skug // sound
Einer der weltbesten Drummer war in Wien, trotzdem brach keine Völkerw...
»Ready To Die«
»Nipples come and nipples go, but evil love goes for the dough«. Hot stuff! Iggy Pop kann nun nachts nicht mehr schlafen (»I can't sleep at night anym...
»Random Access Memories«
»Give Life Back to Music« is the opener, Nile Rodgers’ inimitable and tight guitars upfront, all other instruments played real (bass, drums, piano ......
»Der grundlegend tautologische Charakter des Spektakels entsteht aus der einfachen Tatsache, daß seine Mittel zugleich auch sein Zweck sind. Im Reich der modernen Passivität ist das Spektakel die Sonne, die nie untergeht. Es bedeckt die gesamte Erdoberfläche und erstrahlt endlos zu seinem eigenen Ruhm.«(1)
Aktuelle Stratageme radikaldemokratischer Transformation.
Die Berichte der einzelnen Tage des Festivals, vom 14. - 16. Juni 2001, in zusammengefasster Form zum Nachlesen und drüber Lachen.
Die österreichische Sängerin, Komponistin und Kuratorin feierte heuer mit »Memorable Incident« ein glänzendes Comeback.
Beim diesjährigen Pariser Festival für elektronische Musik präsentieren Wiener Labels in Zusammenarbeit mit audiovisuellen Künstlern eine Werkschau.
Festival mit elektronischer und improvisierter Musik aus Russland, Ungarn und Jugoslawien. Eine Kooperation von skug und Elisabeth Schimana mit dem Wiener Jazz- und Musicclub.
Knochenmühle der Klagemänner.
Unwürdige, fürchtet Euch! Flüchtet in Eure Neurosen und pflegt sie - oder werdet erschlagen von Gitarrenmonstern, direkt aus den sich öffenden Toren des Himmels werden sie über Euch kommen!
»...Something important is happening over there!« (Kommentar zu »Komfort 2000« in »L´inentendu/Unheard«) hat auch schon die (schöne) neue Welt erkannt. Ein guter Grund für ein ausführliches Portrait. Nach
Noël Akchoté in skug Vol. 45 Teil zwei unserer Serie über Gitarrenmalträtierer.

Elektroakustik sagen die Einen, Ambient die Anderen. Schwammige Begriffe, die aber doch das Spektrum des kanadischen Labels Empreintes DIGITALES gut beschreiben. Verzeiht uns die Schubladen.
Thees Uhlmanns Buch über Tocotronic. Rezension eines Fanberichts.
Dem Mit-Vater der elektronischen Musik (Kluster/Harmonia) und produktivem Musiker der Gegenwart obliegt die künstlerische Leitung von »Persistence of Memory«. Diese »Oper ohne Worte« gelangt am 4. und 5. Mai in der Kunsthalle Krems/Minoritenkirche zur Uraufführung.
Verbindlichkeit und Utopie, Konkretes im Zweilicht.
Peter Thiessens im Interview.
Die Leidenschaft, die Drones schafft.
Und wohl die erste Platte, die WordSound und Mego Musiker vereint.
Dass es um die Situation (sub-)kultureller (Veranstaltungs-)Tätigkeiten hierzulande jenseits der Metropole gegenwärtig wieder einmal besonders schlecht steht, ist bekannt. Dem trotzende Aufbauarbeit über ein verzweigtes Netzwerk kleinerer, szenenah und mobil organisierter Kulturinitiativen wird in Innsbruck gezeigt.
Die Illusion von der totalen Kontrolle - zur paradoxen »Einwanderungspolitik« in der kapitalistischen Realität.
Verschwindien in Indien mal anders. »Indian Massala Mix, Vol.1« bringt Hindi/Tamil Filmsongs, mit sicherer Hand und spitzen Ohren vom DJ und Clubveranstalter Hans Kulisch und dem Musiker Stani Vana (JBM).
Acht Stunden Musik auf einer CD: Wenn sich da den Majors mal nicht die Nackenhaare aufstellen. Oder wäre das was, dem Konsumenten eine CD um den achtfachen Preis andrehen zu wollen? Könnte schwierig werden. Für all das und einiges mehr gibt es »Nine>Five«.
Für die einen eine Pein im Arsch, für die anderen ein fruchtbarer Beitrag zur Kunst in der Informationsgesellschaft - und für so manchen ein Garant für spaßige Abende. Einem Ihrer Teilziele ist die Mego-Crew somit schon recht nahe gekommen. Mit merklicher Befriedigung bemerkt Mego-Sprecher Peter Rehberg über ein Konzert der Mego-Band Farmers Manual: »They seem to manage to annoy as many people as they entertain. Always a good sign.«
Österreich ist ein kleines Land. Dass sich hier bandüberschneidende Synergien ergeben, liegt eigentlich auf der Hand. Arbeitsmethoden, nach denen man über Monate zusammen im Proberaum verbringt, sind nicht immer praktikabel. Im Falle von Schlund hat sich beides auf die Bandhistorie ausgewirkt. Das von Fuckhead- und Wipout-Sänger Didi Bruckmayr (Wien, Linz) und von ex-Schlauch, seit 1998 Fetish 69-Schlagwerker Garfield (Graz) bereits 1996 konzipierte Projekt war anfangs als reine Studiosession geplant. Aber wer kann schon den Brettern widerstehen, die die Welt bedeuten. Seit Herbst 2000 ist Fuckhead-Gitarrist/ Bassist Michael Strohmann bei Live-Einsätzen ebenfalls vor Ort. Schlunds Erstling nennt sich dementsprechend »3 Head Sex Machine« (Dusk Rec.).

