skug // performance
Spritzige Bühnenpräsenz samt
Einbindung des Publikums. Alles Routine?
Düstere Herzschmerzhymnen.
Das Festivalmotto »It's never too late to have a happy childhood.«, klang ein bisschen bedeutungsschwanger, hat sich dann aber ganz gut bestätigt. An vier Tagen wurde angenehm gescheites Programming aus der weiten Welt der nicht nur elektronischen Musik betrieben. Mit durchaus lockerer Verspieltheit wurden neue musikalische Paarungen geschaffen, die so manche Grenzen überwinden ließen.
Das österreichische Pop-Duo hat am 10. September das Theater am Spittelberg mit Lagerfeuer-Stimmung erfüllt.
Die Temp~Macher haben ein großes Gespür dafür, was hot ist in Üsterreichs Elektronikszene. Sie kennen u.a. die Netlabel-Szene genau und präsentierten bereits zum 4. Mal Newcomer und Arrivierte im weiten Feld von Mininal Techno bis Pop electronique.
Techno
und Drum'n'Bass sind gemacht für den Club, keine
Stadionmucke, eigentlich nichts für Festivals. Aber warum? Geht
dann doch was?
Die englischen Ninja-Master auf Premieren-Besuch beim Wiener Jazzfest.
Original New Orleans Fonk - vitale Musikgeschichte, ein Konzert der Superlative.
Alt werden mit der Berliner Combo.
Afro-Maghreb-Funk
aus Paris. Très
excellent!
Zwei wunderbare Brüder haben im Rahmen der Jeneusse an einem saukalten 1. Juni das Wiener Porgy & Bess mit Lieder aus Italien erwärmt.
Er ist angekommen.
Vor einer fast vollen Szene Wien zelebrierte ein enorm wichtiges Talent sein
zweites Album. Der Erfolg sei ihm gegönnt.
Auch sein dritter Auftritt in Österreich erwirkte immer wieder Staunen,
Entsetzen und Verzweiflung. 40 Minuten Jamie Stewart sind genug.
-
Artist:
Architecture in Helsinki
Einsturzgefährdete Sandburgen.
-
Artist:
The New Pornographers
Um auch hier endlich
ihr famoses drittes Album »Twin Cinema« abzufeiern haben die New Pornographers
gute Laune und eine schlicht großartig ausgelassene Bühnenperformance
mitgebracht. If you got any energy left ... use it tonight!
Als neues Festival hat man's nie leicht. Umso beachtlicher war das
Line-Up des neuen Gravity-Festivals im Planet-Music. Soundtechnische
Schwierigkeiten und teilweise recht mangelndes Publikumsinteresse konnten aber
nicht verhindern, dass ein paar Bands ein paar verdammt wichtige Konzerte
gegeben haben.
Bei der
vielschichtigen Bandbreite an Bands, die heuer wieder in Krems und Korneuburg
zu Gast waren, gab es zwei Erstauftritte die sicher noch eine Zeitlang für
Gesprächsstoff sorgen werden.
This will
make you love again.
Ich habe Robin Proper-Sheppard bisher dreimal live gesehen. Aber noch nie so.
Wenn Indietronica sich dem Songwriting (und großem
Pop) nähert, kann das live von Dancepunk bis Postrock pendeln. Wer hätte das
gedacht.
Canada is where the magic happens. Even in Vienna.
Glänzendes Akustikkonzert.
»This concert is dedicated to
the victory of Prodi and the defeat of Berlusconi!« sprach er mit Roten Stern am
Hut und Che am Shirt.
Der Gemeinde ihre Kirche, der
Band ihre Bühne. Warten.
Dass der Wirrkopf mit seinem mittlerweile vierten
Album »Jacket Full Of Danger« niemandem noch was beweisen muss, war von Anfang
an klar. Dass seine Konzerte bei all seinem oftmals am Rande des erträglichen
Egos trotzdem noch so gut funktionieren und Spaß machen, war aber gut zu
wissen.
Am Mittwoch haben nach konsequenter Promotion seitens FM4 die
Fehlfarben gespielt. Eine Band, die spätestens seit dem Erfolg von Jürgen
Teipels »Verschwende deine Jungend« für
Vergleiche und Stammbaummalen herhalten müssen, quer durch die deutsche Sumpfkultur. Wiederentdeckt, reuniert, wieder vereinnahmt.
Ein Samstag mit
musikalischem Mayhem: Auf dem von Stefan Parnreiter und Wolfgang Ofner
organisierten 2tägigen Festival war »extreme« Musik angesagt.
Live räumen die Sofa Surfers mit allen Fragen auf, die
ihr Band-Setup mit Sänger Mani Obeya, einer neuen Rock-Stimme, auf Platte offen
gelassen hat.