Die Bambis, Hypnagogic Ghosts, Erland & The Carnival, Chris Eckman, Loren Connors, Lavr Berzhanin aka DJ Laurel, Luís Lopes, Maria Minerva, Aus für die CD?, N. Y. Voguing, Karl Marx Stadt, Beach Boys, Studio One /skug empfiehlt 25 Jahre Chelsea; Jetzt? Performance? /reviews Von Björk bis Mia Zabelka /artfile David Maljković in der Secession /film »Heilt Hitler!« von Herbert Achternbusch, Tonkino Saalbau /thinkable Molekulare Revolution, † Friedrich A. Kittler, März Verlag /readable Joe Brainard, Christoph Huber & Olaf Möller über Peter Kern, David Foster Wallace, Daniel Wisser, William Gibson, Martin Büsser, Thomas Meinecke, Wiener »Balkanmeile« Michael Glawoggers »Whores' Glory«, »Lyrix - Lies mein Lied«
Norb Payr war viele Jahre im Umfeld der Jaybirds aktiv und kennt daher so ziemlich jeden deutschsprachigen Mod mit Vornamen. Vor zwei Jahren überrasc...
»Sade komplett und ohne Vorbehalte lesen. Dafür setze ich mich jetzt ein und da gibt es auch kein Gestern mehr.« Und genau das sagt uns Jean-Jacques Pauvert, der allererste Herausgeber des Gesamtwerkes unseres lieben Donatien Alphonse François Marquis de Sade.
Mark E. Smith, Gründer und alleiniger Vorstand des losen Moll-Punk-Konsortiums The Fall, gilt gemeinhin als einer der letzten Überlebenden des Punk.
Während seine Fans zu wissen glauben, Smith hätte das erfunden, was wir heute retrospektiv gern als »Independent« bezeichnen, behaupten böse Zungen, er hätte nie etwas anderes erfunden als sich selbst.
Wie dem auch sei: The Fall klangen immer nach The Fall. Ihre Live-Gigs sind seit jeher Pflicht, und sei es nur, um nachzuprüfen, ob der ältesten Punk-Qualle dieses Planeten zwischenzeitlich Tentakel gewachsen sind.
Nach »Mit den Beatles«, »Lass es sein«, »Gummiseele«, »Hauptmann Peppers Einsamer Herzensclub«, »Rätselhaft Magische Tour«, »Ein harter Tag«, »Helft!«, »Das gelbe Unterwasserboot«, »Revolver«, »Beatles zum Verkauf« nun: »Kloster Straße«! Fehlen noch »Please Please Me«, das weiße Album und »Hey Jude«, dann hätte sich Klaus Beyer den Beatles-Katalog endlich ganz angeeignet. Und mit sich selbst aufgefüllt.
Die Bambis, Hypnagogic Ghosts, Erland & The Carnival, Chris Eckman, Loren Connors, Lavr Berzhanin aka DJ Laurel, Luís Lopes, Maria Minerva, Aus für die CD?, N. Y. Voguing, Karl Marx Stadt, Beach Boys, Studio One /skug empfiehlt 25 Jahre Chelsea; Jetzt? Performance? /reviews Von Björk bis Mia Zabelka /artfile David Maljković in der Secession /film »Heilt Hitler!« von Herbert Achternbusch, Tonkino Saalbau /thinkable Molekulare Revolution, † Friedrich A. Kittler, März Verlag /readable Joe Brainard, Christoph Huber & Olaf Möller über Peter Kern, David Foster Wallace, Daniel Wisser, William Gibson, Martin Büsser, Thomas Meinecke, Wiener »Balkanmeile« Michael Glawoggers »Whores' Glory«, »Lyrix - Lies mein Lied«
Makasound, Same Actor, Play FM, Hot Chip, Carsten Nicolai, Fettkakao/Sea you Records Coldcut, Column One, Fettkakao/Sea you Records, Digital DJs, Derek Bailey, Alexandre Bellenger, LA PASSE - Lettre H, FILM/DVD - Amos Kollek, Diagonale, Crossing Europe, ARTFILE - Architekturmagazin »Dérive«, THINKABLE - Vorgemischte Welt, READABLE u.a.Michaela Falkners »A Fucking Masterpiece«, Peter Handkes »Gestern Unterwegs«, Sam Cooke-Bio, Grenzverkehr, Kontinent Derrida, John Faheys »Blaugrasmusik«, Elfriede Jelinek-Porträt, Stadion-Groundhopping.
