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skug // sound

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15 Jahre fluc am Wiener Praterstern: 27. 4.–1. 5. 2017

Fünfzehn Jahre sind ein relativ langer Zeitraum. Zeit, zurückzublicken...
Alfred Pranzl, 25.04.2017
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John Lee Hooker

»Whiskey & Wimmen – John Lee Hookerʼs Finest«

Alfred Pranzl, 24.04.2017
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Elena Kakaliagou//Ingrid Schmoliner

»Nabelóse«

Alfred Pranzl, 24.04.2017

Artists:

15 Jahre fluc am Wiener Praterstern: 27. 4.–1. 5. 2017

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Fünfzehn Jahre sind ein relativ langer Zeitraum. Zeit, zurückzublicken und nach vorn zu schauen. Zeit für eine E-Mail-Unterhaltung mit Ex-skug-Mitarbeiter Peter Nachtnebel, der seit ca. 2002 als Booker das Programm des fluc wesentlich mitprägt.

Alfred Pranzl | 25.04.2017 mehr lesen

Warum Fehlfarben 2017 weiterhin grandios sind

article_8582_ffteaser_160.jpg Ein Gespräch mit Peter Hein anlässlich der bevorstehenden »Monarchie und Alltag«-Konzerte der Fehlfarben.

Als »Monarchie und Alltag«, das Debütalbum der Düsseldorfer Punk/Wave-Combo Fehlfarben, 1980 erschien, war Ronald Reagan kurz davor, US-Präsident zu werden. Fehlfarben spielten darauf an. So hieß es in »Ein Jahr (Es geht voran)«: »Graue B-Film-Helden regieren bald die Welt«.

Inzwischen schreiben wir das Jahr 2017: Mit Donald Trump ist ein Ronald-Reagan-Fan in das Weiße Haus eingezogen. Derweil gehen Fehlfarben auf Tour, um ihr erstes Album erneut in voller Länge live aufzuführen. »Ernstfall, es ist schon längst soweit« besang Sänger Peter Hein seinerzeit die »Apokalypse« im gleichnamigen Lied zu hämmernden Synthesizer-Rhythmen. 37 Jahre später: Giftgas in Syrien, Atomwaffen in Nordkorea und die USA werfen die »Mutter aller Bomben« in Afghanistan ab. Da kann einem wieder angst und bange werden. Auch wenn die Hysterie in den Medien zeitweise übertrieben scheint, leben wir heute wieder in spannenden Zeiten.

Als skug Peter Hein vergangenes Jahr traf, wurde er gefragt, ob er angesichts der Lage eher Optimist oder Pessimist sei.
Jonas Kiß | 23.04.2017 mehr lesen

Still alive and well: It’s Record Store Day 2017!

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Der 22. April 2017 ist der Tag der Plattenläden und was für Geeks ein Pflichttermin ist, sollte zumindest einige halb-interessierte Murmeltiere aus ihren Schlafhöhlen mit Internetanschluss locken.

Frank Jödicke | 21.04.2017 mehr lesen

Niederfrequenter Mikrokosmos

article_8578_blvze03_160.jpg Das BLVZE-Kollektiv holt seit rund einem Jahr internationale Acts aus den Bereichen Grime, Dubstep und Footwork nach Wien. Das Besondere daran ist weniger der Versuch, gebrochene UK-Styles in einer Stadt zu etablieren, welche diesen seit jeher reserviert gegenübersteht, sondern vielmehr, dass sich mit P.tah (Peter Jeidler), K:sun (Kasun Jayatilaka) und  B.Ranks (Peter Lindorfer) drei Generationen an Veranstaltern zusammenfinden, um gemeinsam jene Musik einem breiten Publikum näherzubringen, der man in dieser Stadt sonst nur in homöopathischen Dosen begegnet.
Chris Hessle | 16.04.2017 mehr lesen

Hören ist Sehen

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Kunst durchströmt den elektronischen Raum. In der Ausstellung »Hören ist Sehen« und den dazugehörigen Radioprogrammen loten KünstlerInnen die Grenzen des Mediums aus. Zwischen Musique concrète, Hörspiel und Klangskulptur.



