrikanische Einflüsse sind hier ähnlich präsent wie b...

»Xen«

  • Artist: Arca
  • Label: Mute
  • skug : 101
article_7935_4dcc3cc2_150.jpg Hinter dem Pseudonym Arca verbirgt sich der Venezolaner Alejandro Ghersi, der spätestens seit seinen Arbeiten für FKA Twigs und Kanye West als Geheimtipp und kommender Shootingstar unter den anspruchsvolleren Dance- und HipHop-Produzenten gilt. Besonders die Produktionen von »EP!« und »LP1« für FKA Twigs lässt das Talent von Arca erahnen, sein Sound ist irgendwie anders als alles, was es vorher gegeben hat - er ist bizarr, exaltiert und psychedel...

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Tue 14.03.2017 20:00: [~29.4.] frotzler-fragmente | schauspielhaus | vienna

Tue 25.04.2017 20:00: fabian rucker 5 | porgy&bess | vienna

Tue 25.04.2017 20:00: rova saxophone quartet, burkhard stangl, christof kurzmann | martinschloessl | vienna

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Tue 25.04.2017 21:00: xiu xiu | chelsea | vienna


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