skug #43
Dieb 13, Tarwater, Calexico, Kammerflimmer Kollektiv, St. Germain, Babybird, Sónar, Generation Boul Falé, Olga Neuwirth Selbstportrait, Die Komponistin Olga Neuwirth, Sussan Deyhim, Diedrich Diederichsen, Film, Artfile, Musik Kultur St. Johann, Flaming Lips, Belle & Sebastian, Tocotronic, Unheard Music Series, Bloodshot Records
skug #29
Tricky, Die Sterne, Greg Sage, Jimmie Dale Gilmore, Dirty Threee, Surrogat, Hakim Bey
skug #53
Pop-Politics-Roundtable, Derek Bailey, Steffen Junghans, Coil, Daniel Johnston, Bill Drummond, Tony Allen, Litauen, Giya Kancheli, Lacan Teil 2
skug #57
Urbs & Cutex, Pop Wanderlands 03, Rod Poole, Bobby Conn, Tigerbeat 6, Kraftwerk, Luc Ferrari, Lee Ranaldo, Estland, Rapid Eye Movies, Martin Scorsese/Georg Seeßlen
skug #74 4–6/2008
Hercules and Love Affair, F.S.K., Glen Meadmore, Vampire Weekend, Hot Chip, Gowns, Ernst Molden, Kitty Hermann, Willi Landl, »Hot Topic« von Sonja Eismann, Ghost in the Machine: »okkulte Stimmen – mediale Musik«, Jazzgalerie Nickelsdorf, Felix Kubin, Rettung linker Archive, Bücher zur Punk-Historie, Wittgenstein; Thinkable: Kulturarbeit in Theorie und Praxis, Artfile: Whitney Biennale
skug #12
Gang Starr, The Orchids, Jesus Lizard, The Notwist, Brave Combo, Souled American, Scorn
Scott Matthew, Lady Gaga, Bay Area Wave, Northern-Spy, Trombone Shorty, Limpe Fuchs, Kreisky, Simon/off, »La Corde« – »Die Saite«, Spielemusik, Wye Oak, Tumido /artfile: Ragnar Kjartansson /film: Matthew Lessner, Karpo Godina, Sandra Trostels »Utopia Ltd.« / thinkable »Blödmaschinen«, Schizophrenie-Kongress /readable: Bücher von David Shields, Douglas Coupland, Michel Houellebecq, Hans Platzgumer, Sven Regener, Guy Debord …
Wed 08.02.201221:00: no dogs there! (hautzinger / quehenberger / kern / strohmann), unknown margaret / mario rechtern / alessandro vicard / nikolaus dolp | salonskug@fluc | vienna
Live:
No Dogs There! (Franz Hautzinger/Philipp Quehenberger/DDKern/Michael Strohmann)
Margaret Unknown/Mario Rechtern/Alessandro Vicard/Nikolaus Dolp
DJs: Heinrich Deisl/ DDKern
Wir wollen ja nicht klotzen, aber bei einem derartigen Abend ist’s das Mindeste: Supergroups und Boybands gibt es in so ziemlich allen Genres, warum nicht auch in der Improvisation. Und der Salon skug wartet gleich mit zwei derartigen Quartetten auf, jeweils als Live-Premiere.
Gitarrist Max Bogner aka Margaret Unknown hat sich mit Alessandro Vicard (Bass), Nikolaus Dolp (Drums) und Mario Rechtern (Saxofon, Elektronik) zusammengetan, allesamt langgediente Musiker mit Kollaborationen mit Maja Osojnik, Marco Eneidi und Eric Arn bis zu Weasel Walter (Flying Luttenbachers) und der Reform Art Unit. Vergleichsweise Jungspunde treffen auf Musiker, die ihre Eltern sein könnten. Mal ein japsendes Saxofon, mal Noise-Rock-Patterns, mal komplettes Stimmengewirr: Improvisation als Lebensentwurf in hochkonzentrierten Dosierungen.
Dazu höchst passend: No Dogs There!, das neue, radikal tönende Quartett von Franz Hautzinger. Hautzinger an der Trompete, Philipp Quehenberger – 2009 wurde ihm bei wienmodern eine Personale gewidmet, unlängst hat er ein SKE-Jahresstipendium erhalten – als orgelnder Punk, DDKern als einer der fleißigsten heimischen Berserker an den Drums und Michael Strohmann malträtiert die Gitarren-Saiten oder macht auf Elektronik. Ein Projekt, das die vielschichtigen Aktivitäten dieser – und das kann man in diesem Fall ohne weitere Umschweife so sagen – Protagonisten österreichischer Musik zwischen Free-/Improv-Jazz, Hardcore und sonstigen Schrägheiten kräftig bündelt. Ähnlich wie bei seinem Regenorchester hat Hautzinger es sich zur Aufgabe gemacht, grenzüberschreitend zu arbeiten und das Potential auszuschöpfen, welches die drei Mitstreiter einbringen.