Es gibt Alltagsgegenstände, die geraten allmählich in Erklärungsbedürftigkeit. Jüngeren Menschen dürfte die Erfindung »Radio« längst weitgehend unerklärlich erscheinen. Nicht ganz zu Unrecht. Ein Radioapparat ist ein Kasten, der »aufgedreht« wird und dann dasjenige zu säuseln beginnt, was ihm gerade so in den Kram passt. Weniger Kundenfreundlichkeit geht kaum. Es gibt kein Vorspulen, kein Zurückspulen, kein Pausieren, nichts.
Frank Jödicke | 07.04.2017 mehr lesen

Chuck Berry † »Sweet Little Rock and Roller«

  • Artist: Chuck Berry
article_8567_chuck_berry_4_auf_3_160.jpg Chuck Berrys Musik war wie das Eintreffen eines Kofferradios im Pleistozän. Wer diese Ganzkörpermusik hörte, schien durch die Luft zu fliegen. Beatles, Stones und Beach Boys war dies nicht entgangen und heute wissen es sogar die Außerirdischen.
Frank Jödicke | 22.03.2017 mehr lesen

»Rock’n’Roll ist, wenn’s sich dreht«

article_8563_keithrowe(1)_160.jpg In der Galerie MAG3 ist gerade die gemeinsame Ausstellung von Uwe Bressnik und Keith Rowe zu sehen. skug sprach mit Bressnik über Bilder von Schallplatten, Töne im Kopf und darüber, wie Zeichnen, Hören und Reflektieren zusammenhängen. 
Frank Jödicke | 17.03.2017 mehr lesen

artacts ʼ17, 10.–12. März 2017, St. Johann in Tirol

article_8549_drake_draksler_rothenberg_160.jpg Hohe Frauenquote, gut klingende Tastenexperimente, kuriose Bandnamen (Lotto, Blauer Fehler, Roter Fehler) und selbst Kinder huldigen freier Improvisation. Auf nach Tirol!
Alfred Pranzl | 04.03.2017 mehr lesen

Elevate Festival 2017

article_8546_elevate2017_2_160.png Das Elevate Festival in Graz findet heuer zum ersten Mal Anfang März statt – nach zwölf Ausgaben befindet man, es sei Zeit für Neues.
Chris Hessle | 28.02.2017 mehr lesen

Foascheine in Oasch eine

article_8541_rotzpipn2012_bymatthiasgr_160.jpg »Ihr kennts in Oasch geh Schritt für Schritt ... und wir gengan mit« singt die Simmeringer Rabiatkapelle Rotzpipn am Ende des Songs »In Oasch geh« und bringt damit in knappen Worten das Credo der Kombo auf den Punkt. Ein aus dem Gedächtnis dokumentiertes Treffen plus Anmerkungen zur Bandgeschichte in ihrem ureigenen Soziotop im Zentrum der Simmeringer Hasenleiten-Siedlung mit Bier und Rauchzwang.

Jump of the stage

article_8534_ladygagayoutube_160.jpg Wer glaubt, die medialen Eliten der US of A hätten Schwierigkeiten, sich an den neuen Trumpgeist zu gewöhnen, der jetzt durch alle Charaktermasken weht, sieht sich spätestens seit Lady Gagas tiefer Verbeugung eines Besseren belehrt. »The show must go on.«
Frank Jödicke | 07.02.2017 mehr lesen

Nothing but the wind

article_8524_ammo_salah_1__(c)_manfred_160.jpg Gespräch mit dem syrischen Songwriter Salah Ammo

Jahresrückblick mit Listen

article_8519_creme_brulee_-_symbolfoto_160.jpg Hier der Versuch der skug-Redaktion das Jahr 2016 in Listen zu fassen – ästhetisch und politisch.


Mit Beiträgen von Walter Pontis, Mio (Lektorat), G. Bus Schweiger, Frank Jödicke, Alfred Pranzl, Stefan Koroschetz, Chris Hessle, Hans Grausgruber und Michael-Franz Woels