Von Jazz über Mao zur freien Improvisation. Ein Interview mit dem Französischen Gitarristen Noël Akchoté.
Seit Jahren ist die Wienerin Susanne Kirchmayer aka Electric Indigo eine der gefragtesten DJs zwischen Baltikum und West-Coast, ehemalige Einkaufsleiterin des Hardwax Plattenladen in Berlin, Initiatorin der ersten Datenbank für weibliche DJs und Producerinnen. Bei den Sets der eifrigen Streiterin für open source darf ausnahmslos mit erlesensten Elektroscheiben gerechnet werden.
Das diesjährige Musikprotokoll in Graz stand im Zeichen von »Sounds & Visuals: Bilderverbot«. Einmal mehr wurden die Tiefen und Untiefen zwischen diesen beiden Medien ausgelotet. Elektronisch verstärkte Trompeten, Super-8-Loops und Powerbook sind nur einige der Zugänge zu neuen audiovisuellen De-/Codierungen.
Dass sich das Modell »Gitarrenband« auf spannende Weise auflösen und erneuern kann, ist nichts Neues mehr. Wohl aber, dass gerade Superstars wie Radiohead diese Entwicklung radikal auf die Spitze treiben. Ist der Monolith »Kid A« nun der endgültige Grabgesang auf den Rock?
Mährisch-Schlesisch-Ostrau, eine Offenbarung. Nur vier Stunden von Wien entfernt, reihen sich entlang des Schienenstrangs nach Warszawa Juwelen einer verrottenden Industriearchitektur. Stadtführer: Jirí Suruvka, Ostravas ideensprühendster und lebensfrohster Künstler und Galerist.

Columbia/Legacy legt gerade essentielles Material von Miles Davis in Form von Schwermetall CD-Boxen wieder auf und bringt einige seiner 70er Alben erstmals ins CD-Format. Impulse! geht zeitgleich mit der Wiederveröffentlichung von fünf CDs in die vorläufige Endrunde in Sachen John Coltrane.
Kammerflimmern bezeichnet eine unkoordinierte Herzmuskeltätigkeit, bei der das Herz wühlende Bewegungen als Folge kreisender Erregung macht und mit dem völligen Ausfall der Pumpleistung des Herzens einhergeht. Tritt unter anderem bei Herzklappenfehlern, Herzinfarkt und Starkstromunfällen auf.

Labyrinthische Verschlungenheit und Verfremdung des Alltäglichen, abtauchen in abstrakte Tonwelten der jungen Üsterreichischen Komponistin Olga Neuwirth.

Olga Neuwirth über Trickfilme, den Uraufführungs-Wahn der Konzertveranstalter und die totale Verlangsamung am Schreibtisch.
Rare Spezies: Die Iwi Entertainment Group arbeitet interdisziplinär. Thilges 3 ist ein mit Iwi verbundenes Trio. Auf wechselnden Schauplätzen, die gewöhnlich nicht mit elektronischer Musik codiert sind, wird genau mit solchen Sounds und bildender Kunst gearbeitet.