DDKern (BulBul, Fuckhead, Wipeout, ...) ist danach auch an den Turntables zugegen. Noise Rock, Detroit Techno, Doom Metal, Bass Music: Mr. Kern hat sie alle. Tanzen oder doch Headbangen? Am besten beides. Gleichzeitig.
Musikalisch kann an diesem Abend alles passieren. Außer dem, was Sie sich eventuell erwartet hatten.
Götz Bury „Das Ende eines alten indianischen Mythos...denn Geld kann man sehr wohl essen!“ (Kochshow)
Kochmusikalische Assistenz:
Franz Hautzinger: quartertone trumpet
Renald Deppe: reeds
Bernhard Breuer: drums
Rede des ungarischen Dirigenten Ivan Fischer 2011 zum 9. November (Reichspogromnacht 1938): (...) Lesen Sie die Hetzartikel? Sehen Sie die ultranationalistischen, fremdenfeindlichen und antiziganistischen Bewegungen, die europaweit zunehmen? Dann bitte ich Sie, endlich zu begreifen, dass in Europa nicht in erster Linie der Euro in Gefahr ist, sondern die Toleranz. Tun Sie etwas! Grenzen Sie sich von denen ab, die sich mit den Hetzern Kompromisse schließen und erschaffen Sie obligatorische Normen, die die Freiheit der BürgerInnen Europas garantieren! (...)
In Aufarbeitung eines alten und wohlbekannten indianischen Mythos* demonstriert der Fernsehkoch Götz Bury die Vorteile des Verzehrs von zu Brot gebackenem Geld.
Denn Geld wird ja, wie es scheint, in absehbarer Zeit seinen Wert verloren haben. Aber es wird immer noch den herrlichsten Ballaststoff in Form von ägyptischer Baumwolle enthalten. Diese Tatsache ausnutzend verwandelt es sich nach gründlicher Wäsche, entgegen allen Weissagungen, in das herrlichste Landbrot, das in feinen Kostproben die anwesenden Gäste verwöhnt.
* Erst wenn der letzte Baum gefällt, der letzte Fluss verschmutzt und der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann. Seattle, indianischer Häuptling, (1786 - 1866)
Tun Sie etwas: Jeden ersten Montag im Monat widmet „Lost & Found“ jenen Anfängen, denen es stets zu wehren gilt. Gedacht wird an die vielen gewaltsamen Ausgrenzungen all jener selbsternannten (und manchmal auch mehrheitlich gewählten) Sitten-, Rassen-, Heimat- und Leistungswächter. Eingemahnt werden die schändlichen Vertreibungsstrategien all jener unheiligen Gralshüter, welche durch blutige Reinhaltungshysterien die von ihnen und ihresgleichen beanspruchten vermeintlichen Paradiese wertkonservieren wollen.
„Der Trauernde siegt.“ Vielleicht hilft gerade diese von Laozi beschworene Ein-, Um-, Weit- und Weltsicht: Durch mahnendes Eingedenken der sinnlosen Aggression und Gewalt faschistoider Gemeinsamkeiten ein (frühzeitiges) Ende zu bereiten. Tun Sie etwas! Zum Beispiel trauern. Jeden ersten MonatsMontag im Porgy & Bess. Herzlich Willkommen. (Renald Deppe)
Eintritt: Pay as you wish
P.S.:
Aber auch das sollte bitte (nicht nur) jeden ersten MonatsMontag möglich sein: Aus den Aufzeichnungen (1992-1993) eines Elias Canetti: Bauern im südindischen Karnataka:
»Nach monatelangen fruchtlosen Protesten versammelten sie sich jetzt vor dem Parlamentsgebäude und lachten zwei Stunden lang die Regierung aus. 2000 Polizisten schauten tatenlos zu.«
Mon 06.02.201220:00: sterzinger experience & krixi, kraxi und die kroxn | stadtsaal | vienna
"Die Gegenwart hängt uns schon lange zum Hals heraus" lautet die Ansage von Krixi, Kraxi und die Kroxn, dem neuen, umwerfenden Projekt vom Nino aus Wien und Natalie Ofenböck. Und sie präsentieren es als Album gemeinsam mit der Nino-Band, mit Dirk Stermann und vielen anderen Gästen am 6. Februar im Stadtsaal.