Wie es sich für eine lebendige Redaktion gehört, konnten (und wollten) wir uns nicht auf ein einheitliches Konzept einigen. Mal sind es die typischen »Zehn Besten«, mal nur ungefähr zehn. Mal ist das gelistete so richtig gut, mal nur so halb, aber dennoch bemerkenswert. Mal ist es formidabel nerdig (Bands deren YouTube-Videos es auf legendäre 27 Klicks bringen), mal Mainstream (Bowie, Stones, Cohen). Natürlich geht es um viel um Musik, Konzerte, Alben, aber auch Bücher, alternative Informationsquellen und da wir alle das Künstlerische nicht vom Politischen zu trennen bereit sind, beschenken wir unsere LeserInnen zur Jahresendzeit mit Kommentaren (wie gewohnt also: wir hören und bedenken). Viel Spaß beim Schmökern!

die Redaktion | 28.12.2016 mehr lesen

Pyramiden-Jack

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Jamal Moss aka Hieroglyphic Being über house culture, seine Jugend in Chicago und das problematische Verhältnis zwischen Musik und Politik.

Chris Hessle | 16.12.2016 mehr lesen

Quilt im Chelsea: Ein Klangteppich der Hoffnung

  • Artist: Quilt
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Wenn du zurzeit an Amerika zweifelst, dann höre Quilt! Die New Yorker Gruppe mit Bostoner Wurzeln glühte am 7. November im Chelsea für die österreichische Weltschmerz-Pop-Band Grant vor und verlieh – einen Tag vor der US-Präsidentschaftswahl – der Stimme einer hoffnungsvollen Generation Ausdruck.

Nina Prader | 15.11.2016 mehr lesen

Leonard Cohen †

article_8496_l.cohen_c)_dominique_isse_160.jpg Zum Tode von Leonard Cohen ein Rückblick, der vor allem dessen literarisches und intellektuelles Schaffen zu würdigen versucht.
Frank Jödicke | 14.11.2016 mehr lesen

Vom Denken in Klängen

article_8498_portrait01@juliatazreiter_160.jpg Festival IMAkusmonium 24.–26.11.

Das Wiener Akusmonium ist ein Instrument zur Interpretation computergenerierter Werke und zur Erzeugung ephemerer dynamisch-bewegter Klangskulpturen. Das einzigartige Lautsprecherorchester interpretiert gespeicherte Musik ebenso wie es Improvisationen von konzeptionell arbeitenden Künstler_innen verräumlicht. Von 24.–26. November 2016 findet erstmals in St. Pölten das Festival IMAkusmonium mit dem Wiener Akusmonium statt. Veranstaltet wird das Festival vom Institut für Medienarchäologie (IMA) unter der Leitung von Elisabeth Schimana, gewidmet ist es den Ursprüngen und Entwicklungen der Akusmatik. Der diesjährige IMA Artist in Residence Thomas Gorbach gründete das Wiener Akusmonium und entwickelt es seit 2010 im Zusammenhang mit seiner Konzertreihe The Acousmatic Project und in Referenz zur Musique concrète rund um Pierre Schaeffer weiter. Aufgrund der Erfahrungen, die mit dem Akusmonium der Musiques & Recherches in Brüssel, dem Akusmonium der Groupe de Recherches Musicales in Paris und dem MAAST System in Kent gemacht wurden, hat Thomas Gorbach eine Lautsprecherkonfiguration und eine Steuereinheit entwickelt, die das Wiener Akusmonium zu einem einzigartigen Instrument seines Genres machen. skug sprach im Klangraum Fröbelgasse mit Elisabeth Schimana und Thomas Gorbach.

»Uns ist Grenzüberschreitung wichtig«

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»Brandstätte« soll eine neue Konzertreihe von Mia Zabelka und Michael Fischer im Wiener Café Korb heißen. »Eine breite Palette macht den Charakter einer Stadt aus«, meint die Impro-Geigerin.

Foto: © Gustavo Petek

»It Ain’t Me Babe« – Bob Dylan erhält den Nobelpreis für Literatur

article_8481_dylan_4auf3_c_sony_music_160.jpg Der übergroße Singer-Songwriter wird von den Stockholmer Juroren sanft in die Luft gesprengt und erhält zum Lohn dafür, dass er seit Jahrzehnten jedwede rebellische Regung verloren hat, den Literaturnobelpreis.
Frank Jödicke | 18.10.2016 mehr lesen

»Die Konterrevolution hat gesiegt« – Gespräch mit Konstantin Wecker

article_8466_wecker_1_eszter_korodi_160.jpg Auf der wildromantischen Burgruine Finkenstein, genauer an deren in schwindelnder Höhe über den Baumwipfeln schwebendem Hinterausgang, trifft skug Konstantin Wecker zu einem Gespräch über Anarchie, Kunst, Neoliberalismus, die Wahlen in Österreich und natürlich Angela Merkel.
Frank Jödicke | 16.09.2016 mehr lesen