Die vielen Leben des Turntable-Improvisators Dieter Kovacic, gewichtiger Vertreter der jungen Wiener Impro-Szene.
Zum zweiten mal - nach Italien 1994 - übernahm in EU-Europa eine rechtsradikale Partei Regierungsverantwortung. Während die Proteste gegen die neue Koalition noch als das Werk von »Berufsdemonstranten« abgetan wurden, treffen die Sanktionen der 14 EU-Länder die Republik ins Mark.
Ein Interview mit der in New York lebenden Jouranlistin Katharina Weingartner zur Lage in der Stadt des »Ratshausteufels« (Amiri Baraka) Rudolph Giuliani . Polizeiübergriffe und rassistisch motivierte Gewalt als Mittel der Politik.
Disconcertingly beautiful - Porträt der amerikanischen Künstlerin und Komponistin
Dass ECM nordische Musik protegiert, ist ja bekannt. Auch war der Norweger Nils Petter Molvaer der Erste, der kühlen Nordlandjazz mit Dancefloorbeats zusammenbrachte. Doch was nun dräut, ist wiederum als kleine Sensation zu verbuchen: ECM übernahm ab Jänner 2000 exklusiv den Vertrieb des norwegischen Elektronikmusiklabels Rune Grammofon.
Die Style-Guerilla zwischen Berlin und New York, London und Barcelona, Wien und Tokyo empfiehlt: Chicks on Speed, international agierendes Anti-Langeweile-Kunst-Kommando mit Stützpunkt München. Die letzte Supergroup des Punk, die erste autonome Euro-Trash-Girl-Group und die vorläufig einzig wahre Popband des neuen Jahrtausends.

Beats, Rhymes and Life.
Giving the credit to where it is due. Gang Starr. Das beste HipHop-Duo der Neunziger.
Mit EA 1 EA 2, der zweiten Platte des Tied + Tickled Trio, wird das süddeutsche payola-Label seinem Ruf gerecht und bleibt damit eine Top-Adresse für spannende Musik an elektronischen Randlandschaften.
Sie gehörten nie zu den Hypes der Saison, waren nie das »neue Ding«, und sind doch das einflußreichste Label der Drum'n Bass-Geschichte: Reinforced Records
HipHop hat sich in den ausgehenden 90ern global als kommerziell ungemein erfolgreiche Pop-Spielart etabliert. Im aktuellen Höhenflug deutschsprachigen HipHops spiegelt sich dieser Trend auf regionaler Ebene wider. Mit seinem dritten Album Gegenüber meldet das Linzer Quintett Texta nachdrücklich Anspruch auf einen Teil dieses Erfolgskuchens an.
Beobachtungen zum aktuellen Improvisieren und Experimentieren, Schwerpunkt Wien.
Mit Geld aus dem Westland einkaufen in Estland: Die Gnaden der Konterrevolution.
Ein Portrait des Estischen Komponisten Erkki-Sven Tüür.
»I'm not a DJ, I'm playing the turntables.«
Vom Turntablisten zum Komponisten, von der Integrationsfigur zum Arrangeur.
In den heimischen MultiMedia-Tüftler-Laboren werden digitales Sampling und Internet nicht nur dazu benutzt, Töne herauszufiltern. Die »Video-Band« Skot arbeitet mit »musikalischen« Mitteln am Bild. Drangsalierte Softwareprogramme, Sequenz-Loopings, Rendering. Multi-dimensionales VJing, virtuelle Schnittstellen. Das Publikum wird überhäuft mit audio-visuellen Informationen, destilliert aus dem täglichen Media-Junk, aufgelöst in Bytes und Pixels.
Neo-instrumentelle Klangflächen, ob vollvirtuell oder analog gehandwerkt, haben jobbedingt eins gemeinsam: Maulfaule Protagonisten. Mark Nelson, Kopf der Musikprojekte Labradford und Pan American, war zwar in zwei Fleischmeter gegossene Melancholie, schweigsam aber war er nicht.
Das alte Spiel mit Beats, tiefen Bässen und Blues neu gemischt: zum einen von Berlins führenden Freistil-Produzenten Terranova, zum andern von deren zeitweiligem Gastsänger Tricky.
Meine Damen und Herren, heute auf der Showbühne: Easy Listening aus der Ausnüchterungszelle! Frank Sinatra im Säurebad! Zarter Las Vegas-Schmelz und Sci Fi-Sounds aus Wiens Elektro-Fachhandel.

Im engen Netz von Alkohol-, Gefühls- und Gedankendusel finden Element of Crime seit bald vierzehzn Jahren ihre Songs. Sinistre Eigenmilieustudien einer Band, die im Älterwerden immer schönere Alben wie zuletzt »Psycho« (Polygram) produziert.
Wenn um 5 Uhr in der Früh Dr.rer.nat Francisco Lopez, der seine Klänge am liebsten aus dem Urwald holt (»Ich halte den Dschungel für einen sehr noisigen Ort«), eingeklatscht wird, um das euphorische Publikum noch ein letztes mal mit ohrenbetäubenden Soundclusters zu beruhigen, dann befinden wir uns auf phonoTAKTIK 99.