Die unglaubliche Sterzinger Experience, mit Robert M. Schwarz auf ihrer Seite, wird auch dabei sein, und damit die internationalste Musik aus Wien. Man darf gespannt sein!
Das erste Album von Anja Plaschg alias Soap & Skin war 2009 so etwas wie eine Selffulfilling Prophecy. Als sie etwa 17 oder 18 Jahre alt war, machte bereits das Wort „Wunderkind“ die Runde. Das Debüt „Lovetune For Vacuum“ mit seinem höchst expressiven Gestus, elektrischen Knistern und den hervorgepressten Klagestimmen zeigte an, dass die Zeit der zappeligen Gitarrenbands vorbei war, dass dunkle, nachdenkliche Kunstmusik wieder Oberwasser hatte. Soap & Skin ist Vorreiterin und Role-Model, sie zeigt, dass man mit viel Eigensinn und Vision von fast jedem Ort aus – hier: Österreich – international gefeierten Pop schaffen kann.
Bei 3 ausgewählten Österreich Terminen präsentiert Soap & Skin das neue Werk "Narrow" und bringt ihre dramatisch-schönen Lieder mit einem 7 köpfigen-Kammermusikensemble auf die Bühne.
www.soapandskin.com
"Narrow ist Balsam für den Nachtleib, gleichzeitig auch ein Einschreiben, nein: Einritzen in diesen instabilen Körper und nicht zuletzt überwältigender Beweis dafür, dass Verletzlichkeit gerade in Zeiten forcierter Körperpanzerung große Kunst zu schaffen imstande ist.
Allerdings muss man sehr ausgeschlafen sein, um so begnadet stilsicher und souverän wie Soap&Skin durch den äußeren und inneren Nachtleib streifen zu können." Fritz Ostermayer
Zu einem der ersten großen Highlights im neuen Jahr kommt es, wenn Multitalent Henry Rollins im Mozart-Saal zur Audienz bittet. Der ehemalige Black-Flag-Shouter und Zeremonienmeister der Rollins Band hat sich in letzter Zeit vergleichsweise besinnlichen Dingen wie Reisen, der Literatur oder dem Schauspiel zugewandt und ist, neben unzähligen anderen Tätigkeiten, als Gründer von 2.13.61 (benannt nach seinem Geburtsdatum) auch im Verlagswesen tätig. Im Rahmen seiner »Long March Tour« präsentiert er nun zwei Tage vor diesem Tag sein aktuelles Spoken-Word-Programm, dessen Inhalte ähnlich vielseitig sind wie seine unterschiedlichen Tätigkeiten selbst. Rollins' langer Marsch führte ihn etwa durch Nordkorea, Syrien oder Mali. Seine legendäre Performancekunst bezieht diesmal Auszüge daraus mit ein, ganz Rollins-typisch sicher politisch pointiert und mit gewohnter Cleverness.
Schön, welche Blüten die Verehrung der US-Hardcore-Legende Black Flag treibt. Black Fag, das durch und durch homosexuelle Pendant, wird im Dreiraum der Wiener Arena auftreten, und auch der Support ist nicht ohne: Hinter den Angry Kids, einem Austro-Underground-Duo, verbergen sich Vergangenheitsbewältiger, die schon bei T.o.D., Those Who Survived The Plague bzw phal:angst zugange waren.
skug verlost 5x2 tickets! gewinnfrage: was war das thema von michael wollny's diplomarbeit?
antwort an freikarte AT skug.at, subject: im loth
»Tastenjongleur & Stimmakrobat«: Di., 14. 2. 2012
Von elektroakustischen Gustav-Mahler-Adaptionen bis improvisiertem Jazz reicht das Spektum des Pianisten Michael Wollny. Diesmal reibt sich der von der britischen Jazz-Presse Gelobte mit dem Avantpop nicht abgeneigten Jazzvokalisten Theo Bleckmann, der seinen Gesang gern elektronisch verfremdet. Gespannt darf man sein, ob sich die beiden auch über einen Song aus Bleckmanns Kate-Bush-Hommage drübertrauen.