»Schläft ein Lied in allen Dingen«

article_8457_wecker_blau_eszter_korodi_160.jpg Konstantin Wecker und Band gastierten mit ihrer Tournee »Revolution« in der Wiener Arena (12.8.) und auf der Burgruine Finkenstein (14.8.). Wer den Glauben an eine revolutionäre Umgestaltung der Verhältnisse und eine poetische Erweiterung der Welt nicht bereitwillig herschenken möchte, bekam ein paar schlaue Hinweise. Für die anderen gab es zumindest gute Musik.
Frank Jödicke | 23.08.2016 mehr lesen

Neues aus dem »No Audience Underground«

  • Artist: Allen Mozek, An Elm, Èl-g, ‬‬Ø+yn, ‬‬Bent Pyramid Trio, Bear Bones Lay Low, Bird People, Brahmen Raag, Brannten Schnüre, Creation IV, David Colohan, Günter Schlienz, Greg Skloff, Hellvete, Hum, Irma Vep, Jon Collin, Kabouter Chismus, Kelly Jayne Jones, Metabolismus, Nihilist Spasm Band, Nils Quak, Pandelindio, Part Wild Horses Mane On Both Sides, Pizza, Ross Parfitt, S.U.V., Stephen Chase, Strom Noir, The Shouts From The Sea, Uton , Willie Stewart, Worship My Panther, Woven Skull
  • Label: Cosmic Winnetou, Cruel Nature, Eiderdown Records, Feathered Coyote Records, Fougère Musique‭, Hare Akedod, Kraak, Makrame Records, Meudiademorte, Oaken Palace, Otomatik Muziek, Sacred Phrases, Sacred Tapes, Sloow Tapes, SPAM, Wasistdas?, Winebox Press, Wounded Knife
article_8454_sam_3322_160.jpg Ein kurzer Blick in die Tape-Label-Szene beweist:‭ ‬Ob Noise,‭ ‬Drone,‭ ‬Minimalismus,‭ ‬Spoken Word oder Psychedelic,‭ ‬der No-Audience-Underground lebt‭! 
Holger Adam | 16.08.2016 mehr lesen

Hunney Pimp – Stimmen auf Kollisionskurs

  • Artist: Hunney Pimp, Maddah Rah, Melonoid, Melonoid, Sasha Grey
article_8452_hunney_pimp_160.jpg In den Umlaufbahnen von komplexeren Planetensystemen (Labels) lässt sich allerhand Audio-Schrott aufsammeln. Zu nennen wären YouTube und SoundCloud als mögliche Koordinaten, inzwischen auch Hauptaufenthaltsorte von berühmt-berüchtigten Cloud-Rapper*innen. Auch das Album »zum mond« von Hunney Pimp (aka Madda Rah) ist in eine dieser nicht enden wollenden Audio-Stream-Sessions hineingekracht und hat doch einen stärkeren Eindruck hinterlassen, als beim ersten beiläufigen Kollidieren bemerkt wurde. Passend dazu kommentiert »Horst Dudemaster« unter dem Musikvideo zu »i bin miad«: »edgy cloudrap«. Doch ist das Album wirklich in dieser neuen Cyber-Bohéme zu verorten?
Johannes Wagner | 12.08.2016 mehr lesen

»Revolution!« Notizen zu Konstantin Weckers Ö-Tour

article_8448_kw_160.jpg Angekündigte Revolutionen bleiben aus, mosert das betäubte bürgerliche Bewusstsein. Dies hat zwei Gründe, für die Konstantin Wecker keine Verantwortung trägt: Erstens, es wurden belanglose Ereignisse als Revolutionen ausgegeben und damit eine gewisse Revolutionsmüdigkeit erzeugt, und zweitens, die eigentlichen Revolutionen werden nicht erkannt. Wecker, der ehrliche Arbeiter im Weinberge des Herrn, hat dementgegen einen belastbaren Revolutionsbegriff, der – grob formuliert – die Loslösung des Individuums aus dem falschen Ganzen fordert. »Du musst dir alles geben (...), unendlich lass dich leben, oder bleib ewig tot.« Damit verbunden ist eine anspruchsvolle Bereitschaft zur dauernden Änderung des Selbst, das sich immer wieder als ins Falsche verstrickt erkennen muss.
Frank Jödicke | 07.08.2016 mehr lesen

Es gibt kan Gott

article_8444_maron5_160.jpg Mit Sigi Maron ist Anfang der Woche eine der wichtigsten politischen und musikalischen Stimmen Österreichs für immer verstummt. Er wurde 72 Jahre alt.

»Suicide: No Compromise«

article_8443_alan_fritzlach00_160.jpg Zum Tod von Alan Vega, * 23. Juni 1938, † 16. Juli 2016.
Frank Jödicke | 19.07.2016 mehr lesen

Skeletons over Europe

article_8422_skeletons_02_photocredit__160.jpg skug präsentiert die Europa-Tour der Skeletons aus Brooklyn, New York City. Am 29.  Juni hält diese auch im Wiener fluc.
Gabriel Mayr | 15.06.2016 mehr lesen

Prince Rogers Nelson †

article_8395_prince_chris_omeara_160.jpg Seine Spiritualität führte den begnadeten Musicians' Musician aus Minneapolis seltsamerweise zu den Zeugen Jehovas. Und doch trieben einst die sexuellen Anzüglichkeiten in einem Songtext von Prince Tipper Gore dazu, die Explicit Lyrics-Warnung auf Plattenhüllen erzwingen zu lassen. Dem seine androgyne Seite hervorkehrenden Glam-Funkster, der »George Clintons Idee der Funkyfizierung der psychedelischen Phase der Beatles weiterführte« (Didi Neidhart), fehlte im Alterswerk das zündende Etwas. Eine Kombination seiner unglaublichen Funkyness mit dem besten aus HipHop- und Digi-R&B hätte ihm locker auch das Publikum von Beyoncé bis Kanye West beschert. Prince aber wollte Prince bleiben, würzte in seinem Paisley Park-Tonstudio immer mit einer gehörigen Portion Funk und krönte sein Superstardom mit stets gloriosen Live-Gigs.
Frank Jödicke | 25.04.2016 mehr lesen

»Keine Vergebung, aber Hoffnung«

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Gene Simmons von The KISS hieß als Säugling eigentlich Chaim Witz. Rückkoppelung, Brummen, wiehernde Vokalmusik und Holocaust-Auseinandersetzung trieben den Punk an. Und KISS-Flipperkästen mussten für den Vertrieb in Deutschland umgerüstet werden, erfährt man in der Ausstellung »Stars of David – Der Sound des 20. Jahrhunderts« im Wiener Jüdischen Museum.

Foto: Gene Simmons, Filmstill

© JMW/W24

Athletischer im Ruin

article_8386_iggy_cutting_himself_cred_160.jpg Iggy Pop erleidet mit Josh Homme eine etwas verkorkste »Post Pop Depression«. Das neue Album wird der radikalen Unabhängigkeit nicht gerecht, die Iggy Pop in Live-Performances ausstrahlt und die er jüngst in seinen luziden Lectures bewies.
Frank Jödicke | 12.04.2016 mehr lesen

MusikerInnen als Viren - Elisabeth Schimana

article_8372_elisabeth_schimana_4c_1_m_160.jpg Der Vielseitigkeit der österreichischen Komponistin/Musikerin/Radiokünstlerin/Institutsleiterin gerecht zu werden würde den Rahmen sprengen. Deshalb beschränkt sich das Interview mit Elisabeth Schimana auf eine Kooperation mit skug und dem Porgy & Bess, das Institut für Medienarchäologie (IMA), dem sie vorsteht, und das bevorstehende Jeunesse-Fast Forward-Portrait-Konzert im RadioKulturhaus Wien am 31. März, 19:30 Uhr.
Alfred Pranzl | 30.03.2016 mehr lesen