»Piano Trio Goes Pop«: Mo., 19. 3. 2012
Pop wird vom Chris Gall Trio feat. Enik lässig umarmt. Pianist Chris Gall versteht es mit seinem an sich klassischen Jazztrio locker gediegen zu swingen und insbesondere der eloquent harmonische Gesang von Enik macht mehr als konventionellen Jazz-Pop her. Mit raffiniert hörerfreundlich gestrickten Songs hat die auf Act veröffentlichende Kombo bereits die Audienz von Montreux oder JazzBaltica überzeugt.
Rudi Mahall - GER - bassklarinette
Peter Kunsek - A - klarinetten
Uli Rennert - A - klavier, synthesizer, sounds
Jan Roder - GER - kontrabass
Uli Soyka - A - schlagzeug, spielsachen
Jérôme Bel ist einer der international gefragtesten Künstler der zeitgenössischen Tanz- und Performance- Szene, der unter anderem mit seiner 2000 uraufgeführten Performance The show must go on den zeitgenössischen Tanz revolutioniert hat. In dem Kultstück bewegen sich 24 PerformerInnen und ein DJ zu einer Reihe unvergesslicher Songs aus 30 Jahren Popgeschichte – darunter Hits von den Beatles, Nick Cave, Céline Dion, Simon & Garfunkel, The Police, Tina Turner oder Queen. Jérôme Bel nimmt die Lieder dabei wörtlich und spinnt mit ihnen auf der Bühne kleine Geschichten, die das Publikum teils ironisch, teils liebevoll und doch immer mit ihrer ganz eigenen Poetik direkt auffordern darüber nachzudenken, was Tanz, was das Menschliche an sich, sein können. Zehn Jahre nach seiner Entstehung wird das Stück nun einmalig mit professionellen und nicht-professionellen Performern aus Wien neu für die Halle E des Tanzquartier Wien einstudiert. So entsteht auf derBasis des Original-Scores von Jérôme Bel eine einzigartige Wiener Version dieses Meisterwerks der jüngeren europäischen Tanz- und Performance Geschichte, das mittlerweile selbst zum Pop-Hit der internationalen Tanzbühnen geworden ist. Es wurde weltweit in über 50 verschiedenen Ländern aufgeführt.
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KONZEPT UND REGIE: Jérôme Bel
MUSIK: Leonard Bernstein, David Bowie, Nick Cave, Norman Gimbel and Charles Fox, J. Horner, W.Jennings, Mark Knopfler, John Lennon & Paul McCartney, Louiguy, Galt MacDermott, George Michael, Erick »More« Morillo & M. Quashie, Edith Piaf, The Police & Hugh Padgham, Queen, Lionel Richie, A.Romero Monge & R. Ruiz, Paul Simon
URAUFFÜHRUNG: Paris, 4. Januar 2001, Theatre de la Ville
WIENER VERSION: Mit verschiedenen Menschen aus Wien
REGIE-ASSISTENZ, CASTNG: Fréderic Seguette, Dina ed Dik
TECHNISCHE LEITUNG: Johannes Sundrup, Gilles Gentner
Fri 17.02.201221:00: the famous trash rock poo-poo: the krafftmalerei | fluc | vienna
live: The Krafftmalerei
Modern Raunch Jukebox Derby-1950-2000s Rawk-N-Roll-Exotica-Schlager-Punk-Seven-Inch-Disco! DJs: Ana Threat & Al Bird Dirt (Trash Rock Productions)
Die Gruppe KRAFFTMALEREI setzt sich aus den vier Künstlern Clemens Denk, Jonas Geise, Philipp Hanich und Thomas Weinberger zusammen, die sich der gemeinschaftlichen Unternehmung verschrieben hat, Kunst zu machen. “Multitalented” und äußerst vielseitig kann ihre künstlerische Herangehensweise bezeichnet werden, wenn sie mitden Mitteln Video, Musik, Installation, Aktion, Zeichnung und nicht zuletzt Malerei ihre Themenfelder bearbeiten, sich daran geradezu abarbeiten - nicht im Sinne von Zwang, aber im Sinne von überbordendem Einsatz für die Sache Kunst.
Das allem innenwohnende zentrale Interesse gilt dieser selbst: den Bedingungen, den treibenden Kräften (den eigenen und den allgemeinen), der Kunstgeschichte, den Vorbildern (an denen es sich zu reiben und die es zu überwinden gilt), dem Umfeld und den Leidenschaften. Am 17. Februar präsentieren die Krafftmaler ihre Debut-Veröffentlichung, eine streng linitierte, 30 Song-starke CD, die sie im Eigenverlag vertreiben.