Die Nerven - »Unsere Musik ist politisch … und gleichzeitig auch wieder nicht«

article_8367_n3_160.jpg Die Nerven sind eine dreiköpfige Band aus Stuttgart und veröffentlichten im Oktober vergangenen Jahres mit »Out« (erschienen bei Glitterhouse Records) ihr drittes Album. Zusammen mit Bands wie Trümmer, Human Abfall oder Messer repräsentieren sie eine Generation junger, deutschsprachiger Bands, die auf DIY-Noise-Rock statt auf Wohlfühlpop setzen.
Zum Auftakt der Tour 2016 spielten Max (Gesang, Gitarre), Julian (Gesang, Bass) und Kevin (Drums) im Container 25 in Wolfsberg. Dort sprach skug-Autor Jannik Eder mit ihnen über musikalische Hypes, das intensive Touren, das Phänomen Austropop und das Politische in ihrer Musik.
Jannik Eder | 09.03.2016 mehr lesen

»Saraswati Series« auf Unrock

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»Ivory Tower (Hanuman)« von Sir Richard Bishop und Ava Mendoza ist eine herausfordernde und fantastische Split-LP und die dritte Veröffentlichung in der »Saraswati Series« auf dem Krefelder Underground-Label Unrock. Anlass für ein skug-Interview mit Label-Macher Michael Stahl.

Holger Adam | 04.03.2016 mehr lesen

Schamoni Musik München - Heilung durch Musik

article_8359_praxis_belp_160.jpg Ein extrem kleiner Laden, alte Holzregale bis an die Decke, vollgepackt mit Schallplatten und DIY-Zines, die freien Flächen mit Postern beklebt, das Bier für zwei Euro über den Tresen gereicht, die Zigarette kein Problem. Auf dem Tresen zwei Plattenspieler, dahinter Pico Be, unter anderem Sänger der Band Das weiße Pferd, der seine neuesten Platten spielt, ab und zu einen Text über die Tracks sprechsingt. Im Laden selbst zwölf Leute dicht gedrängt, davor nochmal zehn. Keine geheime Sache, aber eine, von der immer nur wenige mitbekommen. Weiter vorne, am Eingang der Passage Bayerstraße in der Nähe vom Hauptbahnhof das Hinweisschild: »PRAXIS Dr. SCHAMONI – Heilung durch Musik«.
Hardy Funk | 04.03.2016 mehr lesen

Esther Bejarano & Microphone Mafia

  • Artist: Microphone Mafia
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Wie kann das sein – keine Menschlichkeit? Eine Kontextualisierung zur Musikrichtung HipHop. Ein skug-Gespräch mit der Wiener Rapperin EsRap anlässlich des Konzertes der Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano mit der Microphone Mafia am Mittwoch, 16. März im fluc am Praterstern, Wien 2.


Maja Osojnik – Eine marschierende Armee von Soundstörungen

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Ein Interview mit der slowenischen Experimentalmusikerin Maja Osojnik anlässlich ihrer neuen Platte »Let them grow«. Die in Österreich lebende Sängerin, Flötistin und Komponistin hat mit so unterschiedlichen MusikerInnen wie Eva Reiter, Angélica Castelló, Matija Schellander, Katharina Klement, Billy Roisz, Philipp Jagschitz, Bernd Satzinger, Mathias Koch, Clemens Wenger oder den Noise-Rockern von Bulbul (broken.heart.collector) zusammengearbeitet und gilt als eine der anerkanntesten Vertreterinnen der heimischen Avantgardeszene.

Curt Cuisine | 26.01.2016 mehr lesen

Eternal Circle ... hopefully
In Memoriam David Bowie, 1947–2016

article_8332_bowie_800qu_160.jpg Wir drehen uns rückwärts im Kreis. Zumindest in der Popmusik. Das wissen wir ja schon längere Zeit. Nehmen wir zum Beispiel David Bowie. Das von Jonathan Barnbrook gestaltete bzw. überschriebene »Heroes«-Cover von »The Next Day« (2013) hat uns diese Botschaft geradezu auf die Nase gebunden. Dementsprechend präsentierte »The Next Day« nicht bloß eine Rückkehr zu seinen Berliner Tagen und dem damaligen Produzenten Tony Visconti, sondern auch eine musikalische Zeitreise zu Bowie anno 1977. Zugleich verriet das Video zu »The stars are out tonight« einmal mehr, dass Bowie auch im hohen Alter dem Traum von ewiger Jugend, dem Kult ewig sich wandelnder Makellosigkeit nacheiferte. Ein Traum, der erst auf dem jüngsten und leider endgültig letztem Album »Blackstar« einem neuen Traum Platz gemacht hat, dem Traum von »Lazarus«. Von Narben, die niemand sieht, singt er da. Von einem Drama, das ihm keiner nehmen kann, obwohl ihn doch alle kennen. Und als Conclusio: »Oh, I’ll be free, ain’t that just like me.« Das wünschen wir ihm gerne, dass er nun frei ist ... obwohl er das in gewisser Weise ja immer schon war.
Curt Cuisine | 12.01.2016 mehr lesen

R.I.P. David Bowie

article_8337_db8_160.jpg Stilbildend bis zum Ende. David Bowie ist so gegangen wie er es sich verdient hat: Als Nr. 1 und mit einem rätselhaften Stück Musik namens »Black Star« über das letzte Mysterium der Menschheit, den Tod und den Weg dorthin. David Bowie war der Formwandler der Popmusik, der verstanden hat, dass Pop nicht nur aus Songs und Sounds besteht, sondern auch aus Bildern, Figuren, Gewändern, Rollen und Projektionen – er machte seine Kunst zum Gesamtkunstwerk und begleitete und beeinflusste Generationen. Songs wie »Heroes« werden Jugendzimmer in alle Ewigkeiten beschallen und junge Seelen trösten, aber neben all diesen Leistungen für die Ewigkeit rettete er Lou Reeds Karriere mit der Produktion von »Transformer«, sorgte mit »All The Young Dudes« für den Eintrag von Mott The Hoople in die Geschichtsbücher und rettete Iggy Pop mehr als einmal vor dem Absturz. Sein größter Verdienst war es wohl Grenzen aller Art zu ignorieren und so mit seinen Mitteln zu zeigen, dass grenzenloses Denken und Schaffen möglich ist. Der Formwandler hat nun seine endgültige Form gefunden. Wir verneigen uns.

Um David Bowies Schaffen gerecht zu werden, publiziert skug Curt Cuisines überarbeitete Version seines in skug #94 erschienenen Artikels über David Bowie, die in skug #97–99 erschienene Fan-Trilogie seines Landsmannes Simon Critchley sowie Alfred Pranzls Rezension des finalen Albums »Black Star«.

Das Blaue im Grünen

article_8330_cd_jazz_zero_160.jpg Ein Rundgang durch hörenswerte Jazzneuerscheinungen mit Die Hochstapler, Emiliano Sampaio Mega Mereneu Project, Klaus Heidenreich Quartet & NDR Bigband, Spaceheads, Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann, Lucas Niggli, Aruán Ortiz Trio, Harry Pepl & Clemens Salesny, Martin Mayer, Peter Primus Forsch, Agnes Heginger, Ken Aldcroft und dem Harri Stojka Jazz Ensemble
Curt Cuisine | 12.01.2016 mehr lesen

100 Jahre Punk-Single: »Punk 45« pt. II

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Erinnern, Wiederholen, Durcharbeiten: Soul Jazz Records und Dot Dash erteilen Nachhilfe in Vergangenheit und Zukunft von Punk jenseits Rock auf 7”-Vinyl.

Original in skug #100, 10-12/2014

Threat Ana | 02.01.2016 mehr lesen

Licht am Ende des Tunnels: Harry Howard & The Near Death Experience

  • Artist: Harry Howard & The Near Death Experience
  • Label: Spooky Records
  • skug : 100
  • Texttyp: Interview
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Mitte der Nullerjahre bewegte sich Harry Howard auf ein fernes Licht zu, und die Songs in seiner Schublade begannen mit ihm zu sprechen. Sie teilten ihm auch gleich mit, wie sie klingen wollten: im Stile des Garage Post Punk der frühen 1980er Jahre. Anlässlich der Europatournee seiner Band The Near Death Experience im Oktober 2014 gewährte der aus Melbourne stammende Howard skug ein Interview.

Original in skug #100, 10-12/2014 

Ronald Hartwig | 23.12.2015 mehr lesen

Bekräftigung des Vorwurfs: Die Goldenen Zitronen

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»Man hört doch nicht auf zu denken«, so die Ober-Zitrone Schorsch Kamerun zur Beharrlichkeit der eigenen Band im skug-Interview.

Hardy Funk | 15.11.2015 mehr lesen

Orgel und Alltag, Kirche und Staubsauger: Áine O’Dwyer

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Mit »Music For Church Cleaners I & II« hat die irische Multiinstrumentalistin Áine O’Dwyer ein charmantes Stück quasisakraler Orgelmusik eingespielt. Im skug-Interview spricht sie über das Zustandekommen dieser sehr speziellen Aufnahmen und die Ideen, die sie damit verbindet.

Holger Adam | 30.10.2015 mehr lesen

Jung An Tagen

  • Artist: Stefan Juster
article_8289_jung_an_tagen_©_viv_160.jpg With his two transcendental and minimalistic Jung An Tagen releases »Vielheiten« (2014) and »Äußere« (2015), Vienna based Stefan Juster made himself a key player in the post-noise techno scene. Because Juster changes his moniker more often than his underwear, it is difficult to keep a hold on who he is and what he did, but a quick search on Discogs learns us: he released on labels such as Blackest Rainbow, Not Not Fun and 100 % Silk, and that he worked together with likes of Tom Greenwood, Kevin Drumm and Didi Bruckmayr. Besides that, he's the main man behind the Virtual Institute Vienna (VIV), who's responsible for the visual part of Jung An Tagen's music. Time for an interview.

Verschmutzte Sounds, verstolperte Beats: Glenn Astro

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Derzeit ist eine Reihe junger Produzenten dabei, House aus der selbstgewählten Sackgasse zu manövrieren und es gegenüber anderen Genres wie HipHop, Jazz oder Broken Beats wieder zu öffnen. skug traf Glenn Astro zum Gespräch über sein Debütalbum »Throwback«.

Georg Fischer | 24.10.2015 mehr lesen

Afrika Shoah Memory Festival, 3. und 4.11., fluc

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skug thematisierte im Oktober 2014 mit dem Festival Polska skug A radikal Vol. 1 zum ersten Mal in Österreich die Musik der zweiten und dritten Generation nach der Shoah (abgesehen von Klezmer). Nun wird bei einem zweiten Festival der Shoah-Schwerpunkt in Richtung afrikanischer Diaspora erweitert.

Live am 3. und 4. November, jeweils ab 20 Uhr
fluc, Praterstern 5, 1020 Wien

phonoFEMME 2015

article_8249_audreypic2_160.jpg Das biennale Festival der internationalen Plattform für Klangkunst, intermediale Projekte und experimentelle Musik findet demnächst im Wiener Konzerthaus/Berio Saal statt – am 7. und 8. Oktober inklusive Workshop. Diesjähriges Thema ist die Geste als gender-sensibler Parameter der Musikszene.
Alfred Pranzl | 30.09.2015 mehr lesen

›Im Himmel sein‹ heißt ›Liebe‹: Ducktails

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Disney und Drones bilden die Eckpfeiler der musikalischen Welt des Matt Mondanile. Hört man den Pop-Entwürfen seines neuen Albums unter dem Moniker Ducktails gar nicht an! skug traf den Gitarristen in Berlin zum Gespräch über Katholizismus, Eskapismus, Experimente und Julia Holter.

Graz Special

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Dieser Artikel fasst drei Texte aus skug #103 zusammen, die sich mit Graz aus Perspektiven zwischen ›Kulturhauptstadt‹ und ›Kulturverbotsstadt‹ beschäftigen. Die Texte spiegeln die Situation Sommer 2015 wider und stellen den von David Višnjić unter Mithilfe von Clara Wildberger organisierten, ersten Schwerpunkt zu österreichischen Stadtportraits und ihren Musik-, Kunst- und Kulturinitiativen im skug dar. - Am Ende dieser Text-Compilation findet sich auch ein Artikel von Chris Sperl über Graz vom Sommer 2013.

  • Hörverbotsstadt Graz
  • Noiserock zum Schlafen - Hella Comet
  • It's so cute, it's DIY! - Wilhelm Show Me The Major-Label und Numavi Records
David Višnjic, Katharina Wiesler | 26.09.2015 mehr lesen

Funky Horns

article_8235_polyversal_160.jpg Soundtracks mal anders, tonangebende Blasinstrumente, coole Funkyness … »Funk Themes«-History und Neues von Jimi Tenor & UMO, Polyversal Souls, Souljazz Orchestra, Bixiga 70 und John Milk.

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